Von Stephan Orth
1. Viele Extrembergsteiger verwenden statt eines kompletten Schlafsacks einen sogenannten Halfbag, der nur die Beine bedeckt. Darüber behalten sie einfach die Daunenjacke an, die sonst nachts nutzlos wäre.
2. Ein Tarp (einfacher Regenschutz aus einer einzigen Plane) kann in vielen Fällen ein Zelt ersetzen, wenn die Witterungsbedingungen nicht zu extrem sind. Damit ist man weniger isoliert von der Natur - was allerdings je nach vorhandener Tierwelt auch ein Nachteil sein kann. Wer besonders viel Gewicht sparen will (und sich an dem Knistern nicht stört), nutzt als Unterlage silberne Überlebensfolie.
3. Ein stabiler Müllsack (circa 40 Gramm), der den Rucksack innen auskleidet, macht eine äußere Regenhülle (circa 180 Gramm) überflüssig - der Stoff außen wird zwar nass, aber der Inhalt bleibt trocken.
4. US-Firmen wie Gossamer oder GoLite bieten Ultraleicht-Rucksäcke an, die entweder keine oder herausnehmbare Rückenpolster haben. Bei diesen Systemen sorgt die Isomatte für eine weiche Auflage auf dem Rücken.
5. Als leichtesten (und billigsten) Outdoor-Kochtopf der Welt empfiehlt Buchautor Mike Clelland eine oben abgesägte Bierdose.
HilfeLassen Sie sich mit kostenlosen Diensten auf dem Laufenden halten:
| alles aus der Rubrik Reise | Twitter | RSS |
| alles aus der Rubrik Fernweh | RSS |
| alles zum Thema Wanderurlaub | RSS |
© SPIEGEL ONLINE 2011
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der SPIEGELnet GmbH