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31.01.2008
 

Hotelzimmer aus Schokolade

Bitte nicht schlecken!

Wände, Kronleuchter, Kamin – in einem Manhattaner Hotelzimmer besteht alles aus feinster Schokolade. Selbst die Gemälde an den Wänden à la Klimt und Pollock sind Sinfonien in Süß. Ein Kunstwerk mit begrenzter Haltbarkeit.

New York – Wenn Schokolade wirklich glücklich macht, dann werden die Gäste dieses Hotelzimmers im siebten Himmel schweben. Komplett aus Trüffeln und Schokoladen bestehen Wände, Möbel und Kamin. Auch der Zimmerschmuck wie Gemälde, den Künstlern Gustav Klimt und Jackson Pollock nachempfunden, und der Kronleuchter sind schmelzende Kakaokunstwerke. Der Werbegag des belgischen Chocolatiers Godiva ist eine einzige süße Verlockung.

Allerdings wird die sogenannte "Dekadenz-Suite" nur ein Wochenende lang Übernachtungsgäste erleben, das ist der Preis eines Gewinnspiels anlässlich des Valentinstages. Wer die entsprechende Schokoladen-Box kauft - leider nur in den USA erhältlich -, darf sich auf dem Plüschsofa räkeln, das lediglich Kuvertüre an den Seitenteilen trägt. Oder an den Tisch setzen, der kiloweise Trüffel unter Glas anbietet. Nur den Kamin und die Kerzen dürfen die Gewinner nicht anzünden - auch die sind aus leicht zu verflüssigendem Material.

Vorgestellt wurde das Gebilde des Designers Larry Abel in einem Raum im East Village, im Mai soll das Schokozimmer in eine Suite des Bryant Park Hotels in Manhattan wieder aufgebaut werden.

abl/AFP

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