Von Stephan Orth
Ausspannen, abschalten, den Akku wieder aufladen, einen Gang zurückschalten: Es gibt viele Begriffe, um die Alltagsflucht auf Zeit zu beschreiben. Und jede Menge gestresste Berufstätige, die an langen Bürotagen vom Ausbruch träumen - zumindest für ein paar Tage, notfalls für ein paar Stunden. Doch so einfach, wie das im Wellnesshotel-Katalog, im Traumstrand-Bildband oder in verklärenden Erfahrungsberichten anderer klingt, ist das oft nicht mit der Entspannung.
Denn was im All-inklusive-Paket enthalten sein sollte, ist sehr individuell. Bei falscher Auswahl wird der Entspannungsurlaub dann schnell zur Stresssituation. Vor allem dann, wenn man auf Tausende Gleichgesinnte trifft, die ebenfalls das große Nichts suchen und den Massenauflauf finden.
Und so steht vor der Selbstfindung die Selbstanalyse, welches das richtige Programm sein könnte, um den Abschaltknopf zu finden. Ob das nun Yoga-Meditation oder Outdoor-Grenzerfahrung ist, extreme Einsamkeit oder romantische Zweisamkeit, sich um nichts kümmern oder sich endlich mal um andere kümmern: Jeder muss das für sich selber herausfinden.
Und da liegt das Problem. Denn inzwischen gibt es jede Menge Klassiker der Erholungs- und Sinnsuche-Reisen, die jedoch durch ihre Bekanntheit viel von ihrem ursprünglichen Reiz verloren haben. Neue, weniger populäre Ziele müssen also her.
SPIEGEL ONLINE warnt vor den Dauerbrennern und gibt Tipps für die Ersatz-Entspannung:
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