Outdoor-Lesertipps: Wo Wanderträume wahr werden

Wandern mit Aussicht am Mount Everest, Camping bei Indianern in Kanada: Für viele gehört zum perfekten Urlaub die Entschleunigung in der Natur. Auf der interaktiven Reisekarte haben Leser ihre besten Tipps verewigt - einer davon beweist, dass die Bergwacht in Bayern reichlich Humor hat.

Outdoor-Reisetipps: Traumhafte Touren in Nepal, Kanada und Island Fotos
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Endlich ganz weit weg vom Alltag: Wer im Urlaub nach Outdoor-Erlebnissen sucht, tut etwas für seine Gesundheit und erlebt im besten Fall unberührte Natur fernab der Zivilisation. Die Auswahl ist immens - ob in den Alpen oder im Himalaja, auf idyllischen Inseln oder in atemberaubenden Felsschluchten.

Weltweit haben SPIEGEL-ONLINE-Leser die Wildnis erkundet und ihre Lieblings-Outdoor-Ziele auf der interaktiven Reisekarte eingetragen - hier finden Sie zehn der besten Tipps:

Nepal-Tipp von lupux

Der Höhepunkt jedes Everest-Trekkings ist der "Panoramaweg" zwischen Namche Bazar und Tashinga. Bei gutem Wetter sieht man Nuptse, Everest, Lothse und Ama Dablam. Davor muss man aber noch die Landung auf dem Abenteuerflugplatz in Lukla (2850 Meter) überstehen. Dann entschädigt die großartige Landschaft für alle Anstrengungen.

Österreich-Tipp von Phil87er

Großglockner: Der Weg führte über viel Neuschnee, das Ködnitzkees und einen anstrengenden Grat zur Adlersruhe. Dort befindet sich die höchstgelegene Hütte Österreichs, die Erzherzog-Johann-Hütte auf 3454 Metern, die wir gegen 8.30 Uhr erreichten. Die Aussicht auf die umliegenden Gebirgsketten war schlichtweg atemberaubend. Die bizarre Wolkenbildung ließ den Finger immer wieder auf den Kameraauslöser wandern.

Kanada-Tipp von spon-facebook-1287729011

Campen am Pacheedaht Beach, Port Renfrew. In Port Renfrew mit Proviant ausrüsten, Zelt aufschlagen und einfach nur entspannen, wenn die anderen meist kanadischen Mitcamper einen nicht dauernd zum Drink und Speisen einladen. Einmal am Tag kommen die Pacheedaht-Indianer vorbei, die den Campingplatz betreiben, schauen nach dem Rechten und neuen Campern. Ideal ist auch die Nähe zum San Juan Trail und zum Pacific Rim National Park Trail.

Island-Tipp von bretthoven

Ásbyrgi ist eine große Felsschlucht, die in einem hufeisenförmigen Abschluss endet, wo sich ein kleiner See befindet. Die bis zu 100 Meter hohen Felswände schützen das kleine Tal so gut vor äußerer Witterung, dass sich hier eine völlig andere Klimazone befindet. Für den Norden Islands eigentlich undenkbar gedeihen hier prachtvolle Laubbäume und diverse Blumensorten. Eine Oase am Polarkreis.

Frankreich-Tipp von dietanja

Lac de Sainte Croix und der Grand Canyon du Verdon - einer der schönsten Flecken Frankreichs ist im Herzen der Provence zu finden. Der Lac de Sainte Croix ist ein Stausee, perfekt zum Baden. Der Grand Canyon du Verdon lädt zu Aktivitäten ein: Klettern, Kanufahren oder Wandern - in beeindruckender Natur. Die Landschaft ist toll, und hier findet man auch die typische Provence: Lavendelfelder, Kunsthandwerk... es gibt vieles zu entdecken.

Deutschland-Tipp von Martin Heller

Beim Wandern oberhalb von Spitzingsee erfährt man, dass die Bergwacht in Bayern durchaus Humor hat (siehe Foto hier).

