Reise-Erinnerungen an Syrien: Früher Paradies, heute Hölle

Von "zenith"-Autorin Mai-Britt Wulf

Syrien galt vor Jahren als beliebtes Touristenziel - dann begann der Bürgerkrieg. Mit Wehmut denken Syrien-Kenner an ihre Zeit in Palmyra oder Aleppo zurück. Hier berichten sie über ihre schönsten Erinnerungen.

Erinnerungen an ein Reiseland: Syriens Schätze Fotos
Corbis

Mit der Einsendung erklärt der Absender, dass er die Rechte an den Fotos besitzt, mit der Veröffentlichung einverstanden ist und die Allgemeinen Nutzungsbedingungen akzeptiert.

* optional

Vielen Dank!
Ihr Tipp wurde gespeichert - in wenigen Minuten können Sie ihn auf der Karte sehen.

Tipp mitteilen

Facebook Twitter Tipp versenden
Beitrag melden

Begründen Sie knapp, warum es mit diesem Beitrag ein Problem gibt.

Hier geht's zur großen Reise-Weltkarte

Früher galt Syrien als Geheimtipp für wissbegierige Abenteurer und wagemutige Hippies. Dies war gerade dabei, sich zu ändern: Mit seiner landschaftlichen Vielseitigkeit und dem reichen Kulturerbe stand das Land kurz vor einer touristischen Hochblüte. Das war Anfang 2011.

Doch dann begann der blutige Bürgerkrieg, der seither über 100.000 Opfer gefordert hat, Millionen zur Flucht zwang und große Teile des Landes verwüstet hat. Auch Syriens Altertümer sind in Gefahr - die Wüstenstadt Palmyra wurde beschossen, genauso wie die Kreuzfahrerburg Krak des Chevaliers und die Ruinen in Apameia.

Das Magazin "zenith" fragte Syrien-Liebhaber nach ihren schönsten Erinnerungen an das Reiseland.

Hauran: Fotoshooting mit einem Drusen

Druse in Tracht: "Friede sei mit dir!" Zur Großansicht
Lutz Jäkel

Druse in Tracht: "Friede sei mit dir!"

Je weiter man in den Südosten Syriens kommt, desto idyllischer wird die Landschaft. Überall gedeihen Weinreben, Öl- und Obstbäume auf hügeligen Plantagen, man fühlt sich an die Toskana erinnert. Schon in der Antike gehörte die vulkanische Region Hauran zu einem der fruchtbarsten Landstriche Syriens und wurde intensiv landwirtschaftlich genutzt. Vor ein paar Jahren fuhr ich mit einem syrischen Freund durch den Hauran. Wir kamen in das Drusendorf Miyamas, das auf rund 1800 Meter Höhe liegt. Für ein Buchprojekt wollte ich einen Drusen in seiner typischen Tracht fotografieren.

Als wir durch Miyamas fuhren, sah ich auf einer kleinen Terrasse vor einem stattlichen Haus einen alten Mann sitzen. Er strahlte Gelassenheit und eine tiefe Zufriedenheit aus. Ich war noch etwas entfernt und erhob meine Hand zum Gruß: "As-Salamu alaikum! - Friede sei mit dir!" Er grüßte zurück: "Wa alaikum as-salam! - Und Friede sei mit dir!" Diese Begrüßungsformel, die jeder Karl-May-Leser kennt, ist in Syrien, vor allem in den Städten, wenig verbreitet, doch auf dem Land hört man diese Worte gerne.

Ich rechnete damit, dass der Mann nicht fotografiert werden wollte. Stattdessen jedoch setzte er sich aufrecht hin, lehnte noch würdevoller auf seinen Gehstock, nahm den Kopf leicht nach oben und gab mir ein Zeichen. Ich lächelte ihn an und machte ein paar Aufnahmen. Als ich zu ihm ging, stand er schließlich auf. Mit weit ausholender Armbewegung lud er uns in sein Haus ein. Wie bei einer solchen Geste üblich, lehnten wir höflich ab. Erst als er sie mehrmals wiederholte, durften wir sicher sein, dass sie ernst gemeint war.

