Tipps für den USA-Urlaub: Reise lieber ungewöhnlich

Brennende Männer, Dinosaurier-Knochen und eine dänische Kolonie in Kalifornien: Auf der SPIEGEL-ONLINE-Reisekarte finden Sie Tipps für den etwas anderen Urlaub im Land der unbegrenzten Möglichkeiten - was ist Ihr besonderes USA-Erlebnis?

USA-Reisetipps: Amerika für Fortgeschrittene Fotos
AP

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Es muss nun wirklich nicht immer New York sein. Und San Francisco oder Los Angeles sind nicht die einzigen Städte in Kalifornien. Deren Attraktionen hat man meist sowieso schon hundertfach gesehen: auf Plakaten, in Büchern und Magazinen, im Kino und Fernsehen. Wer in die USA reist, der sollte einfach mehr als nur die klassischen Urlaubsziele ansteuern.

Wandern Sie an der schroffen Küste Oregons, besuchen Sie die Nachfahren der ersten Siedler in New England oder entdecken Sie einmal Seattle vom Wasser aus. Auf der interaktiven Reisekarte von SPIEGEL ONLINE finden Sie jede Menge ungewöhnliche Tipps für einen USA-Urlaub, der mehr als nur altbekannte Postkartenmotive liefert.

Colorado-Tipp von eastkex

Das Dinosaur National Monument gleicht in seiner Schönheit dem Grand Canyon: Am Zusammenfluss von Green und Yampa River kann man ein für den Südwesten der USA typisches, tief eingeschnittenes Flusstal bewundern. Auf knapp 100 Kilometer Länge schlängelt sich der Yampa in der Halbwüste durch verschiedenfarbiges Gestein, in dem vor rund hundert Jahren Dinosaurierknochen gefunden wurden. Im Dinosaur Quarry kann man diese besichtigen.

Seattle-Tipp von heikofausn

Ein toller Tipp ist eine Tour mit der Fähre von Seattle nach Bainbridge beziehungsweise Bremerton und zurück. Man zahlt nur wenige Dollar und hat eine wunderschöne Fahrt über den Puget Sound. Die Rückfahrt besticht durch einen grandiosen Blick auf die Skyline von Seattle und den Mount Rainier.

Küstentipp von walkingman

Cape Perpetua an der Oregon Coast vereint alles was diese Gegend so sehenswert macht: eine schroffe Felsküste, an der sich die Pazifikwellen spektakulär brechen; Tidepools, in denen man bei Niedrigwasser Tiere und Pflanzen beobachten kann; und eine traumhafte Aussicht von der Spitze des Kaps.

Texas-BBQ-Tipp von DenisKrick

Rudy's BBQ in San Antonio war einst eine alte Tankstelle. Seit 1989 gibt es hier unbestritten eines der besten Bar-B-Qs in Texas. Inzwischen ist Rudy's eine Kette und im Lone Star State weit verbreitet. Mein Tipp: eine ordentliche Portion Brisket, Baby Black Ribs und Cream Corn!

Wandertipp für North Dakota von ginevra112

Der Theodore Roosevelt National Park ist voller Bisons, verwilderte Pferde und jeder Menge Präriehunde. Es ist trocken und windig, mit vielen Schluchten und Erhebungen. Auch der Painted Canyon ist einen Blick wert. Man kann wandern oder auch reiten.

Kalifornien-Tipp von travelin-mate

Wer während seines Kalifornien-Urlaubs Lust auf Dänemark bekommt, sollte einen Abstecher nach Solvang unternehmen. Der Ort selbst sieht nicht nur aus wie eine Mini-Version Dänemarks, die Einwohner tragen auch traditionelle Trachten und verkaufen dänische Backwaren. Überdies verläuft hier eine wunderschöne Nebenstrecke über die Santa Ynez Mountains nach Santa Barbara (Route 246 und 154).

Festival-Tipp von papai

Burning Man in der Black Rock Desert, Nevada: Heimat des wohl schrillsten und atemberaubendsten Festival der Welt. Keine Feier versprüht mehr Liebe, Zusammenhalt und Zufriedenheit als dieses.

