Abenteuer Langzeittrip 20 Erkenntnisse eines Weltreisenden

Seit mehr als vier Jahren reist der Blogger Florian Blümm um die Erde - hier fasst er zusammen, was er unterwegs gelernt hat. Wichtigste Erkenntnis: Reisen ist simpel, Pläne sind nutzlos.


Was wir erleben, sagt oft mehr über uns selbst als über die Orte, die wir bereisen: So steht es im Vorwort des Buches "The Travel Episodes". Es ist eine Sammlung von Reisegeschichten, die Lust machen sollen, selbst aufzubrechen und "zu staunen, zu leiden und zu lachen", wie Herausgeber Johannes Klaus schreibt. Blogger und Reisejournalisten berichten darin von ihren abenteuerlichsten Erlebnissen.

Einer ist Florian Blümm, der das Blog flocutus.de betreibt. Im Juni 2011 kündigte der Informatiker seinen Job, um für ein Jahr auf Weltreise zu gehen. Aus einem Jahr wurden mehr als vier Jahre, heute ist er immer noch unterwegs.

Hier ein Auszug aus dem Buch, in dem er seine wichtigsten Lehren von unterwegs zusammenfasst:

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insgesamt 23 Beiträge
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vrdeutschland 04.02.2016
1. Immer wieder schön
von solchen Leuten zu lesen, die einfach machen. Ich sag ja schon immer, daß man eigentlich erst mit 40 in den Beruf einsteigen sollte und dann arbeitet, bis man tot umfällt. Viel zu sehr hebt man sich alles für die Rente auf und dann fällt man tot um (gerade gestern erst einem Kollegen passiert mit 58).
Hupert 04.02.2016
2. Prinzipiell richtig...
Zitat: "Zum Reisen in Asien und Lateinamerika musst du nämlich gar nichts können. Die Infrastruktur ist super, und es gibt Reiseführer für jeden Winkel. Du musst auch nichts planen, weder Busse noch Übernachtungen vorher buchen. Du gehst einfach zur Ecke mit den Guesthouses und bekommst ein Zimmer – immer!" Trifft aber mitnichten auf Latein und Südamerika zu. Der Kauf eines Bustickets sollte auf viel befahrenen Routen durchaus im Vorraus erfolgen, dieses wird aber erheblich durch eventuell nicht vorhandene Spanischkenntnisse zur nahezu nicht zu bewältigenden Aufgabe. Das gilt auch für Hostels oder Guesthouses... mal eben unterkommen kann gut gehen, wenn es das aber nicht tut, findet man sich nach Einbruch der Dunkelheit schnell in Gegenden wieder, in denen man lieber hinter einer geschlossenen Tür wäre und dann wird aus Reiselust schnell Reisefrust. Gerade wenn man alleine und vielleicht nicht ganz so reiseerfahren unterwegs ist. Ihr wollt nach Südamerika? Lernt Spanisch... Auf den asiatischen Raum trifft die Aussage des Authors übrigens uneingeschränkt zu. Für Einsteigertraveller meiner Meinung nach die ideale Startregion :-)
HH-Hamburger-HH 04.02.2016
3. Keine wirklich neuen Erkenntnisse ...
... die uns der Herr da mitteilt. Leider ist ein Dauerurlaub nur für die wenigsten Menschen realisierbar und auch EUR 500 im Monat müssen ohne Einkommen erst mal realisiert werden. Ein Start in das Berufsleben erst mit 40 (um dann den Kredit für die 20 Jahre vorangegangenen Urlaub abzutragen) dürfte ebenfalls keine Lösung sein, denn wer will schon nach vielen erlebnisreichen Jahren mit der Perspektive weitermachen, für den Rest seines Lebens nur noch vor einem Berg von Arbeit zu stehen ...
a-mole 04.02.2016
4.
ich bin noch nicht so lange am Stück gereist (= Land & Leute erkunde, NICHT in der Hotelanlage einbunkern) und meine letzte Reise war dank Jobwechsel 1.5 Monate lang im Sommer 2015, ich war alleine unterwegs. Vorher erlaubte mir das Arbeitsleben immer nur max 3 Wochen. Ich habe aber viel im Ausland auf verschiednen Kontinenten gelebt & diese Länder dann erkundet. Die aufgeführten "Weisheiten" unterschreibe ich alle sofort. Sie bringen es absolut auf den Punkt. Besonders schön finde ich den Tagesschau Spruch & die Zeit/ Geld Erkenntnis.
From7000islands 04.02.2016
5. Sicherheit in Asien
Auch ich habe die Erfahrung gemacht, dass bei ein wenig Umsicht Reisen in Asien ( China, Vietnam, Philippinen, Malaysia) ziemlich ungefährlich sind, wenn man sich nicht in Grosstädten nachts herum treibt. Auf jeden Fall sicherer als in Deutschland in diesen Zeiten. Man muss das sagen, da sich in Deutschland zur Zeit ein Drama abspielt, was innere Sicherheit betrifft. Also besser nach Asien, wer es sich erlauben kann, das augenblickliche gefährliche Chaos in D auszusitzen.
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