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03. Juni 2012, 07:26 Uhr

Tierische Lesertipps

Strandspaziergang mit Schildkröte

Kudus auf dem Campingplatz, Flamingos, die den Strand pink färben: Auf der interaktiven SPIEGEL-ONLINE-Reisekarte schreiben Leser von ihren aufregendsten Begegnungen mit Tieren in aller Welt. Zehn Ideen für wilde Trips - von Lappland bis Argentinien, mit Pandas, Emus und Schildkröten.

Ferien auf dem Ponyhof, ein Ausflug in den Zoo oder die Klassenreise zur Seehundaufzuchtstation an der Nordsee: Als Kind konnte man gar nicht genug kriegen von Begegnungen mit seinen Lieblingstieren. Wie leben sie? Warum sind sie bedroht? Wie fühlt sich das Fell eines Esels an? Ein Schildkrötenpanzer? Ein Rüssel? Doch viel aufregender noch als Dickhäuter hinterm Zaun und Reptilien im Aquarium zu begutachten, ist es, Tiere in der freien Wildbahn zu erleben.

Ob Giraffen oder Wasserbüffel, die Afrika-Touristen bei einer Safari die Straße versperren, oder Orang-Utans, die sich durch den Regenwald auf Sumatra schwingen - wilde Tiere machen jeden Urlaub unvergesslich. Mal trifft man sie in Nationalparks, mal in Forschungszentren, mal bei traditionellen Züchtern.

Wenn Sie auf Ihrer nächsten Reise auch mal auf die Pirsch gehen und wilde Tiere vor die Linse kriegen wollen, finden Sie vielleicht eine Anregung in der interaktiven Weltkarte von SPIEGEL ONLINE. Lesen Sie hier eine Auswahl der besten Lesertipps für tierische Urlaubserlebnisse:

kapfreund2000 empfiehlt Flamingo-Spotting in Südafrika:

An der N12, von Johannesburg kommend, liegt kurz vor Kimberley auf der rechten Seite der Kamfers Dam. Je nach Jahreszeit sind hier sehr große Flamingo-Kolonien zu sehen. Es gibt eine Unterführung, vor der man parken kann; so muss man die Gleise nicht überschreiten. Tipp: Sehr langsam annähern, die Flamingos sind scheu.

serafina war auf den Rücken von Pferden in Mexiko unterwegs:

Wanderreiten von Calpan aus in Richtung Popocatepetl und Izta auf gut ausgebildeten Pferden und mit den traditionellen mexikanischen Sätteln: Angeboten werden Mehr-Tages-Touren für geübte Reiter oder Drei- bis Vier-Stunden-Touren für Anfänger. Perfekt, um die wunderschöne Natur und Landschaft zu erleben und von Puebla aus keine Autostunde entfernt.

neuner lernte in Oman Wissenswertes über Schildkröten:

Im Raz al Jinz Visitor Center lassen sich ausgiebig die Lebensgewohnheiten der Schildkröten studieren. Neben einer Übernachtungsmöglichkeit bietet die Station Führungen im Naturschutzgebiet an.

Der Gorn traf in Indonesien wilde Orang-Utans:

Im Gunung-Leuser-Nationalpark im Norden von Sumatra kann man noch Orang-Utans in freier Wildbahn beobachten. Bei einer geführten Wanderung entlang des Bohorok-Flusses und in den angrenzenden Regenwald, wird man diese selten gewordenen Menschenaffen ziemlich sicher zu Gesicht bekommen.

riebling empfiehlt Argentinien für Literatur- und Schlangenfans:

Mit Emus und Pinguinen auf den Spuren des "Kleinen Prinzen": Auf der Peninsula Valdés darf man die Schlange entdecken, die in der berühmten Erzählung von Antoine de Saint-Exupéry den Elefanten verschluckt hat - und somit der Inspiration des französischen Autors folgen.

(Anmerkung der Redaktion: Der Leser verweist auf eine Zeichnung Saint-Exupérys, die auf den ersten Blick aussieht wie ein Hut. Mit ein bisschen Phantasie könnte das Motiv aber auch eine Boa sein, die gerade einen Elefanten verspeist hat. Es heißt, Antoine de Saint-Exupéry habe sich auf der Peninsula Valdés zu diesem Motiv inspirieren lassen. Die Nachbarinsel Isla de los Pájaros sieht nämlich genauso aus wie die berühmte Skizze.)

reply besuchte Pandas in China:

Da das große Wolong-Panda-Zentrum in Sichuan beim Erdbeben im Mai 2008 weitgehend zerstört wurde und die Neueröffnung erst für Ende 2012/Anfang 2013 geplant ist, sollten Panda-Fans die Chengdu Research Base besichtigen. Hier werden Dutzende Pandas in ihrer fast natürlichen Umgebung aufgezogen.

Sandmann01 traf Rentierzüchter in Norwegen:

Der Ort Kautokeino ist eine der letzten Siedlungen der indigenen Samen in Lappland. Wer in die Kultur der traditionellen Rentierzüchter eintauchen möchte, ist hier genau richtig. Viele Samen tragen hier noch ihre traditionelle Kleidung, sprechen Samisch und leben von den Rentieren. Sehr zu empfehlen ist der traditionell geführte Campingplatz am Ortsausgang Richtung finnischer Grenze. Hier kann man noch im "Lavu" übernachten. In der Gegend gibt es auch noch vereinzelt Braunbären.

christian.peters empfiehlt Namibia für eine Camping-Safari mit Antilopen:

Beim Camping im Ugab-Tal fühlt man sich weitgehend alleine auf der Welt. Umgeben von skurril geformten, mehrfarbigen Felswänden trifft man auf Oryx und Kudus, mit Glück auch auf Elefanten. Fürs Campen im "Save the Rhino"-Camp muss man Verpflegung und Getränke mitbringen. Ein voll geländegängiges Auto ist absolut notwendig. Die Fahrt im Ugab-Tal erzeugt grandiose Abenteurergefühle, weil es kaum Fahrspuren gibt. Außerdem sind Sümpfe, Schilfwälder und schroffe Felsen zu überqueren, die Zivilisation ist weit weg.

Und hier noch zwei Tipps aus der SPIEGEL-ONLINE-Redaktion:

stephanorth ließ sich in China von Makaken beklauen:

Huangshan-Gebirge: Wer viel Vertrauen in die chinesische Wegebaukunst hat und keine Angst vor hungrigen Makaken (mir haben die Viecher den gesamten Tagesproviant entwendet), kann hier wunderbare Bergtouren erleben. Gewöhnungsbedürftig sind allerdings die ganzen Treppen - es gibt kaum einen Anstieg, der nicht mit Steinstufen gepflastert ist.

julia.stanek entdeckte Blaufußtölpel außerhalb von Galápagos:

Wer in Ecuador Blaufußtölpel und Schildkröten sehen will, es aus Kosten- oder Zeitgründen aber nicht nach Galápagos schafft, sollte wenigstens einen Tagesausflug auf die Isla de la Plata machen. Weil sie hinsichtlich Artenreichtum und Größe nicht mit dem berühmten Archipel im Pazifik mithalten kann, wird die Insel auch "Galápagos für Arme" genannt. Wer jedoch keinen Vergleich hat, wird einen phantastischen Tag erleben - und viel über die Vögel mit den blauen Schwimmhäuten lernen.


Und jetzt sind Sie dran: Veröffentlichen Sie mit wenigen Klicks Ihren Reisetipp auf der Reise-Weltkarte!

jus

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