Häuser der Nationen in Rio "Cry-Room", Schlittschuhbahn und Wodka

In den Häusern der Nationen bei den Olympischen Spielen werden Sieger gefeiert und Verlierer getröstet. Und die Teilnehmerländer machen Werbung für sich selbst - mit skurrilen Ideen und prunkvollen Auftritten.

Haus der USA
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Haus der USA


"Hospitality Houses", also "Häuser der Gastfreundschaft", auch so werden die Häuser der Nationen bei den Olympischen Spielen in Rio weniger pompös genannt. Das klingt weniger nach Expo und mehr nach Gasthaus, aber letztlich liegt die Wahrheit in der Mitte: Die Häuser sollen sowohl Aushängeschild für die teilnehmenden Nationen sein als auch Treffpunkte, an denen man seinen Spaß hat.

Und da legen sich die jeweiligen Veranstalter mächtig ins Zeug: Seit 1992 gibt es dieses Beiprogramm der Spiele, bei denen die Nationen auch auf anderer Ebene konkurrieren. Nicht alle öffnen ihre Begegnungszentren für die Öffentlichkeit, aber immer mehr tun es - und ermöglichen damit Begegnungen zwischen Sportlern, Einheimischen und ausländischen Besuchern. Rio markiert hier einen neuen Höhepunkt, mit pfiffigen Ideen und jeder Menge Entertainment.

18 der Häuser sind offen für jedermann, die meisten können noch für einige Tage besucht werden - und einige wenige auch noch bis in den September hinein. Hier können Sie die Partyorte in unserer Fotostrecke sehen und hier finden Sie den vollen Überblick.

Miriam Schmidt, dpa/pat

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insgesamt 3 Beiträge
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Seite 1
patrick6 17.08.2016
1. Und wer...
...bezahlt all diesen Schnickschnack? Da können ein paar privilegierte Menschen ein paar Stunden Party machen. Supersache, wirklich. Zahlen die das selbst? Oder mal wieder wir Steuerzahler (die natürlich nicht nach Rio eingeladen wurden, zur Megasause)? Diese ganze Geldverschwenderei im Namen des sogenannten "Sports" ist mittlerweile nur noch peinlich. Bei den ach so wichtigen Olympischen Spielen (der ultimativen Rentner-Unterhaltungsshow) wird das immer besonders deutlich.
fatherted98 18.08.2016
2. Bei Olympia...
...geht es wohl eher zu wie auf dem Ballermann hat man den Eindruck. Da ist in jedem A-Jugend Fußball Camp mehr Disziplin und Augenmerk auf dem Sport und die Ergebnisse.
derjoey 18.08.2016
3. Spaßbremsen
Meine Güte, alle vier Jahre präsentiert man seine Nation möglichst offen und positiv auf den Olympischen Spielen, aber ein paar Griesgramen passt das natürlich auch nicht. Dann schaut doch einfach kein Fernsehen und benutzt kein Internet mehr, sondern bleibt zu Hause auf euren grauen Sofas sitzen und starrt die Rauhfasertapete an.
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