Skurrile Bahnfahrten Delirium im Asien-Express

Orientierungslose Zugführer, fehlende Schaffner, Unfälle im Speisewagen: Auf Bahnfahrten in aller Welt haben SPIEGEL-ONLINE-Leser unglaubliche Pannen erlebt - und manchmal erfrischend lässiges Personal. Das neue Buch "Sorry, Ihr Hotel ist abgebrannt" hat die besten Anekdoten gesammelt. 

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Von Stephan Orth und


Bahnfahrten auf anderen Kontinenten können zu echten Abenteuern werden - und die beginnen oft schon mit dem Fahrscheinkauf: In Indien etwa hilft nur vehementer Körpereinsatz, um ein Ticket zu ergattern, in Sri Lanka gehört auch mal ein einstündiger Plausch mit dem Bahnhofschef zum Erwerb dazu. Woanders verhilft einem gar nur ein ordentliches Bakschisch oder ein schlechter Deal auf dem Schwarzmarkt zur begehrten Fahrkarte.

Trotzdem sollte in fremden Ländern eine Zugreise, sofern es überhaupt Gleise und Züge gibt, zum Pflichtprogramm für Touristen gehören. Denn sie ist sie eine wunderbare Art, Landschaften und Leute kennenzulernen - ohne Straßenstress und Navi-Probleme.

Wenn am Fenster Savannen, schneebedeckte Berge oder Reisfelder vorbeiziehen und im Schoß der Reiseführer liegt, ist Zeit für Muße, Zeit, über die Erlebnisse der vergangenen Tage zu sinnieren und die kommenden zu planen. Und Zeit für einen Plausch mit Mitreisenden, notfalls mit Händen und Füßen.

Doch manchmal ist es mit dieser Muße sehr plötzlich vorbei: Etwa, wenn eine Durchsage von einem "schweren Unfall im Speisewagen" berichtet oder per Bordfunk nach einem Lokführer gesucht wird.

Die lustigsten und haarsträubendsten Anekdoten von Zugreisen unserer Leser - aus dem SPIEGEL-ONLINE-Buch "Sorry, Ihr Hotel ist abgebrannt":

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