Der alte Druse führte uns in den Empfangsraum, das "Madaafe". Mit seiner Familie verbrachten wir viele schöne Stunden. Es war der Beginn einer neuen Freundschaft - und ein Ausdruck großzügiger Gastfreundschaft, wie man sie so oft in Syrien erfährt. Wie es der Familie heute geht, wissen wir leider nicht.

Lutz Jäkel ist Fotojournalist und Autor. Der Islamwissenschaftler hat in Hamburg, Sanaa und Damaskus studiert und später Studienreisen nach Syrien geleitet.

Aleppo: Wiedersehen mit Freunden

Attraktion in Aleppo: Touristen besichtigen die Zitadelle (2010) Zur Großansicht
REUTERS

Attraktion in Aleppo: Touristen besichtigen die Zitadelle (2010)

Seit mehr als 30 Jahren reise ich regelmäßig alle ein bis zwei Jahre nach Syrien. Dort habe ich studiert, Freunde gefunden, sie aufwachsen und Familien gründen gesehen und wiederum deren Kinder aufwachsen gesehen, fast wie im Zeitraffer. Meine engen Freunde stammen aus der christlichen Händlerschicht, aus einer alten sunnitischen Aleppiner Familie und aus der kurdischen Bevölkerung, die erst in meiner Generation nach Aleppo gezogen ist.

Ich war immer verblüfft, wie eng die Kommunikation zwischen ihnen war. In den letzten Jahren war jedoch häufig ich der Anlass, dass die alten Freunde aus Studientagen wieder miteinander Kontakt aufnahmen und zusammenkamen. Wir werden alle älter.

Dies ist der erste Krieg, der mich persönlich in meinem Leben berührt. Orte, die ich liebe, haben sich verändert: Den Platz vor der Zitadelle in Aleppo sehe ich nun auf Youtube, er ist überhäuft mit Geröll und manchmal auch mit Ermordeten. Der Uhrentum in Rakka ist nun ein Ort von Exekutionen durch eine extremistische Mördergruppe. Meine Freunde sind geflohen, andere harren aus in Damaskus oder in Suwaida. Von einigen weiß ich nicht, wo sie sind.

Stefan Heidemann ist Professor für Islamwissenschaft an der Universität Hamburg. Er nahm an zahlreichen archäologischen Projekten in Syrien teil.

Bosra: Übereinander gestapelte Geschichte

Philarmonieorchester im römischen Theater von Bosra (2004) Zur Großansicht
AP/ Ravenna Festival

Philarmonieorchester im römischen Theater von Bosra (2004)

Ob ein nabatäischer Palast, eine gewaltige römische Therme, feine byzantinische Kirchen, eine der ältesten frühislamischen Moscheen oder einfache Gehöfte der Neuzeit - alles steht dicht an dicht und wird in einem dunkelgrau, braun verwitternden Basaltstein zu einem zusammengehörenden Ganzen. Selten kann man irgendwo epochenübergreifende Kulturgeschichte so eindrücklich erleben.

Da weite Stadtteile nicht ausgegraben, sondern alte Häuser einfach weiter bewohnt wurden, besaß der Ort einen ganz eigenen Zauber. Es waren Zeitreisen in ständiger Verbindung mit der Gegenwart.

Die immer noch bewohnte antike Ruinenstadt im südsyrischen Hauran war für mich immer so etwas wie eine komprimierte Zusammenfassung der Geschichte. Dicht ineinander verschränkt und übereinander gestapelt kann man in dieser Stadt Bauten und Straßen der Antike, Spätantike und islamischen Zeit durchschreiten.

Stefan Weber ist Direktor des Museums für Islamische Kunst in Berlin. In den neunziger Jahren arbeitete er am Deutschen Archäologischen Institut in Damaskus und leitete Restaurierungsprojekte in Syrien.

