Kaliforniens Surferstrände: Perfekte Welle, perfekter Tag

Von Tim Maxeiner

5. Teil: Nordkalifornien: Einsame Wellen, einsame Menschen

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Ungefähr zwei Stunden nördlich von San Francisco verstecken sich kleine Hütten und Wohnwagen vereinzelt im Wald. Schilder mit der Aufschrift "Keep Out, Private Property" hängen an verrosteten Eisengattern, die den Weg zu dahinter liegenden Schotterwegen versperren. Die Menschen hier reden nicht gern mit Neuankömmlingen.

Die Bewohner der kleinen Holzhäuser, die sich an die Hänge zwischen den Bäumen schmiegen, lieben dieses Fleckchen Erde und wollen es am liebsten für sich behalten. Viele von ihnen leben von illegalen Marihuana-Plantagen, die sich tief in den Wäldern verstecken. Entsprechend paranoid sind die Betreiber dieses Geschäfts.

Für Surfer ist diese Region ein Paradies. Irgendwo in diesem Labyrinth aus Schotterstraßen, Canyons, Flüssen und nordischem Regenwald, das immer ein bisschen unheimlich und bedrückend wirkt, spielt Kem Nunns berühmter Surf-Roman "Dogs of Winter". Der kalifornische Schriftsteller ist für die depressive, zynische und gewalttätige Seite der kalifornischen Subkultur zuständig. Nunn schildert nicht nur die Suche nach dem letzten secret spot, dem letzten Geheimnis der kalifornischen Küste, sondern auch wie die einsame, raue und oft dunkle Landschaft Schatten auf das Leben der Menschen wirft.

Wer an einem der ebenso abgelegenen wie wunderbaren Surf-Spots sein Brett auspackt, muss sich auf missbilligende Blicke einstellen. Und auf eigentümliche Begegnungen. "Ich bin Tom", stellt sich eine in Neopren gehüllte Gestalt vor, die kurz zuvor mit ihrem Brett aus den Fluten gestiegen ist. Der Mann steht da und zündet sich einen Joint an. Die glühende Spitze beleuchtet sein Gesicht mit einem roten Schimmer, seine Augen starren dem Rauschen des Meers entgegen. Mit ruhiger Stimme sagt er: "Das ist mein Leben: einsame Wellen, einsame Landschaft, einsame Menschen." Für die Gegend war das eine ziemlich lange Unterhaltung.

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insgesamt 5 Beiträge
Ben Major 23.03.2010
Wohlstandsverwöhnte Kids auf Drogen verschwenden Ihre Zeit am Meer. Wie schön.
Wohlstandsverwöhnte Kids auf Drogen verschwenden Ihre Zeit am Meer. Wie schön.
Bugwelle 23.03.2010
Unzufriedene deutsche Arbeitssklaven verschwenden Ihre Zeit mit negativen Kommentaren in Onlineforen. Wie schön.
Zitat von Ben MajorWohlstandsverwöhnte Kids auf Drogen verschwenden Ihre Zeit am Meer. Wie schön.
Unzufriedene deutsche Arbeitssklaven verschwenden Ihre Zeit mit negativen Kommentaren in Onlineforen. Wie schön.
tillsen1 23.03.2010
Die vorgestellten "Strände" befinden sich allesamt in Nord Cali. oder Central Coast. Weitere bekannte Strände sind jedoch in der Orange County und San Diego Region mit Spots wie Trestles etc zu finden.Allesamt bekannter [...]
Die vorgestellten "Strände" befinden sich allesamt in Nord Cali. oder Central Coast. Weitere bekannte Strände sind jedoch in der Orange County und San Diego Region mit Spots wie Trestles etc zu finden.Allesamt bekannter und stärker frequentiert als die im Artikel genannten Strände. Was ist mit Malibu, dem etwas in vergessenheit geratenen Städtchen nördlich von LA? Immernoch einer der meist gesurfen Gebiete in Cali. Sicher stärker als Morro Bay!!Gegen Santa Cruz habe ich nichts einzuwenden. Schrecklich finde ich auch wieder diese Surfer/Kiffer Romantik....absolut Realitäsfremd.
liesor 23.03.2010
Ein Bericht ueber Kaliforniens Surferstraende sollte wohl etwas ausfuehrlicher sein! Im Sueden gibt es viele grossartige Straende. Huntington Beach ist die Surf Capital der USA!
Ein Bericht ueber Kaliforniens Surferstraende sollte wohl etwas ausfuehrlicher sein! Im Sueden gibt es viele grossartige Straende. Huntington Beach ist die Surf Capital der USA!
Didis04 23.03.2010
Es ist kein Verbrechen wenn man das Meer nicht versteht. Ich frage mich nur, warum mein seine Unwissenheit an die große Glocken hängen muss.
Zitat von Ben MajorWohlstandsverwöhnte Kids auf Drogen verschwenden Ihre Zeit am Meer. Wie schön.
Es ist kein Verbrechen wenn man das Meer nicht versteht. Ich frage mich nur, warum mein seine Unwissenheit an die große Glocken hängen muss.
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  • Datum: Dienstag 23.03.2010 | 06:32 Uhr
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AP
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