Von Linus Geschke
1. Bei Dekompressionserkrankungen hilft als Erstmaßnahme nur die Verabreichung von Sauerstoff und Zuführung von Flüssigkeit. Danach muss so schnell wie möglich ein Arzt und/oder die nächste Druckkammer aufgesucht werden. Wenden Sie sich direkt an die telefonische Hotline ihres Tauchversicherers - hier hilft man schnell und kompetent weiter.
2. Falls Sie abgetrieben werden, bleiben Sie möglichst als Gruppe zusammen. Tauchen Sie niemals ohne Strömungsboje auf. Mit dem Handspiegel können Sonnenstrahlen gut sichtbar reflektiert werden, ein "Hammerhead" ist auch auf größere Entfernung oft noch gut hörbar. Bei Nachttauchgängen kann die Tauchlampe von unten in die Strömungsboje gehalten werden - so ist die leuchtende rote Farbe weithin sichtbar. Sollte Ihr Schiff über ein Enos-System verfügen, aktivieren Sie es, sobald Sie sich in Not befinden. Hiermit haben Sie Gewissheit, schnell lokalisiert zu werden!
3. Lassen Sie bei Übelkeit oder Kopfschmerzen den Tauchgang ausfallen. Ebenso, wenn Sie sich durch die aktuellen Umstände (hohe Wellen, Strömung und so weiter) überfordert fühlen. Nur ohne Stress wird die Tauchsafari wirklich zum Genuss!
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