Palmyra: Mit dem Motorrad in die Oasenstadt

Sonnenuntergang in der historischen Stadt Palmyra: Staub, Hitze, bizarre Ruinen Zur Großansicht
REUTERS

Sonnenuntergang in der historischen Stadt Palmyra: Staub, Hitze, bizarre Ruinen

Bei sengender Hitze passierte ich den türkisch-syrischen Grenzübergang Tell Abiad mit meiner Yamaha XT 500. Die Reise führte mich zu verschiedenen Ausgrabungen, bei denen Studienkollegen mitarbeiteten.

Ich wollte möglichst viele Ruinen und Denkmäler besichtigen. Als Studentin der Vorderasiatischen Archäologie im ersten Semester schwirrten mir Hunderte von Namen legendärer Schauplätze der altorientalischen Geschichte im Kopf herum. Nun reihten sich diese in ein räumliches Gerüst: Nach monatelanger Fahrt und der Überwindung riesiger Distanzen war mein Gefühl für Zeit und Raum geschärft.

Sonnenauf- und -untergang, Staub, Hitze, bizarre Ruinen, archaische Lebensformen in Lehmdörfern, Frauen in bunten Gewändern: Es waren wunderschöne Bilder, die auf Tausenden von Kilometern an mir vorüberzogen. Nie werde ich die Begegnungen mit Reisenden vergessen, die DDR-Mopeds und die Stopps an Militärposten.

Die Fahrt ging über Rakka, die zweite Hauptstadt Harun al-Raschids, ich fuhr am Euphrat entlang bis nach Deir al-Zur. Gegen Abend erreichte ich die Oasenstadt Palmyra und parkte mein Motorrad vor dem berühmten Hotel Zenobia, einem etwas muffigen Relikt aus der Kolonialzeit. Beim Sonnenuntergang in den eindrucksvollen Ruinen der syrischen Wüste herrschte eine friedliche Stille. Ich hoffe, dass Syriens Reise in die Freiheit bald zu einem Ende kommt und den Menschen ihr schönes Land unversehrt zurückgibt.

Susanne Osthoff ist Flüchtlingshelferin und Archäologin mit Schwerpunkt Irak. Für ihr humanitäres Engagement dort erhielt sie 2003 den Tassilo-Preis der Süddeutschen Zeitung.

Nordwestsyrien: Besuch in den "toten Städten"

Simeonskloster im karstigen Grenzgebiet: Erinnerungen an Byzanz Zur Großansicht
Lutz Jäkel

Simeonskloster im karstigen Grenzgebiet: Erinnerungen an Byzanz

In den kargen Bergen des nordsyrischen Kalksteinmassivs, das sich südlich, westlich und nordwestlich von Aleppo erstreckt, befinden sich die wohl besterhaltenen spätrömischen und frühbyzantinischen Kirchen und Dorfanlagen der gesamten Region. Fast 800 Kirchen aus dem 2. bis 6. Jahrhundert, viele Klöster, Villen und Häuser, Ölpressen und Brunnen geben ein beeindruckendes Bild des Lebens vor 1500 Jahren.

Das Hinterland von Antiochia war für die Produktion von Olivenöl und den Anbau von Wein und Getreide bekannt. Hier lag eines der wichtigsten Siedlungsgebiete des frühen Christentums. Immer noch erscheint es rätselhaft, warum diese früher dicht besiedelten Regionen plötzlich verlassen wurden. Es war wohl eine späte Folge der arabischen Eroberung, die dieses Gebiet vom byzantinischen Herrschaftsgebiet abtrennte und ihm damit die Lebensgrundlage nahm.

Die Straßen hier sind schlecht. Die Fahrten waren stets eine Herausforderung für das Auto und den Orientierungssinn, dafür aber unheimlich spannend. Im Frühjahr wurde die Region zu einem Meer wild wachsender Feldblumen. Die Hirten der Schaf- und Ziegenherden besaßen eine deutliche Scheu vor den Ruinen, in denen sie wohl noch immer die Geister der früheren Bewohner fürchteten.

