Thailand: Taucher machen massiv Front gegen Riffsperrung

Von Karl-Ludwig Günsche, Bangkok

Der Kampf um Thailands Riffe ist entbrannt. Die Regierung hat 18 Gebiete für Taucher sperren lassen, um das dramatische Korallensterben zu bremsen. Doch die Wassersportler allein sind nicht das Problem.

Thailands Tauchplätze: Kampf um die Korallenriffe Fotos
Tourism Authority of Thailand

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Anchalika Kijkanakorn ist hoch zufrieden: Rund hundert Gäste sind in ihr nobles Aleenta-Resort in Phuket zum Gala-Diner gekommen. Das Motto des festlichen Banketts mit Hummer und Austern heißt: "Coral Couture". Am Ende des Abends hat die Hotelchefin 400.000 Baht (circa 10.000 Euro) für die von ihr mitbegründete Pure Blue Foundation gesammelt - ein Projekt zur Rettung der bedrohten Unterwasserwelt vor Thailands Küsten.

Drei Millionen Baht (rund 71.000 Euro) braucht die Stiftung in den kommenden drei Jahren, um ihr ehrgeizigstes Projekt umzusetzen: die Schaffung eines künstlichen Korallenriffs 20 Meter vor dem Natai-Strand, an dem auch Anchalikas Luxusresort liegt. "Ich möchte das Umweltbewusstsein der Thais stärken und zugleich den Fokus der Weltöffentlichkeit auf das Verschwinden der Korallenbänke rund um Thailand richten," verkündet die engagierte Thailänderin.

Seit die Verwaltung der Marine-Nationalparks im Januar 18 der unzähligen Tauchspots an den Küsten vorübergehend geschlossen hat, kann sich Anchalika über mangelndes Interesse am Thema Korallensterben nicht mehr beschweren: Die Zeitungen sind voll davon. Und die Taucher wehren sich vehement dagegen, gleichsam zum Alleinschuldigen gestempelt zu werden.

Taucher: "Vom Unterwasserjäger zum Unterwasserheger"

Entscheidungen am grünen Tisch taugten nicht, um das Problem in den Griff zu bekommen, empört sich Christian Mietz, Vorstandsmitglied des thailändischen Tauchverbandes: "Der Tauchtourismus in Thailand trägt eher zum Schutz der wunderschönen Korallenlandschaften bei. Das Bewusstsein der Taucher hat sich in den letzten Jahrzehnten deutlich gewandelt - vom ehemals Unterwasserjäger zum Unterwasserheger." Viele Tauchschulen arbeiteten mit nationalen und internationalen Organisationen zusammen, um die Riffe zu schützen, betont der ehemalige Marinetaucher der Bundeswehr.

Der Direktor des "National Parks, Wildlife and Plant Conservation Department", Songtam Suksawang, wettert dagegen: "Menschliche Füße, die rücksichtslos auf den Korallen rumtrampeln, sind wahrscheinlich nicht weniger verheerend als die globale Klimaerwärmung." Trotz vieler vorbildlicher Tauchschulen gibt es eben auch die "schwarzen Schafe" der Branche, die ihre Schnorchel- und Tauchschüler nicht davon abhalten, auf die empfindlichen Riffe zu treten und sogar Korallen als Souvenir abzubrechen.

Die meisten Wissenschaftler sind sich aber einig, dass die Schädigung der Korallen - nicht nur in Thailand - nicht nur eine, sondern viele Ursachen hat: den Klimawandel, warme Meeresströmungen wie El Niño, zunehmende Schadstoffbelastungen der Meere und auch Einflüsse wie Massentourismus und Raubfischerei. Einig sind sie sich aber auch, dass Einzelmaßnahmen nicht helfen und dass nur ein umfassendes Sanierungskonzept das völlige Verschwinden der bedrohten Korallenbänke verhindern kann.

Kasemssan Jinnawaso, Generaldirektor der Marine-Nationalparks Similan und Surin in Thailands Süden - der prominentesten der gesperrten Tauchgebiete -, warnt: "Der Schaden an den Korallen ist schon jetzt riesig, wahrscheinlich größer als je zuvor in der Geschichte und sicherlich größer als durch den Tsunami 2004." Anchalika Kijkanakorn verweist auf Studien, nach denen seit Ende der sechziger Jahre des vorigen Jahrhunderts jährlich weltweit rund 1500 Quadratkilometer Korallenriffe verschwinden - flächenmäßig doppelt so viel wie der Verlust beim Regenwald.