Ausflugstipp für New England von leifneumannfl

Plimoth Plantation ist die erste britische Siedlung in New England und wurde 1620 gegründet - von den Passagieren der "Mayflower". Der Ort ist heute ein Freilichtmuseum und wurde sehr eindrucksvoll wieder aufgebaut. Die Nachfahren der Wampanoag zeigen Besuchern, wie die Ureinwohner zu Zeiten der englischen Besiedlung gelebt haben und welchen Austausch es mit den Siedlern gab.

Fast ein New-York-Tipp von jewast

Einen sehr beeindruckenden Blick auf Manhattan hat man vom Hamilton Park in New Jersey. Auf Höhe der 42nd Street kann man von der George Washington Bridge bis runter zur Freiheitsstatue blicken und das Panorama genießen. Insbesondere am Abend eine beeindruckendes (und kostenloses) Erlebnis.

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insgesamt 12 Beiträge
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1. Solvang
spon-1309375487374 09.12.2012
Der Tipp ist mehr als peinlich! Wenn ich Dänen sehen will, gehe ich sicherlich nicht nach Solvang. Eine einzige Touristenfalle, mehr ist das nicht. Viel eher würde sich da in dem verschmähten Los Angeles der Bahnhof oder die Disney Concert Hall anbieten. Beide natürlich von innen ansehen. Ausserdem lohnt sich allemal ein Spaziergang in den Santa Monica Mountains mit faszinierendem Blich auf Los Angeles bis hin zum Pazifik. Und wer's un-touristisch mag, sollte in Venice (streng genommen Marina Del Rey) auf dem Washington Blvd. ins Cow's End. Da gibt es ein Mass an interessanten Locals die immer eine Geschichte zu erzählen haben.
2. optional
wincel 09.12.2012
Uhm ... wir sind ja selbst "Burner", also bei Burning Man gewesen und das einfach so als "Festival" reinzustellen, halte ich fuer ein wenig gefaehrlich. Black Rock ist eine Wueste, die aus einem ausgetrockneten Salzsee entstanden ist, der Boden besteht aus ausgesprochen aggressivem Staub, der ohne Schutz fuer Augen, Lungen und Haut zu chronischem Nasenbluten, Verbrennungen etc führt (wird auch "liebevoll" ... 'Playa Foot' genannt, weil z.B. ewig Leute jedesmal nur in Badelatschen rumlaufen und am Ende der Woche ... Aua). Die pötzlich auftretenden Staubstürme (White Outs) sind durchaus gefährlich, weil man wirklich nichts mehr sieht und die Tage andauern können. Inzwischen werden Zäune um das gigantische Areal gespannt (immerhin 50.000 Leute, eine Stadt aus dem Nichts), damit nicht irgendwelche ... Touristen ohne entsprechendes Equippment sich verirren und schlichtweg verdursten oder erfrieren. Ausserdem ist hat Burning Man mehrere Regeln, welche Touristen gerne komplett übersehen: a) es ist ein "no traces" event, d.h. ALLES was mitgebracht wird, muss wieder mitgenommen werden. Einschliesslich des Wassers. Also kein Duschen, Abwaschen oder aehnliches, ohne das Aufzufangen und wieder mitnehmen zu können. Der Boden ist zwar knochenhart aber wenn man die Schicht zerstörrt (Zeltherringe z.B. ) bleibt das auf ewig zurück. Dass Black Rock, die 'Playa' so verlassen wird, wie sie gefunden wurde, ist eine der Hauptpunkte. Davon hängt nämlich ab, ob das Organisationskomittee die Genehmigung von den Indianern, denen das Gebiete gehört, verlängert bekommen. Und "Touristen" stechen jedesmal dadurch heraus, dass sie Sachen wegwerfen, wegkippen etc oder Sachen mitbringen, die einfach zerbröseln und nicht einsammelbar sind. Das ist ein grosses Problem und große Gruppe an freiwilligen Müllsammlern sind jedesmal stunden- oder tagelang damit beschäftigt, das mit Rechen (!) von Hand wieder zu beheben. b) Burning Man ist geschäftsfrei. Es darf nichts ver- oder gekauft werden