Gesichter aus Indonesien Oh mein Gott

Mehr als 250 Millionen Menschen wohnen in Indonesien, dem Partnerland der Frankfurter Buchmesse. Die Vielfalt an Völkern und Bräuchen ist enorm. Nur eins haben offiziell alle: mindestens einen Gott. Eine Reise in Porträts.

Balinese nach einem rituellen Bad: Hinduistische Bräuche sind verbreitet
Marcel Klovert

Balinese nach einem rituellen Bad: Hinduistische Bräuche sind verbreitet

Von und Marcel Klovert (Fotos)


Wer versucht, Indonesien in Zahlen zu fassen, kommt auf gigantische Werte: Das südostasiatische Land erstreckt sich über 17.508 Inseln. Auf ihnen leben mehr als 255 Millionen Menschen, die mindestens 700 Sprachen sprechen. Sie gehören zahlreichen verschiedenen Völkern an: Javaner und Sundanesen, Malaien und Batak, Minangkabau und Achinesen und viele andere gehören zur selben Nation.

Wenn es um Religion geht, ist das Land mit der viertgrößten Bevölkerung der Erde ebenso bunt und vielseitig. Eigentlich. Doch offiziell müssen sich alle Indonesier zu einer der fünf Weltreligionen bekennen, also zum Islam, Christentum, Buddhismus, Hinduismus oder Konfuzianismus. Auch wer an eine Naturreligion oder an gar keinen Gott glaubt, muss sich zumindest auf dem Papier in eine der fünf Schubladen einsortieren.

Die meisten Indonesier sind muslimisch, etwa 88 Prozent. Doch es ist von Insel zu Insel sehr unterschiedlich, welche Religion vorherrscht. So praktizieren die meisten Balinesen hinduistische Bräuche, auf Flores sind die meisten Menschen katholisch, und in der Provinz Aceh auf Sumatra wird ein Islam gelebt, der konservativer ist als woanders in Indonesien.

Diese Porträts bringen Ihnen das Partnerland der Frankfurter Buchmesse 2015 und einige seiner Bewohner näher:

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Indonesien: Andere Inseln, andere Sitten

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