Von Stephan Orth und Antje Blinda
Früher hätten bemitleidenswerte Urlauber allenfalls ihren Freunden von unappetitlichen Erfahrungen als Hotelgäste erzählt: Mieses Essen, haarsträubende Preise, ekelerregende Duschen und Krabbeltiere im Bad oder sogar übernatürliche Erscheinungen. Doch dank Bewertungsportalen wie TripAdvisor oder Holidaycheck kann sich heutzutage die ganze Welt mitgruseln.
Für viele Reisende ist zumindest ein kurzer Blick auf die Meinungen vorheriger Besucher ein fester Teil der Urlaubsplanung. Denn dort erfährt man oft einiges, was nicht im Reiseführer oder im Hochglanzkatalog steht. Für Hoteliers können Bewertungen über Erfolg oder Pleite entscheiden, seitdem jeder im Gästebuch lesen kann, lange bevor er die Lobby betritt.
Einige der Einträge sind echte Kleinode - manchmal, weil sich der Nachwuchs-Hotelkritiker durch unglückliche Formulierungen selbst nicht gerade im besten Licht zeigt, manchmal aber auch, weil die geschilderten Unterkünfte das Maß des Vorstellbaren sprengen.
Im soeben bei Ullstein erschienenen SPIEGEL-ONLINE-Buch "Sorry, Ihr Hotel ist abgebrannt" sind die unglaublichsten Bewertungen versammelt - im Folgenden ein Auszug:
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