Bisher sind alle Sanierungskonzepte versandet

Meeresbiologen von elf Universitäten haben dem thailändischen Premierminister Abhisit bereits im vergangenen Jahr einen drei Milliarden Bath (das sind rund 71 Millionen Eruo) teuren "Masterplan" gegen das Korallensterben präsentiert. "Geschehen ist nichts," beklagt Sakanant Plathong, Professor an der Songkla-Universität. Das war auch das Schicksal des "National Coral Management Plan", der der Regierung bereits 2008 vorgelegen hat und irgendwo in den Schubladen verschwunden ist.

Insider fürchten, dass auch diesmal der Aufschrei von Wissenschaft, Umweltschützern und Medien nach der Aufdeckung der Schäden durch die Korallenbleiche erneut wirkungslos verhallen wird. Zunächst aber wird noch heftig gestritten. Die Tourismusindustrie macht massiv Front gegen die Schließung von Korallenriffen. Für sie steht viel Geld auf dem Spiel. Immerhin kommen jährlich zwischen 550.000 und einer Million Fans der Unterwasserwelt nach Thailand, um dort die Schönheit exotischer Riffe, Fische und anderer Meerestiere zu genießen. Schon die Ankündigung der Sperrung hat die Besucherzahlen einbrechen lassen - dabei sind die gesperrten Gebiete nur ein Bruchteil der zugänglichen Spots des Landes.

"Die Marineparkverwaltung sollte nicht nur den Tourismusbereich an den Pranger stellen", erklärt der Vizepräsident des Tourismus-Verbandes der südlichen Provinz Phangnga, Praput Khorpetch. Er klagt ebenso wie der engagierte Taucher Christian Mietz vor allem die illegalen Fischer an, die mit ihren Schleppnetzen, mit dem Einsatz von Gift und Explosivstoffen erheblichen Schaden an den Riffen anrichteten und - so Mietz - eine "weitaus größere Belastung und nachhaltige Gefährdung der Meere, Korallenriffe und mariner Artenvielfalt" darstellten als die jetzt ins Fadenkreuz gerückten Taucher. Das auch von Wissenschaftlern beklagte Problem der Raubfischerei ist der thailändischen Regierung seit langem bekannt. Geschehen ist wenig.

Reiseunternehmen schließlich stellen die Marineparkverwaltung selbst an den Pranger. Sie sei korrupt. Eine Milliarde Bath an hinterzogenen Eintrittsgeldern versickere jährlich in den Taschen gieriger Parkchefs. Die Parkverwaltung leitete aufgrund der massiven Anschuldigungen umgehend eine interne Untersuchung ein. "Offizielle, die sich skandalös verhalten haben, werden streng bestraft," verkündete Nationalpark-Chef Sunant wohltönend. Ergebnisse der Nachforschungen wurden bisher nicht bekannt.

Künstliche Korallenparks sollen Entlastung schaffen

Doch je lauter über die Zerstörung der natürlichen Korallenwelt gestritten wird, desto lauter wird auch die Forderung, mit künstlichen Riffen die Unterwasserwelt für Touristen attraktiv zu halten. Auch Meeresbiologen wie Niphon Phongsuwan und Thorn Thanrongnawasawat plädieren für die Schaffung solcher artifiziellen Tauchgründe. Selbst Christian Mietz sieht das positiv: "Sie dienen neben der natürlichen Besiedlung der touristischen Tauchattraktion sowie der Verteilung von Taucherströmen und tragen somit zur Entlastung viel betauchter Korallenriffe bei."

Die Idee ist nicht neu. Bereits vor 30 Jahren wurden vor Thailands Küsten erste Versuche unternommen, künstliche Korallenparks anzulegen. Vor den bröckelnden Stränden der Touristenhochburg Pattaya ziehen die beiden ausgedienten Kriegsschiffe "HTMS Khram" und "HTMS Kut" seit fast zehn Jahren Unterwasser-Fans an - und dienen mittlerweile auch als Lebensbasis für Fische und Korallen.

An der Narathiwat-Küste in Thailands tiefem Süden wurden unter der Schirmherrschaft von Königin Sirikit in einer spektakulären Aktion im vergangenen Jahr 25 ausgemusterte chinesische T62-2-Panzer als Pilot-Projekt zur Schaffung künstlicher Riffe auf dem Meeresboden verankert. Nicht nur altes Militärgerät, auch alte Müllwagen und Eisenbahnwaggons, Betonblöcke, Stahlgerüste sollen künstlich neu schaffen, was in der Natur verloren geht.

