Die Jetboot-ähnliche "Necker Nymph" hat ein offenes Cockpit, teilte das Unternehmen am Montag mit. Zwei Schalensitze für Passagiere flankieren den Stuhl des Piloten, der seine mit Taucherausrüstung ausgestatteten Kunden bis zu 40 Meter tief durch den Ozean chauffieren soll - eine 360-Grad-Rolle inbegriffen. Windschutzscheiben würden gegen den Strömungsdruck schützen, wenn Fauna, Flora und Wracks erkundet werden, lautet der Pressetext.
Selbst Tauchanfänger hätten keine Probleme in dem Unterwasser-Flieger mitzufahren, behauptet Virgin Limited Edition, ein zertifizierter Ausbildungskurs sei für die Zwei-Stunden-Fahrt nicht notwendig. Dabei ist eine Tauchtiefe von 40 Metern nach gängigen Tauchregularien erst nach mehreren Kursen zu empfehlen - und auch die gutbetuchten Gäste der "Nymph" sollten fähig sein, das bei einer Geschwindigkeit von immerhin fast elf km/h in ihre Tauchbrillen gesickerte Wasser auszublasen oder einen Druckausgleich vorzunehmen.
Das ultraleichte Flügel-U-Boot wurde entwickelt von Hawkes Ocean Technologies in San Francisco, das auch das Tiefsee-Tauchboot "Deep Flight Challenger" des 2007 verstorbenen Milliardärs Steve Fossett gebaut hat. Das Schiff soll technisch in der Lage sein, bis zu 11.000 Meter tief zu tauchen.
Die "Nymphe" hingegen ist nicht mehr als eine hübsch designtes Spielerei für Reiche: Gebucht werden kann es nur in Kombination mit der "Necker Belle" (rund 110.000 US-Dollar pro Woche) oder mit einem Aufenthalt auf Bransons Privatinsel Necker Island (53.000 US-Dollar pro Nacht für bis zu 28 Personen) - und kostet on top noch mal 25.000 US-Dollar pro Woche.
abl
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