Touristen gab es hier kaum - mit Ausnahme der Besucher am Simeonsklosters -, und so konnte man sich noch als Entdecker fühlen. Auch der sonst überall aktive syrische Geheimdienst hielt sich aus dieser Gegend fern. Wollte man ein offenes politisches Gespräch mit Aleppinern führen, war ein Tagesausflug zu dem Weltkulturerbe eine hervorragende Gelegenheit.

Wie mag es heute dort aussehen? Vielleicht sind die toten Städte Zufluchtsgebiet für Flüchtlinge oder auch Stützpunkte der Rebellen geworden. Es ist tröstlich zu wissen, dass dieses Gebiet viele Invasionen und Kriege überstanden hat.

Gunter Mulack war von 1971 bis 2008 im diplomatischen Dienst der Bundesrepublik Deutschland und unter anderem Botschafter in Syrien. Seit 2008 leitet er das Orient-Institut in Berlin.


Diese teilweise gekürzten Texte sind Auszüge aus der aktuellen Ausgabe der "zenith", in der Sie weitere Syrien-Abschiedstexte finden. Hier geht es zur Vorschau auf das neue Heft.

Diesen Artikel...
  • Aus Datenschutzgründen wird Ihre IP-Adresse nur dann gespeichert, wenn Sie angemeldeter und eingeloggter Facebook-Nutzer sind. Wenn Sie mehr zum Thema Datenschutz wissen wollen, klicken Sie auf das i.
  • Auf anderen Social Networks teilen