Anchalika Kijkanakorn ist denn auch zuversichtlich, dass ihr ehrgeiziges Projekt an der Natai-Beach ein Erfolg wird: "Der Park wird ein richtiges Korallenriff auf der Basis künstlichen Trägermaterials, Dutzende von Fisch-, Schalentier- und Muschelarten anlocken und ein völlig neues Ökosystem schaffen."

Doch bis es so weit ist, kann in Thailand trotz der vorübergehenden Blockade einiger Riffe durch die Marineparkverwaltung weiter getaucht und geschnorchelt werden. "Es sind lediglich einige wenige Riffe gesperrt," betont Tauchverbandsvorstand Christian Mietz. "Es gibt wirklich hinlänglich andere Tauchplätze." Das "Tauchvergnügen" sei durch die umstrittene Vorsorgemaßnahme der Marineparkverwaltung "in keinster Weise beeinträchtigt".

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1. aha
lalito 25.02.2011
Viele Faktoren, niemand hat Schuld. Wenn doch bleibt es ungeschoren - im Gegensatz zu den Schönheiten unserer Biosphäre. Der Mensch bekommt das schon noch hin, das mit dem letzten Fisch . . .
2. Wenn in Thailand ein Problem ist werden fast immer Auslaender
blob123y 25.02.2011
verantwortlich gemacht. Die Touristen (Taucher)haben mit dieser Sache ueberhaupt nichts zu tun, es sind die Thais die ihre Natur zerstoeren. Wers nicht glaubt braucht bloss mal in Phuket zum Rawai beach zu fahren, dort gibt es das Muschelmuseum und shops wo alle diese Sachen zu kaufen angeboten weren, Korallen, grosse Muschel usw. na woher kommt das wohl ? In Krabi ist's bei Fossil Shell beach usw. ich kann mich noch an den letzten Besuch auf der Similan Hauptinsel erinnern wo der ganze Strand, einer der schoensten in ganz Thailand total mit Abfall wie Plastikkanister, Kuechenabfaelle usw. uebersaeht war, wenn man beim Marine National Park HQ dort vor dem Pier nachfragt sieht man ein paar junge Damen die ausser tratschen am Mobile bla bla machen und zu jeder Tageszeit essen und nichts zu tun haben. Wenn man etwas zum Dreck sagt..warens automatisch die Touristen. Dabei sieht man dem Dreck an vorher der kommt, da sind z.B. aufgeschnittene Oelkanister wie die Longtailboats als Benzinkanister verwenden und jede Menge anderer Abfaelle die eindeutig nicht von Touristen stammen, Kuechabfaelle wie Oelplastikflaschen etc. Auch trampeln keine Touristen auf den Korallen herum, dazu sind die zu tief unten und so schauts ueberall aus. Ich glaube eher das da gar nichts ist mit den Korallen, in der Regel werden solche Sachen nur als Aufhaenger benutzt um von irgendwoher Geld zu bekommen das dann in der Taschen der betreffenden Leute verschwindet, siehe die Zeilen im Artikel bezueglich des "Galadinners". Alles nur Manipulation, es braucht keiner glauben dass dies absurd ist, die machen das immer so.
3. Nicht die Nachricht, der Ueberbringer ist das Problem!
Altesocke 25.02.2011
Eigene Erfahrungen, gerade im Sueden, in Phuket und PhiPhi, sowie auch mit den Similan und Surin Nationalparks, haben mich einige Sachen gelehrt: Nicht das Problem ist das Problem, sondern derjenige, der es anspricht. Und der wird dann entsprechend bekaempft. Die Nationalpark Korruption ist seit langem bekannt, und faengt an mit 'Sondergenehmigungen' gegen bares, um vor Oeffnung der parks dort tauchen zu koennen, und endet noch lange nicht mit der foerderndenn Gesetzgebung, das Eintritte und Tauchentgelte IN den Nationalparks zu bezahlen sind. Was wuerde hier passieren, einem 1000 Euro/monat Verdienstler taeglich mehrere hunderttausend Euro haendeln zu lassen? Mit entsprechenden Moeglichkeiten zur Absprache "Du bezahlst nur fuer 15 von deinen 20, und ich gebe dir dafuer nur 10 Marken"! Und die Fischerei ist in der Lowseason die Ueberlebenshilfe fuer die Nationalparkmitarbeiter. Glaubt wer, die melden