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25.03.2009
 

Australien

Erste Finalistin für Insel-Traumjob steht fest

Mit 150.000 Stimmen in die Endrunde: Eine Bewerberin aus Taiwan darf dank Online-Voting nach Australien fliegen. Dort wird sie mit zehn Mitstreitern um den begehrten Job als Insel-Ranger kämpfen. Auch eine Deutsche ist noch im Rennen.

Sydney - Eine fallschirmspringende und klettererprobte Übersetzerin aus Taiwan hat es in die Endausscheidung für den "besten Job der Welt" geschafft: Clare Wang setzte sich in einer Online-Abstimmung gegen 49 Mitbewerber durch. Mit über 150.000 Anhängern hatte sie dreimal so viel Stimmen wie der zweitplazierte Kandidat. Damit ist ihr ein Flug zum Bewerbungsgespräch auf einer paradiesischen Insel im australischen Great Barrier Reef sicher.

Als Preis winkt ein Halbjahresvertrag mit reichem Gehalt, um auf Hamilton Island als "Insel-Ranger" mit Swimmingpool und Meeresblick auszuspannen. Insgesamt elf Bewerber werden von der Tourismusbehörde der Region Queensland zu einem Bewerbungsgespräch eingeladen.

Die übrigen zehn Finalisten neben Wang wird das Tourismusamt aus einem Pool von 49 vorselektierten Kandidaten wählen, die sich gegen insgesamt fast 35.000 Bewerber aus aller Welt durchgesetzt haben.

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AP; Australian Tourist Commission; DPA
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Einige der Endrundenteilnehmer betrieben enormen Aufwand, um Stimmen zu sammeln. Die Australierin Hailey Turner begab sich auf eine zwölftägige Weltreise, um Werbung in eigener Sache zu machen - und für die Insel am Great Barrier Reef. Sie hüpfte trotz frostiger Temperaturen auf dem New Yorker Times Square herum, skandierte "Aussie, Aussie, Aussie" im japanischen Tokio und baute einen provisorischen Strand am Londoner Big Ben.

Zwar konnte sie nicht Clare Wang aus Taiwan in der Publikumsgunst schlagen, doch noch hofft sie, von der Tourismusbehörde unter die besten zehn gewählt zu werden. Zumindest über hohes Medieninteresse kann sich Hunter freuen: Der Fernsehsender BBC dreht einen Dokumentarfilm über die abenteuerlustige Australierin und vier ihrer Mitstreiter.

Porno-Skandal bedeutete das Aus

Ihren Traum vom "besten Job der Welt" begraben musste inzwischen die Russin Julia Jalowizyna. Zwar lag sie im Wettbewerb an aussichtsreicher Stelle. Doch die Tourismusbehörde in Queensland strich die Russin von der Kandidatenliste. Der Grund: Sie soll nach Angaben der englischen Zeitung "Sun" als Model für eine illegale Internet-Pornoseite gearbeitet haben. Weil freizügiges Videomaterial von ihr im Netz kursiert, schloss sie der Veranstalter vom Wettbewerb aus.

Unterdessen gibt es nur noch eine deutsche Kandidatin im Wettbewerb um den Traumjob. Nachdem Achim Dold aus Baden-Württemberg seine Bewerbung zurückzog, kämpft nur noch Mirjam Novak aus Bayern um den Job.

sto/abe/AP/dpa

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