Luxor - Die Enttäuschung für Kulturtouristen in Ägypten ist groß. Andenkenhändler versperrten am Montag im Westen von Luxor den zweiten Tag in Folge den Zugang zu wichtigen Sehenswürdigkeiten aus der Zeit der Pharaonen. Damit wollen sie gegen hohe Mieten im Basar und vor den antiken Stätten protestieren.
Sowohl das Tal der Könige als auch der Totentempel der Königin Hatschepsut blieben geschlossen. Das Tal der Königinnen und die Tempel im Osten der Stadt waren dagegen für Touristen zugänglich, weshalb dort großer Andrang herrschte.
Verhandlungen zwischen den Händlern und der Polizei sowie Regierungsvertretern blieben zunächst ergebnislos. Zwar ging die Regierung auf einige Forderungen ein, doch die Gewerkschaft der Andenkenverkäufer stufte die Versprechen als unglaubwürdig ein. Die Händler haben seit 2011 deutlich geringere Einnahmen, weil aufgrund der politischen Unruhen weniger Touristen nach Ägypten kommen.
dkr/dpa
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