fischen im Park? Das machen nichtmal in der Season die Thai Skipper der Tauchboote! Und wir brauchen uns nichts vor zu machen, da wird sich nichts aendern. Einige Showeinlagen, aehnlich der Phuket Polizei mit den Sperrstunden, und ne Woche spaeter gibt es dann entsprechend mehr Freiheiten. Solange alle am Geldfluss partizipieren, oder hoffen, spaeter mal partizipieren zu koennen: Pustekuchen!! Oder, wie in Patong, Familienangelegenheit: Boss der "Taxi (TukTuk) Association ist der Sohn des Buergermeisters, der der Eigentuemer des Safaris"Restaurant" ist. Warum sich da die Leute wundern, das die Buergerbehoerden nix gegen den Wildwuchs der TukTuk Gebahren tun, verstehe ich weniger als garnicht!
4. Oops, fast vergessen:
Altesocke 25.02.2011
Wenn denn weitere kuenstliche Riffe angelegt werden, hoffen wir mal, das sie aus den verschollenen Flugzeugwracks gelernt haben. Und noch etwas: Es spricht fuer die Geschaeftsfrau, das vor dem eigenem Rsort/Beach ein Riff angelegt werden soll. Es spricht noch mehr fuer die Geschaeftsfrau, das sie in der Lage ist, dafuer Spenden einzusammeln. Oder fragt sich da jemand, wer den groessten Vorteil von zukuenftigen Tauchplaetzen vor dem eigenem Resort hat?? ;-)
5. Nicht nur Thailand!
mytilus54 25.02.2011
Hier ist zwar Thailand der aktuelle Aufhänger, aber es ist längst nicht das einzige Land, das systematisch marine Lebensräume ruiniert. Fischer (und an Land die Bauern) haben eine riesige Lobby in jedem Land, schließlich will sich kein Minister nachsagen lassen, dass er eine Branche vernichtet und sein Volk verhungern lässt. Ignorieren und Wegsehen ist üblich. Einige Beispiele: Ecuador erlaubt im Weltnaturerbe Galapagos intensive Fischerei auf Großfisch. Rund um Kreta ist das Meer nahezu fischleer, Fisch in Rstaurants ist Importware. Riffgebiete in Burma werden systematisch mit Sprengstofffischerei zerbombt. Die Tauchgebiete im Norden von Mindoro sind derart von Fischen leergesiebt, dass sich die sonst nachtaktiven Federsterne zu Hunderttausenden mangels Fressfeinden tagsüber aus ihren Löchern begeben und Plankton fangen, für das es auch fast keine Fische als Fresser gibt. In der Deutschen Bucht wird täglich die gesamte benthische Nahrungskette mit schweren Grundschleppnetzen umgepflügt, rund 90 % des Netzinhalts ist unvermarktbarer Beifang und wird weggeworfen. In der Ostsee haben sich angeblich die Dorschbestände erholt, und die Fischer landen kistenweise untermaßige juvenile Dorsche an, die ein Hobbyangler nie verwerten dürfte. In Ägypten zahlen Taucher für die südlichen Nationalparks 80 Euro Eintrittsgebühr, aber sudanesische, ägyptische und sogar jemenitische Fischer haben Narrenfreiheit und fangen, was ihnen an Haihaken und ins Schleppnetz kommt. Fischereiaufsicht/Küstenwache ist Fehlanzeige. Und wer als Taucher oder Meeresbiologe sowas anprangert, ist entweder Nestbeschmutzer oder hat aus Gutmenschelsicht kein Herz für hungernde Kinder.
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Thailand: 18 gesperrte Riffs in sieben Nationalparks

Gesperrte Tauchgebiete in Thailand
Marine Nationalparks Gesperrte Tauchplätze
Hat Chao Mai Marine National Park, Provinz Trang Insel Ko Chueak
Mu Ko Petra Marine National Park, Provinz Satun Insel Ko Bu Lone Mai Pai
Tarutao Marine National Park Inseln Ko Takieng, Ko Hin Ngam, Ko Rawi, Hat Sai Khao und Ko Dong
Chumphon Marine National Park Ko Ma Prao
Hat Nopparattara – Mu Ko Phi Phi Marine National Park Hin Klang
Mu Ko Surin Marine National Park, Provinz Phang-nga Ao Mae Yai bay, Ao Mangkon bay, Ao Jak bay, Ao Tao bay, Ko Torinla
Mu Ko Similan Marine National Park, Provinz Phang-nga Ao Fai Wap bay, Ko Payu or East of Eden
Quelle: Tourism Authority of Thailand