Jetset-Party in Uruguay Kubismus und Cabrio

Während des Sommers auf der Südhalbkugel wird der uruguayische Badeort Punta del Este zur Hochburg des Jetsets. Paparazzi machen Jagd auf Models und Filmsternchen, auch Hollywood-Stars wie Robert de Niro lassen sich blicken - bei einem der bekanntesten Künstler Lateinamerikas.

Helge Sobik

Von Helge Sobik


Dutzende Candombe-Musiker trommeln und singen nach Kräften, erzeugen Musik voller Lebensfreude, Klänge, die afrikanische und spanische Rhythmen verschmelzen. Der CD-Player auf der Veranda spielt die Ouvertüre zur grandiosen Abschiedsinszenierung eines Tages in Punta del Este. Bald wird die Sonne hinter den Wellen im Ozean versinken und die Bühne frei machen für die Sterne.

Carlos Paéz Vilaró hat es sich mit Freunden auf der Terrasse seiner Villa gemütlich gemacht und blickt auf die Mündung des Rio de la Plata hinaus: "Wenn ich hier in die untergehende Sonne schaue, ist es für mich, als ob ich ins Innere der Welt blicke", sagt er. "Durch diese Sonne kannst du die Farben der Ewigkeit sehen. Nirgendwo geht sie schöner unter als in Punta del Este."

Auf einem Tischchen neben dem Stuhl liegen Pinsel und Farben bereit, dahinter steht eine Staffelei mit einer weißen Leinwand. Paéz Vilaró, einer der bekanntesten lateinamerikanischen Künstler, lässt sich vom besonderen Licht über dem Fluss inspirieren. Und vom Candombe. Er lebt seit den fünfziger Jahren hier - und ist der Wegbereiter Punta del Estes als Jetset-Ferienziel.

In dieser Nacht wird er malen. Wird die Erinnerung an das Licht der untergehenden Sonne mit seiner Phantasie verschmelzen. Aus den Lautsprechern wird seine Lieblingsmusik dringen und sich mit dem Rauschen der Wellen mischen. Irgendwann werden der Maler und seine Freunde mitsingen.

Größte Paparazzi-Dichte Südamerikas

Der uruguayische Badeort Punta del Este ist das exklusivste Seebad Südamerikas und wird von Mitte Dezember bis Ende Februar zur Hochburg des internationalen Jetsets, zum exklusiven Tummelplatz der Schönen und Reichen, zur mondänen Spielwiese der Stars und Sternchen. Auf eine halbe Millionen Einwohner bringt es "Punta" mit seiner Hochhaus-Skyline dann. Weniger als 50.000 Menschen leben hier während der anderen Monate.

Privatjets vor allem aus Buenos Aires, aus Rio und São Paulo landen während des Südsommers auf dem Aeropuerto de Laguna del Sauce, aus Chile und Paraguay, immer häufiger sogar aus den USA und Übersee. Dabei gibt es an der Mündung des Rio de la Plata in den Südatlantik nicht ansatzweise so viele Hotelbetten wie Sommergäste. Die meisten Urlauber bräuchten sie auch gar nicht. Denn wer in Südamerika etwas auf sich hält, besitzt eine Villa zwischen Piriápolis und Punta Ballena, Maldonado und Punta del Este, in den nördlichen Vororten La Barra und José Ignacio - oder zumindest eine Eigentumswohnung in einem der Apartment-Türme.

Stallone kommt gerne und ohne Gage

Es ist die Schickeria des Kontinents, die hier ihre wochenlange Sommerparty feiert. Sie tut es unter den Augen all der anderen, die nicht da sind, denn "Punta" hat zu dieser Zeit die größte Paparazzi-Dichte pro Quadratmeter in Südamerika. Rund eine Viertelmillion Euro lässt allein das argentinische Boulevard-Blatt "Caras" jede Saison für Aufenthalt und Honorare des eigenen Fotografenteams springen. Vor die Linse bekommen die Prominentenjäger vor allem Models und Filmsternchen aus den größeren Nachbarländern - zurzeit oft Valèria Mazza, Daniela Urzi, Monica Antonopulos, Ursula Vargues und Diego Torres, dazu alte und neue Fußballstars.

Weil mehr und mehr Urlauber aus der Ferne auf den Geschmack kommen und (noch) keine Villa in "Punta" besitzen, trifft es sich gut, dass in den letzten Jahren mehr und mehr First-Class-Hotels auf der Landzunge zwischen dem Rio de la Plata und dem Südatlantik eröffnet haben. Und dass es inzwischen einige attraktive Boutique-Hotels gibt - die meisten sogar günstiger als Häuser vergleichbarer Klasse in Nordamerika, Europa und selbst Südostasien.

