Über den Wolken

Über den Wolken Ein Redakteur geht in die Luft

Segelfliegen: Luft und Licht - mehr braucht es nicht Zur Großansicht
Getty Images

Segelfliegen: Luft und Licht - mehr braucht es nicht

 |

Seit ich ein Kind bin, träume ich vom Fliegen. Jetzt werde ich mir diesen Wunsch erfüllen - und einen Segelflugschein machen. Davon will ich berichten. Von meinen Erfahrungen auf dem Weg zur Lizenz, den Hürden, die es auf diesem Weg zu nehmen gilt, Entscheidungen, die getroffen werden müssen. Aber vor allem auch davon, wie es ist, in einem kleinen, leichten Flugzeug weit über der Erde zu schweben.

Wenn Sie mitlesen, hoffe ich, dass Ihnen das Spaß macht. Wenn Sie auch vom Fliegen träumen, hoffe ich, dass meine Erfahrungen für Sie ein kleiner Schubs sind. Vielleicht probieren Sie es ja auch. Und vielleicht sind meine Erfahrungen für Sie dann ja sogar eine Hilfe auf Ihrem Weg in die Lüfte.

Mich haben Flugzeuge und Fliegen immer schon interessiert. Segelflugzeuge ganz besonders. Ich finde es faszinierend, dass sie, wenn sie erst einmal von einer Winde oder einem Flugzeug gezogen, eine Minimalhöhe erreicht haben, eigentlich endlos fliegen können. Nur durch die Kraft der Natur, wenn die Bedingungen entsprechend sind.

Es gibt Hobbys, die haben mehr Glamour. Tennis, Segeln, Golf zum Beispiel. "Segelflieger, das sind doch die mit den langen Anhängern auf der Autobahn, oder?", diese Reaktion eines Freundes steht stellvertretend für den Grad der Begeisterung für mein neues Hobby in meinem Bekanntenkreis.

Zugegeben, Segelflugpiloten haben nicht ganz die schneidige Strahlkraft von Berufspiloten mit ihren adretten Uniformen inklusive Offiziersmütze. Meinen bisherigen Beobachtungen zufolge scheint die Segelfliegeruniform ausgebeulte Komfortkleidung und Sonnenhut zu sein. Aber ich will ja schließlich auch fliegen und nicht modeln.

So viel zur allgemeinen Ausgangslage. Am Montag, den 1. Juli beginnt, wenn alles gut geht, die Ausbildung. Und in den Tagen bis dahin erzähle ich Ihnen noch, was man eigentlich alles machen muss, bevor man überhaupt das erste Mal den Boden unter den Füßen zurücklassen kann.

Diesen Artikel...
22 Leserkommentare Diskutieren Sie mit!
olum_04 28.06.2013
MichaelundNilma 28.06.2013
jdredd 28.06.2013
misanthropologe 28.06.2013
ichbinesnur 28.06.2013
bi0scan 28.06.2013
Alternator 28.06.2013
specialsymbol 28.06.2013
Fascipilot 28.06.2013
aviator 28.06.2013
aviator 28.06.2013
Datenscheich 28.06.2013
aeroking1 28.06.2013
Fascipilot 29.06.2013
Soordhin 29.06.2013
Messingauge 29.06.2013
ash26e 29.06.2013
aviator 29.06.2013
zuerichente 29.06.2013
tflyer 29.06.2013
thanks-top-info 30.06.2013
aviat 10.07.2013
News verfolgen

HilfeLassen Sie sich mit kostenlosen Diensten auf dem Laufenden halten:

alles aus der Rubrik Reise
Twitter | RSS
alles aus der Rubrik Fernweh
RSS
alles zum Thema Über den Wolken
RSS

© SPIEGEL ONLINE 2013
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der SPIEGELnet GmbH

SPIEGEL ONLINE Schließen


  • Den Traum vom Fliegen träumt Michail Hengstenberg, seit er Kind ist. Weil regelmäßige Fünfen in Mathe einer Karriere als Berufspilot nicht förderlich sind, blieb er bislang am Boden. Bis jetzt. Von etlichen Gastflügen bei verschiedenen Segelflugclubs ausreichend motiviert, befindet sich der SPIEGEL-ONLINE-Redakteur seit Juli 2013 in der Ausbildung zum Segelflugpiloten.

    Von seinen Erfahrungen auf dem Weg zur Lizenz zum Abheben erzählt Michail Hengstenberg regelmäßig in diesem Blog.