Brasilien-Tipp von spon-facebook-1287729011

Ilha Grande, keine zwei Stunden mit dem Bus von Rio de Janeiro: keine Autos, Schnorcheln im kristallklaren Wasser, Traumstrände wie zum Beispiel Praia Lopez Mendes entdecken, abends leckeren Fisch essen, Wandern im Tropenwald oder den Pico del Papagayo besteigen. Alles tudo bem!

Tunesien-Tipp von alijak

Sounie, Gouvernorat Bizerte, Tunesien. Ein abgelegener Fleck, weit weg von Hotelburgen und Massentourismus à la Hammamet/Sousse. Genial zum Tauchen, Wandern oder einfach nur für ein paar Standtage. Einheimische nehmen einen gerne auf den eigenen Booten mit zum Felsen vor Rafraf (Schnorchel muss mit!) oder auf eine der kleinen Inseln vor der Küste. Fangfrischer Fisch inklusive! Von der Villa Sounine haben Sie einen idealen Ausgangspunkt, um die Umgebung kennen zu lernen.

China-Tipp von reply

Chinas extremer Westen, die autonome Provinz Xinjiang, die Berge des Pamir-Massivs nahe der Grenze zu Tadjikistan mit der Kongur-Kette (über 7700 Meter hoch) und dem gewaltigen Muztagh Ata (7509 Meter) mit dem Karakul See (3650 Meter). Unvergessliche Eindrücke von einer Gegend, die Dank des Karakorum Highways heutzutage leicht zugänglich ist. Für Himalaja- und Karakorum-Fans unbedingt zu empfehlen. Übernachtungen sind entweder in den Yurten der Kirgisen oder im 260 Kilometer entfernten Kashgar möglich.

Pakistan-Tipp von Mathias Brust

Einst das Sommerrückzugsgebiet der britischen Kolonialherren, ist Nathiagali heute ein wichtiger Konferenzort Pakistans und grünes Naherholungsgebiet für Rawalpindi und Islamabad. Allerdings sind die Wälder wild, und es soll dort noch Schneeleoparden geben. Auch die Bewachung im Hotel war etwas übertrieben. Es lohnt sich sehr, die Gegend zu Pferde zu erkunden.

Und jetzt sind Sie dran: Veröffentlichen Sie mit wenigen Klicks Ihren Reisetipp auf der Reise-Weltkarte!