Wer unterdessen nicht freiwillig kommt, wird kurzerhand mit Gage geködert: Der brasilianische Fabrikant Gilberto Scarpa war Spezialist dafür. Gegen Auftrittshonorar hat er schon vor Jahren Cathérine Deneuve zu den Partys in seiner Villa in Punta del Este gelockt, um sich im Licht des Weltstars zu sonnen und nebenbei selber den ersehnten Sprung in die Klatschspalten der lateinamerikanischen Illustrierten zu schaffen.

Das Trommeln der Candombe-Combos

Die Gäste von Carlos Paéz Vilaró dagegen kommen aus freien Stücken. Sie kommen gerne und ohne Gage - Silvester Stallone und Robert de Niro zum Beispiel. Sie sammeln seine Gemälde und Skulpturen, sind bereit, um die 50.000 US-Dollar für das hinzublättern, was der 86-jährige Künstler aus Sonne und Ölfarben zaubert. Sein Stil verschmilzt unterschiedliche Kunstrichtungen miteinander. Expressionismus und Kubismus sind am deutlichsten herauszusehen, und sein Vorbild und Freund ist unverkennbar: Pablo Picasso - der Jahrhundertkünstler, den der Südamerikaner einst in Cannes besucht und dem er beim Zeichnen zugeschaut hat.

Wenn der hochbetagte Paéz Vilaró sich vormittags an die Staffelei in seinem Atelier stellt, schläft Punta del Este noch: kaum Verkehr auf der vierspurigen Parada entlang der Dünen und in der Innenstadt, wenige Menschen in den Straßen. Nur die Kellner sind schon wieder aktiv und räumen Tische und Stühle an den Ramblas ins Freie, spannen Sonnenschirme auf und rüsten ihre Beach-Bars an der Playa Brava und der Playa la Pastora für einen neuen 19-Stunden-Tag.

Für die hellgelb lackierten Mercedes-Taxis gibt es noch keine Touren. Erst mittags füllen sich die Straßen und wenig später die Sandstrände, kurven die Limousinen mit Stern oder springender Raubkatze auf der Kühlerhaube auf der Rambla General Artigas Richtung Yachtclub, schauen Flaneure in die Auslagen von Chanel und Gucci, von Prada und Ferragamo, von Chopard und Ralph Lauren an der Fashion-Meile Avenida Juan Gorlero im Zentrum.

Reiche fahren ihre hochglanzpolierten Oldtimer spazieren und erfreuen sich an den Blicken der Passanten. Rollerblader gleiten in Bikini oder Badeshorts die Parada entlang, Cabrios und Jeeps kurven nebenher, und aus ihren Autoradios tönen die Candombe-Combos. Die Stimmung steigt, bald kommt die nächste Partynacht.