ausser im Zentraldom und nur da Eis (also gefrorenes Wasser) und Kaffee/Tee. Geschenke sind üblich an Wildfremde, aber das ist eben freiwillig und keine Gegenleistung vorgesehen, Sprich wer kommt, muß ALLES mitbringen, was er/sie braucht, vor allem genug Wasser (das ist eine Wueste!!), Lebensmittel, Schatten, Staubschutz wie Schwimmbrillen, Staubmasken, Essigwasser (Einreiben der Füße und Hände regelmäßig, um den alkalisch ätzenden Staub zu bekämpfen), Lippenbalsam für die Nase (innen, gegen das Nasenbluten nach ca. 4 Tagen, hängt von den Staubstürmen ab) etc. Es wird nachts richtig kalt dort, bis zu 4 Grad schon gehabt, also normale Schlafsäcke kann man vergessen. Tagsüber sind es um die 30 oder mehr. Das erfordert alles Vorbereitung, mal locker flockig from Reno für einen Tag hinfahren geht wohl (wenn man das Geld für die Tickets für so eine kurze Zeit ausgeben will). Aber wer wirklich länger bleiben will, sollte das nicht auf die leichte Schulter nehmen, sich einen Themencamp erfahrener Leute anschliessen und sich bewußt sein, dass fast überall fotographieren tabu ist (Privatsphäre wird großgeschrieben, Leute fragen, bevor man sie aufnimmt) und man nach der Rückkehr auch als junge Leute durchaus ein paar Tage viel Ruhe und Vitamine braucht, bis man wieder richtig fit ist.
3. Wozud
emporda 09.12.2012
Ich habe 10 Jahre für einen großen US-Konzern gearbeitet. Was US Städte zu bieten haben, das kann man in Disney World betrachten, schaltet man die Wartung für 25 Jahre ab. Sich deswegen am US-Flughafen von größenwahnsinnigen Sheriffs wie der letzte Dreck behandeln zu lassen, das habe ich nicht nötig. Mit Ausnahme von New Orleans und San Francisco bestehen die Innenstädte aus endlosen Bauruinen, Geldverleihern, fast-food Freßbuden und drug stores. Dazwischen einige Autohändler und Supermärkte in Blechbaracken, innen oft mit schicken Einkaufsstraßen wie Hollywood Kulissen. Das Original in Westeuropa ist einfacher, charmanter und deutlich weniger kriminell zu erleben. Die Natur ist zwar generell anders, aber keinen Deut besser oder schlechter.
4.
ijf 09.12.2012
Aber ich wuerde doch noch eine dritte Stadt als sehenswert klassifizieren: Boston!
5. Rudy's BBQ
Joachim Baum 09.12.2012
Wenn man schon Rudy's BBQ anpreist (worin ich mich vorbehaltlos anschließe) sollten auch neben den kulinarischen Highlights die Rahmenbedingungen nicht unerwähnt bleiben: 1. Es gibt dort kein Geschirr, außer man bringt es selber mit. 2. Alles fleischige wird großzügig in Papier eingewickelt, Salate (Kartoffelsalat, grüner Salat etc.) in Plastikdosen. 3. Man erhält dort einen großen Pappbecher mit dem man sich an den Getränkeautomaten (Softdrinks) endlos bedienen kann (wie übrigens meistens in den USA) 4. Von der Bedienungstheke trägt man seine Bestellwaren (frisch aufgeschnitten) in flachen Plastikkisten (wie man sie bei uns vorwiegend auf Obstmärkten sieht) an den Tisch. 5. An den vorwiegend langen Tische mit Sitzbänken können etwa 12-15 Personen sitzen. 6. Das Einwickelpapier dient als "Teller", wenn's nicht reicht, stehen große Papierrollen zum abreißen bereit. 7. Auf den Tischen stehen die diversen Soßen und sonstige Gewürze in XXL Behältnissen. 8. Kinderstühle stehen in anscheinend unbegrenzter Anzahl zur Verfügung. 9. Tischabräumen und Saubermachen ist von den Kunden zu erledigen, in großen gelben Tafeln überall wird man daran erinnert: "Your Mother is not here please clean up your own mess" :-) (gesehen, erlebt und ergessen in Rudy's "Country Store" and Bar-B-Q in Albuquerque NM - lecker!)
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