Forum - Diskutieren Sie über diesen Artikel
insgesamt 15 Beiträge
Alle Kommentare öffnen
    Seite 1    
1. und wofür werden diese
bumminrum 19.09.2013
Kunstschätze zerstört? Für ideologische und religiöse Sinnlosigkeiten sowie die Machtinteressen von Gross- und Regionalmächten an sie sich in 500 Jahren kaum noch jemand erinnert.
2. Gorillaz
glnf 19.09.2013
Vor 3 Jahren war ich mehrere Wochen in Syrien, eine sehr schöne und spannende Zeit, so konnte ich bei der Gelegenheit viele entfernte Verwandte von mir kennenlernen. Am dritten Tag in Damaskus standen wir plötzlich vor einer Verkaufsstelle für das geplante Gorillaz Konzert. Gorillaz? Die Band vom englischen Musikgenie Damon Albarn der gerade auf einer kurzen Tour mit illustren Gastmusiker unterwegs war, Bobby Womak, De La Soul, die halben Clash, einem traditionellen libanesischem Orchester und dem syrischen Rapper Eslam Jawaad. In England sind Konzerte von Gorillaz normalerweise in wenigen Stunden ausverkauft und sie hatten eben in Glastonbury vor 200000 Leuten gespielt. Für das Openair Konzert in der Zitadelle von Damaskus konnten wir noch Karten kaufen und es wurde ein unvergesslicher Abend mit tausenden junger Syrer die mitsangen "I ain't happy, I'm feeling glad, I got sunshine in a bag, I'm useless but not for long, The future is coming on". Ich hoffe das Land und die Menschen können sich möglichst bald wieder aus der momentan ausweglosen und grässlichen Situation befreien.
3. Bitte berichten sie auch dies!
Beobachter123 19.09.2013
Viele Syrer kämpfen zur Zeit für den Erhalt ihres Landes. Sie wollen auch in Zukunft zu Konzerten gehen, Alkohol trinken, in den Westen Reisen und Gäste aus dem Westen beherbergen. Wenn man mit diesen Menschen spricht hört man eine andere Version der Geschichte. Dort ist dann z.B. von Religionsfreiheit unter Assad und der Toleranz der Aleviten die Rede. Leider bekommen wir hier in Deutschland nur eine sehr einseitige Berichterstattung. Fast Gebetsmühlenartig wird vom "Kampf Assads gegen sein Volk berichtet" Dies entspricht nicht den Tatsachen. Soldaten der syrichen Armee haben diesen Beruf zum Broterwerb gewählt. Diese haben ihre Familien und Kinder in Syrien. Niemand dort möchte eine Zerstörung Syriens. Die Kämpfer der FSA setzen sich aus Personen vieler Nationalitäten zusammen. Diese haben sich aus freiem Willen für den Krieg und die damit verbundene Zerstörung entschieden. Leider kennen viele dieser Menschen nur den Krieg und kein friedliches Miteinander.
4. Ich war...
Zappa_forever 19.09.2013
...vor 15 Jahren in Syrien. Anfangs war ich immer etwas in Habachtstellung, wenn mich jemand auf der Strasse ansprach, da ich in der Türkei ausreichend Erfahrungen mit Touristen-Abzocke hatte. Jedoch verflog diese Haltung schnell. In Damaskus sprach mich ein maximal 15 Jahre alter Junge an und führte mich durch die Omayadenmoschee. Ich dachte, ich gebe ihm etwas Geld dafür, was er jedoch vehement ablehnte. Damaskus als Stadt ist ohnehin einfach toll. Auf dem Crac des Chevaliers sprachen mich wiederum syrische Christen an. Es war rundherum angenehm und erfreulich. Vielleicht hatte ich aber auch nur Glück. Jedenfalls meinten Freundinnen, die nach Aleppo gereist waren, dass sie dort wegen permanenter Anmachen nicht mehr hin gehen würden... Absolut grausig, was da jetzt passiert.
5. urlaub in Syrien
harryweißenfels 19.09.2013
Zitat von sysopREUTERSSyrien galt vor Jahren als beliebtes Touristenziel - dann begann der Bürgerkrieg. Mit Wehmut denken Syrien-Kenner an ihre Zeit in Palmyra oder Aleppo zurück. Hier berichten sie über ihre schönsten Erinnerungen. http://www.spiegel.de/reise/fernweh/palmyra-aleppo-bosra-abschied-von-syrien-als-reiseland-a-922858.html
syrien ist schon seit 1974 mein Urlaubsziel - ein schöneres reiseland ist nicht vorstellbar, gerade auch wegen seiner vielfältigen Kultur, den volksgruppen und den so unterschiedlichen Landesteilen -- in syrien hast du alles, und wenn du frei unterwegs bist (also ohne Reisegruppe), dann sind es gerade auch die begegnungen mit den Einwohnern, die einem immer in Erinnerung bleiben -- da archäologie mein hobby ist, sind die Bilder der Zerstörungen, die man jetzt allendhalben zu sehen bekommt, mehr als nur traurig -- das land durchlebt eine Tragödie, wie seinerzeit auch der Libanon, der mir jetzt quasi als ausweichsland der letzten urlaube gedient hat -- hoffentlich ist dieser furchtbare aufstand bald vorbei, damit wieder frieden einkehren kann -- und bitte, keine weitere Unterstützung für die Terroristen!
Alle Kommentare öffnen
    Seite 1    
News verfolgen

HilfeLassen Sie sich mit kostenlosen Diensten auf dem Laufenden halten:

alles aus der Rubrik Reise
Twitter | RSS
alles aus der Rubrik Fernweh
RSS
alles zum Thema Bürgerkrieg in Syrien
RSS

© SPIEGEL ONLINE 2013
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der SPIEGELnet GmbH



  • Drucken Senden
  • Nutzungsrechte Feedback
  • Kommentieren | 15 Kommentare

Bevölkerung: 22,505 Mio.

Hauptstadt: Damaskus

Staatsoberhaupt:
Baschar al-Assad

Regierungschef: Wail al-Halki

Mehr auf der Themenseite | Wikipedia | Lexikon | Syrien-Reiseseite