Tauchen vor den Malediven Im Rausch des Blaus

Clownfische schmiegen sich an Seeanemonen, Muränen schnellen aus ihrer Deckung hervor, ein bunter Seestern klammert sich an den Felsen - die Unterwasserwelt der Malediven ist bunt und vielfältig. SPIEGEL ONLINE geht vor der kleinen Insel Vilamendhoo auf Tauchstation.

Von Ilona Kuboth (Fotos)


Vilamendhoo - Palmen säumen den weißen Sandstrand, von dem aus die Taucher ihren Unterwassergang starten. Nur wenige Meter und einige Schwimmzüge von der Insel entfernt liegt das Hausriff von Vilamendhoo: ein Unterwasserparadies im Süd-Ari-Atoll. Clownfische, Feuerfische und Hundertschaften bunter Korallenfische umschwärmen ihre Besucher und tummeln sich in den aufsteigenden Atembläschen.

Die nur 900 mal 250 Meter große Malediven-Insel ist besonders beliebt bei Unterwassersportlern und Urlaubern, die Ruhe suchen. Die bis zu 300 Gäste des Resorts verteilen sich auf der Insel, so dass sie sich oft nur beim Essen treffen und wundern, dass doch so viele andere da sind. Es gibt nur Sandwege, ideal, um barfuß zu laufen - am Abend heißt das Ziel die Bar am Strand der Westspitze. Mit bester Sicht auf den Sonnenuntergang.

Vom Tsunami im Dezember 2004 ist Vilamendhoo weitgehend verschont geblieben. Die Flutwelle hatte die Inseln der Malediven nur abgeschwächt erreicht, die Riffe bremsten das Wasser zusätzlich ab. Dennoch wurden einige Nachbarinseln überflutet.

Auf Vilamendhoo wurde niemand verletzt, größere Schäden gab es nicht. "Das Wasser kam innerhalb weniger Minuten bis knapp vor die Tauchschule, dann konnte man zusehen, wie es genauso schnell wieder zurückging", schrieben Mitarbeiter der örtlichen Tauchbasis im Internet. Die Hauptattraktion der Unterwasserwelt, die Korallen, haben die Flut fast unbeschadet überstanden - zum Glück für ihre vielfältigen Bewohner und für die Taucher, die mit ihren Kameras auf Safari gehen.

smv

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