insgesamt 9 Beiträge
Alle Kommentare öffnen
Seite 1
rimaldo 11.02.2011
1. Punta del Este ist nichts für Uruguayer
Natürlich sind die Uruguayer stolz auf ihr Punta del Este und diese Stadt ist wohl wirklich eine der einzigen Städte Südamerikas, wo man sein Geld nicht verstecken muss, sondern damit prahlen kann, ohne das man gleich überfallen wird. Leider hat ein normaler Uruguayer nicht so viel Geld, um auch nur eine Nacht in einem dieser Hotels zu übernachten. Für einen Europäer ist komisch dort zu sein, weil es überhaupt nicht exotisch ist, aber auch nicht wirklich luxuriös. Die Villen am Stadtrand sind schon beindruckend, aber das Stadtzentrum ist nicht gerade das Feinste vom Feinen. Für Deutsche ist ein Urlaub dort wirklich erschwinglich, besonders wenn man im März dort Urlaub macht. Das Wetter ist dann noch schön und es ist nicht mehr so voll - die Preise sind auch nicht höher, als in Hamburg oder Berlin.
halldor_l 11.02.2011
2. dann aber, hinter Punta del Este...
... hat Uruguay auf einmal ein ganz anderes Gesicht: in Rocha. Nur eine, eineinhalb Stunden mit dem Auto die Carretera 9 oder 10 weiter in Richtung brasilianische Grenze findet sich kein Jetset mehr. Dafür aber kleine Fischerdörfer, die vermuten lassen, wie Punte del Este vor den Bettenburgen einmal ausgesehen haben muss. Cabo Polonio hat bis heute keinen Anschluss dan das Straßennetz; man lässt sein Auto ganz einfach an der Hauptstraße stehen und lässt sich mit umgebauten LKWs über die Dünen bis ins Dorf fahren. Ohne System oder Wege finden sich hier einige Hütten und Häuschen, einen durch das Militär bemannte Leuchtturm und Seelöwen, die die Sonne genießen. Celebrities und Starlets gibt es hier nicht, dafür aber eine entspannte Hippie- und Sufergemeinde. Wer noch ein paar Kilometer weiter in Richtung Nordosten fährt, kommt nach Aguas Dulces. Hier kann man einfache Hütten für wenig Geld mieten. Macht man dann morgens die Tür auf, steht man mit seinen Füßen direkt im feinen Sand und hat Dutzende Kilomenter am Strand fast für sich alleine. Wer also auf Glamour und Luxus verzichten kann, kommt nach Rocha. Und trifft auf freundliche Uruguayer, die hier enbenfalls die faszinierende Natur ihres Heimatlandes genießen.
Ambermoon 11.02.2011
3. Willkommen, Ambermoon.
Zitat von rimaldoNatürlich sind die Uruguayer stolz auf ihr Punta del Este und diese Stadt ist wohl wirklich eine der einzigen Städte Südamerikas, wo man sein Geld nicht verstecken muss, sondern damit prahlen kann, ohne das man gleich überfallen wird. Leider hat ein normaler Uruguayer nicht so viel Geld, um auch nur eine Nacht in einem dieser Hotels zu übernachten. Für einen Europäer ist komisch dort zu sein, weil es überhaupt nicht exotisch ist, aber auch nicht wirklich luxuriös. Die Villen am Stadtrand sind schon beindruckend, aber das Stadtzentrum ist nicht gerade das Feinste vom Feinen. Für Deutsche ist ein Urlaub dort wirklich erschwinglich, besonders wenn man im März dort Urlaub macht. Das Wetter ist dann noch schön und es ist nicht mehr so voll - die Preise sind auch nicht höher, als in Hamburg oder Berlin.
Aber im März ist PdE doch mausetot! Nix hat auf, niemand da etc.
Ylex 11.02.2011
4. Schwärme von glücksbesoffenen Möchtegern-Dandys
Zitate: „...und blickt auf die Mündung des Rio de la Plata hinaus...“ „...mehr und mehr First-Class-Hotels auf der Landzunge zwischen dem Rio de la Plata und dem Südatlantik eröffnet haben.“ Nur immer herumzumeckern, gehört sich nicht – trotzdem hätte ich hier dem Autor, Herrn Sobik, einen Blick auf die Landkarte empfohlen, bevor er in die Tasten haute. Punta del Este liegt nicht an der Mündung des Rio de la Plata, die Stadt liegt dort, wo der Einflussbereich der Müdung endet. In diesem Bereich wird das Meerwasser durch die enormen Sandausschwemmungen des Flusses getrübt, so dass es tagsüber graublau aussieht. Die First-Class-Hotels liegen auch nicht auf der Landzunge zwischen dem Rio de la Plata und dem Südatlantik – eine solche Landzunge existiert nicht. Von Punta del Este nach Montevideo direkt an der Mündung sind es 135 Kilometer, ein langer Küstenabschnitt ohne jede Halbinsel. Was jährlich in Punta abläuft, gleicht einem Spuk, der ungefähr drei Monate anhält. Der Jet-Set, vor allem aus Argentinien, aber auch aus den Staaten, kommt im Stundentakt angeflogen und führt ein Lifestyle-Spektakel auf wie es peinlicher und dämlicher nicht sein kann. Das Vorzeigen von Reichtum nimmt groteske Formen an, die Fröhlichkeit bleibt einem schon beim Zuschauen im Halse stecken. Die ausgesprochen hässliche Hochhaus-Stadt platzt aus allen Nähten, übervölkert von Schwärmen glücksbesoffener Möchtegern-Dandys mit ihren Tussis. Zwischen Dezember und Februar, also im südamerikanischen Hochsommer, liegen meistens gleich mehrere Kreuzfahrtschiffe vor Punta auf Reede, um mit kleinen Booten Touristenhorden auszuspucken, die am Glanz des Treibens teilhaben haben wollen - für drei