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1. "Geheimtipp"
patras 20.05.2012
Zitat von sysopCorbisWandern mit Aussicht am Mount Everest, Camping bei Indianern in Kanada: Für viele gehört zum perfekten Urlaub die Entschleunigung in der Natur. Auf der interaktiven Reisekarte haben Leser ihre besten Tipps verewigt - einer davon beweist, dass die Bergwacht in Bayern reichlich Humor hat. http://www.spiegel.de/reise/fernweh/0,1518,833473,00.html
Ich finde diese Aktion einfach ganz schrecklich. Diese sogenannten "Geheimtipps" haben dazu beigetragen, dass viele wunderbare Orte auf dieser Welt in Grund und Boden zerstört wurden. Irgendwann fing diese Masche mit "Geheimtipp-Büchern" an, mit den bekannten Folgen. Die einfache Mund - zu -Mund Propaganda hatte schon schreckliche Folgen, wenn man zwei bis drei Jahre bei einem Wiederbesuch aus allen Wolken fiel. Und das jetzt noch on-line mit tausenden von Lesern. Lasst doch noch ein paar Ecken für die Leute, die wirklich was entdecken wollen, die noch neugierig sind und wissen wollen, was uns um die nächste Ecke erwarten kann. Und nicht mit ausgedruckten Internettipps losdackeln. Ich spreche wirklich aus Erfahrung, ich reise viel und dabei ist eben nicht nur die Landschaft wichtig, es gibt einen Gesamtkomplex zwischen Landschaft, Natur und Kultur. Und das ist ein ausgeglichenes System, das eben nur eine bestimmte Anzahl von Außenleuten verträgt. Meine Reisen führten mich an viele abgelegenen Orte dieser Welt, von Tibet bis in die Karibik. Und da ist es anstrengend, Orte zu erleben, die einen wirklich "bewegen". Und diese Orte werde ich hoffentlich hier nie finden. Darum suche ich in dieser Rubrik keine Informationen sondern eher ängstlich nach schönen Flecken, die unsere Erde noch hat, in der Hoffnung, dass sie das bleiben, was sie jetzt noch sind: Für Leute, die Strapazen auf sich nehmen, die sich nicht mit Kleinflugzeugen oder Hubschraubern einfliegen lassen, zu denen es keine bequemen Straßen gibt, um an Orte zu kommen, die dann digital verewigt werden. Deshalb meine Bitte: Schweigen ist meistens Gold
2. auf keinen Fall Frankreich
bvdlinde 20.05.2012
Zitat von sysopCorbisWandern mit Aussicht am Mount Everest, Camping bei Indianern in Kanada: Für viele gehört zum perfekten Urlaub die Entschleunigung in der Natur. Auf der interaktiven Reisekarte haben Leser ihre besten Tipps verewigt - einer davon beweist, dass die Bergwacht in Bayern reichlich Humor hat. http://www.spiegel.de/reise/fernweh/0,1518,833473,00.html
...also bloss nicht an die Gorges nach Frankreich. Dieses traumhafte Bild ist offensichtlich mit Photoshop entstanden. Man muss sich da einfach mal 2000 Leute und 30 Boote mehr drauf vorstellen. Dann weiss man, wie es da aussieht.
3. ..und danke für beschleunigtes Klimawander(/l)n
kalumeth 20.05.2012
Zitat von sysopCorbisWandern mit Aussicht am Mount Everest, Camping bei Indianern in Kanada: Für viele gehört zum perfekten Urlaub die Entschleunigung in der Natur. Auf der interaktiven Reisekarte haben Leser ihre besten Tipps verewigt - einer davon beweist, dass die Bergwacht in Bayern reichlich Humor hat. http://www.spiegel.de/reise/fernweh/0,1518,833473,00.html
Was das Entschleunigen für den Globetrotter-Wanderfan, ist das Beschleunigen des Klimawandels für die Natur. Statt in Kanada ein (touristisches!) Indianercamp zu besuchen, lieber in den Begen des nahen Sauerlands "wie ein Indianer" mal auf eigenen Faust selbst durch (Weidezäune und) Waldwege (schleichen und) wandern. Merke: "All things in the world are two. In our minds we are two, good and evil." (Native Indian wisdom) - Old Shatterhand war nie in Amerika!
4. Geht`s noch?
ae1 20.05.2012
Nepal, Kanada. Tibet, Karibik. Schämt ihr euch nicht, euer Protzertum hier noch anzupreisen? Was für ein Schlag ins Gesicht der Weltbevölkerung.
5. Neid und Betroffenheit
lechpirat 20.05.2012
Da erscheint ein harmloser Reise-Artikel im Spiegel und was ist die Reaktion? Politisch korrekte Betroffenheit ob der Orte und Entfernungen sowie unverhohlener, dumpfer Sozialneid. Es ist kaum zu fassen. Zur Erinnerung: Wir sind ein freies Land. Jeder kann dorthin reisen, wo es ihm beliebt. Auch wenn es weiter als 100 km von seinem Wohnort entfernt liegt. Zum Thema selbst: In der Auflistung fehlt m. E. noch der Appalachian Trail, mit 3500 km einer der längsten Wanderwege überhaupt (Appalachian Trail (http://de.wikipedia.org/wiki/Appalachian_Trail)). Ich selbst bin da zwar noch nicht gewandert, dieser Trail steht allerdings auf meiner Wunschliste, was man im Leben einmal gemacht haben muss, ganz oben. Danke an SPON für den Artikel.
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