Neuer Ökopark in Singapur: Im Land der Superbäume

Science-Fiction für Ökofreunde: Das Milliardenprojekt "Gardens by the Bay" in Singapur soll Touristen aus aller Welt in den asiatischen Stadtstaat locken. Viel Grünzeug ist hier zu bewundern - doch die spektakulärsten Bäume bestehen aus Stahl und Beton.

Singapur: Nachhaltiges Milliardenprojekt Fotos
REUTERS

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Singapur - Die Landschaft sieht aus wie die Szenerie eines Science-Fiction-Films. Der ehemalige Premierminister Lee Kuan Yew sprach schon vor Monaten vom "Stolz von Singapur" als er die Baustelle besuchte. Am Freitag wurde nun die 54 Hektar große Parklandschaft Bay South feierlich eröffnet. Das Großprojekt im neuen Stadtteil Marina Bay soll die grüne Lunge der asiatischen Metropole werden.

Der moderne Park ist die größte von drei Grünanlagen, die in den vergangen Jahren rund um das schicke Hafenviertel entstanden sind und die unter dem Namen "Gardens by the Bay" Touristen sowie Einheimische anlocken sollen. Die Kosten für alle drei Landschaftsprojekte zusammen werden auf mehr als eine Milliarde Dollar geschätzt.

Zwei gigantische Gewächshäuser sind nun im Bay South für Besucher geöffnet. Mehr als 220.000 Pflanzen aus der ganzen Welt lassen sich hier begutachten. Der Flower Dome ist knapp 1,2 Hektar groß und verfügt über ein gemäßigtes Klima. Hier haben unter anderem Gewächse aus dem Mittelmeerraum eine Heimat gefunden.

Im Fahrstuhl auf den Gipfel

Im Cloud Forest ist dagegen eine feucht-kühle Berglandschaft der Tropen angelegt. Den Mittelpunkt bildet ein künstlicher Nebelberg samt 35-Meter-Wasserfall. Seinen Gipfel kann man mit dem Fahrstuhl erreichen, runter geht es jedoch über einen Wanderweg.

Eine weitere Attraktion des neuen Parks sind die sogenannten Supertrees. Die 25 bis 50 Meter hohen Konstruktionen aus Stahl und Beton sind Mammutbäumen nachempfunden. Sie dienen nicht nur als vertikale Gärten, sondern auch als Belüftungsschächte für die Gewächshäuser, Regenwasserspeicher und teilweise als Stromlieferanten. Elf der 18 Superbäume sind mit Solarzellen ausgestattet.

Eine Besucherbrücke verbindet die beiden größten Bäume miteinander. Von hier aus genießt man den besten Ausblick auf die futuristische Parklandschaft. Abends soll eine 15-minütige spektakuläre Lichtshow für Begeisterung sorgen.

Der Eintritt in den Park ist frei, der Besuch der Gewächshäuser (knapp 17,50 Euro für Touristen) und der Spaziergang auf der Superbaum-Brücke (drei Euro) hingegen nicht.

dkr

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