Stunden, dann sind sie wieder weg. Im März ist alles vorbei – Uruguay atmet auf. Das Land fällt zurück in den wunderbaren Dornröschenschlaf, der es auszeichnet, und es wird für die nächsten neun Monate wieder von der Welt vergessen. Die Strände haben sich geleert, man kann kilometrweit an ihnen entlangwandern, ohne Menschen zu entdecken, die Villas sind verlassen, Punta wird zur Geisterstadt, die nur noch von gelangweilten Wachdiensten durchstreift wird. Der Run auf Punta in der Ferienzeit hat in Argentinien eine lange Tradition, weil Urugay nicht weit weg ist und weil es als gehobenes Urlaubsziel gilt, außerdem hat die argentinische Entsprechung von Punta del Este, das Seebad Mar del Plata, keinen besonders guten Ruf, es liegt auch südlicher, ist also vom Wetter her nicht so günstig. Wer Uruguay erleben will, sollte sich Punta del Este hinter sich lassen, sich nach Norden wenden und die Priovinz Rocha besuchen – der Hauptort am Atlantik heißt merkwürdigerweise La Paloma, weiter ob gibt es Geheimtipps wie zum Beispiel Punta del Diablo, ein alternativ angehauchtes Nest am Atlantik, ideal zum Relaxen in aller Ruhe. Hier, weit hinter Punta, ist dann das Atlantikwasser auch wieder so blau wie man es erwartet.
Ylex 11.02.2011
5. Uruguay, ein Geheimtipp
Zitat von halldor_l... hat Uruguay auf einmal ein ganz anderes Gesicht: in Rocha. Nur eine, eineinhalb Stunden mit dem Auto die Carretera 9 oder 10 weiter in Richtung brasilianische Grenze findet sich kein Jetset mehr. Dafür aber kleine Fischerdörfer, die vermuten lassen, wie Punte del Este vor den Bettenburgen einmal ausgesehen haben muss. Cabo Polonio hat bis heute keinen Anschluss dan das Straßennetz; man lässt sein Auto ganz einfach an der Hauptstraße stehen und lässt sich mit umgebauten LKWs über die Dünen bis ins Dorf fahren. Ohne System oder Wege finden sich hier einige Hütten und Häuschen, einen durch das Militär bemannte Leuchtturm und Seelöwen, die die Sonne genießen. Celebrities und Starlets gibt es hier nicht, dafür aber eine entspannte Hippie- und Sufergemeinde. Wer noch ein paar Kilometer weiter in Richtung Nordosten fährt, kommt nach Aguas Dulces. Hier kann man einfache Hütten für wenig Geld mieten. Macht man dann morgens die Tür auf, steht man mit seinen Füßen direkt im feinen Sand und hat Dutzende Kilomenter am Strand fast für sich alleine. Wer also auf Glamour und Luxus verzichten kann, kommt nach Rocha. Und trifft auf freundliche Uruguayer, die hier enbenfalls die faszinierende Natur ihres Heimatlandes genießen.
Sehr richtig – dazu noch ein paar Bemerkungen: Bisher habe ich noch kein Land erlebt, in dem der Gegensatz zwischen Urlaubssaison und normalem Alltag so augenfällig ist. Mir kam es fast so vor, als ob die Touristen Anfang März regelrecht aus Uruguay fliehen. Der Vanity Fair in Punta del Este bricht ruckartig zusammen, es bleibt nur noch die kleine Rentnerschar, die sich dort Appartements gekauft hat – ähnlich wie in Montevideo, wenn man an der Rambla weiter hinaus Richtung Flughafen fährt, auch da stehen die typischen Hochhäuser schier endlos aneinandergereiht. Die beiden Zentren von Uruguay sind tatsächlich nicht sehr attraktiv, aber dort sammeln sich ca. 2 Millionen der 3,4 Millionen Einwohner – das Land ist etwa halb so groß wie Deutschland, und hat weniger als fünf Prozent der Einwohner Deutschlands, nach unseren Maßstäben also ein praktisch leeres Land. In Uruguay bin ich öfter einfach so durch die Gegend gefahren, manchmal stundenlang allein, kein Auto, nur Weiden, bis zum Horizont mit braunen Rindviechern gesprenkelt, kaum Wälder, außer den kleinen Eukalyptus-Hainen oder im Norden die Palmen. Es gibt übrigens auch im Inland weitgehend unbekannte Badeparadiese, zum Beispiel der Lago del Rincon del Bonete, ein riesiger, verzweigter Stausee oder die Lagunas, wie die Laguna de Rocha, die Laguna de Castillos oder die Laguna Negra. Landschaftlich ist Uruguay nicht gerade eindrucksvoll, trotzdem gibt vieles zu entdecken. Uruguay gilt als das rechtssicherste Land Südamerikas, friedlich bis auf das Einbruchsunwesen, wenn die Touristen ihre Häuser verlassen haben, ein immer noch preiswertes Land, klasse Fleisch, guter einheimischer Whisky, super Oldtimer für kleines Geld, paradiesische Strände, man kann 10 Monate im Jahr baden, die Jahreszeiten sind moderat und durchaus spürbar, aber nur selten gibt es drückende tropische Hitze. Allerdings ist es aufwendig, Uruguay zu erreichen, ich empfehle mit Air France oder Iberia über Sao Paulo zu fliegen, und mit Pluna, der uruguayischen Fluggesellschaft, weiter nach Montevideo, ist viel billiger als mit Lufthansa über Buenos Aires – aber unter 900 Euro kommt man nicht mehr dorthin, früher bin ich für 650 Mark nach Uruguay geflogen.
Alle Kommentare öffnen
Seite 1

© SPIEGEL ONLINE 2011
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der SPIEGELnet GmbH


TOP
Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.