Augenzeugen, die am Samstagabend auf der Plattform waren, berichteten von einem lauten, explosionsartigen Knall. Dann sei eine Staubwolke aus der Ritze einer Fahrstuhltür gekommen. Rund 45 Minuten nach dem Lärm sei eine Rettungsmannschaft gekommen, habe die Tür gewaltsam geöffnet und die Insassen über Leitern befreit, sagte der Amerikaner Michael Timms, der Zeuge des Zwischenfalls wurde.
Ein Sprecher des Rettungsdienstes bestätigte den Vorfall. Die Rettungskräfte hätten einen anderen Aufzug benutzt und alle 15 Insassen in dem defekten Fahrstuhl unverletzt bergen können, sagte er.
Die Eigentümerfirma Emaar hat bislang nur von einem "unerwartet hohen Besucherandrang" gesprochen. In einer kurzen Mitteilung war jedoch zugleich von Problemen mit der Elektrik die Rede, die behoben werden müssten.
"Was mich schockiert, ist, dass sie das unter den Teppich kehren wollten, um ihr Gesicht zu wahren", sagte Timms. "Wenn er (der Aufzug) kaputt ist, sollte man das den Leuten zumindest sagen." Seit der Eröffnung des 828 Meter hohen Burj Chalifa am 4. Januar haben mehrere tausend Touristen die Aussichtsplattform besucht. Eintrittskarten zu dem spektakulären Bauwerk kosten umgerechnet 20 Euro.
sto/apn
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Ein Glück hab' ich Höhenangst, die hält mich davon ab, da jemals raufzusteigen^^ Ansonsten hoffen wir mal, dass dieses Wuchtteil niemals einstürzen wird... mehr...
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