Im A380 nach China: Peking erlaubt drei Lufthansa-Flüge pro Woche

Viel Überzeugungsarbeit war nötig, um eine Genehmigung für mehr Flüge von Frankfurt nach Peking zu erhalten. Jetzt konnte das Verkehrsministerium einen Erfolg verbuchen - ab November darf der A380 der Lufthansa dreimal pro Woche nach China fliegen.

A380: Lufthansas König der Kraniche Fotos
Lufthansa

Hamburg - Nach langen Verhandlungen hat die chinesische Zivilluftfahrtbehörde der Lufthansa eine Genehmigung für drei Flüge des Airbus A380 pro Woche von Frankfurt nach Peking erteilt. "Ich freue mich, dass China auf unsere Argumente eingegangen ist", sagte Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU), der sich zuvor für die Flüge stark gemacht hatte, dem "Hamburger Abendblatt". "Das ist ein gutes Signal für den Tourismus und für die Handelsbeziehungen zwischen unseren Staaten." Bislang hatte China nur einen Flug pro Woche mit dem Riesen-Airbus erlaubt.

Ein Lufthansa-Sprecher kündigte in der Zeitung an, Chinas Genehmigung ab dem 19. November zu nutzen und Peking dreimal wöchentlich mit dem A380 anzusteuern. "Wir können die Kapazität damit deutlich steigern", sagte der Sprecher und betonte, dass die Lufthansa weiterhin anstrebe, den A380 täglich auf der Strecke von Frankfurt nach Peking einzusetzen.

Die größte deutsche Airline kündigte an, ihr Flugangebot im kommenden Jahr weiter ausbauen zu wollen. "Lufthansa soll und wird weiter wachsen, und zwar kontinuierlich und nicht auf Kosten der Profitabilität", sagte der scheidende Vorstandschef Wolfgang Mayrhuber am Donnerstag bei der Vorlage der Quartalszahlen in Frankfurt.

Im kommenden Jahr soll das Flugangebot um sechs bis zehn Prozent größer werden. Davon seien allerdings zwei Prozentpunkte darauf zurückzuführen, dass im Jahr 2010 wegen des harten Winters, des Pilotenstreiks und der Luftraumsperrung nach dem Vulkanausbruch in Island Tausende Flüge ausgefallen waren, heißt es im Redetext von Finanzvorstand Stephan Gemkow.

sto/AFP/dpa

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