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Tour Triangle versus Tour Eiffel: Paris genehmigt gläsernes Hochhausdreieck

Der Eiffelturm bekommt Konkurrenz: den Tour Triangle, ein 180 Meter hohes gläsernes Dreieck. Nach langem Streit hat der Pariser Stadtrat den 500-Millionen-Euro-Bau genehmigt.

Tour Triangle: Ein Dreieck für Paris Fotos
AP

Nicht so hoch wie der Eiffelturm (324 Meter) oder Tour Montparnasse (210 Meter), aber ebenso spektakulär: Der Tour Triangle wird mit seinen 180 Metern und seiner ungewöhnlichen Form ein Hingucker in der Pariser Skyline werden.

Der Stadtrat stimmte am Dienstag dem bis 2020 geplanten Projekt privater Investoren zu. Für 500 Millionen Euro soll am Messegelände im Südwesten der Stadt, an der Porte de Versailles, das gläserne Dreieck mit mehr als 40 Stockwerken entstehen. Die geplante frei zugängliche "Sky-Bar" verspricht einen erstklassigen Blick auf Paris und Eiffelturm.

Die sozialistische Bürgermeisterin Anne Hidalgo bezeichnete das Projekt als "starkes Symbol für die Attraktivität von Paris". Der wegen seiner Ausmaße umstrittene Bau soll Platz für 5000 Arbeitsplätze bieten. Das zwischenzeitlich gestoppte Konzept wurde um 10.000 auf nun 70.000 Quadratmeter Bürofläche reduziert, um Platz unter anderem für ein Hotel, Restaurant und Kulturstätten zu schaffen.

Das Glasdreieck gefällt nicht allen. Kritiker halten das Hochhaus für überflüssig und argumentierten, in Paris stünden mehr als eine Million Quadratmeter Bürofläche leer. Nathalie Kosciusko-Morizet von der konservativen UMP sagte, das Hochhaus werde den Standort Paris nicht attraktiver machen, und sprach sich gegen den Bau eines "isolierten" Wolkenkratzers aus. Auch die Uno-Kulturorganisation Unesco hat vor dem Bau neuer Wolkenkratzer gewarnt. Paris sei "eine der seltenen erhaltenen horizontalen Städte".

Entworfen wurde der dreieckige Wolkenkratzer vom Schweizer Architekturbüro Herzog & de Meuron, also jenem Büro, das die 789 Millionen Euro teure Elbphilharmonie in Hamburg entworfen hat. Ein Untersuchungsbericht zum Millionendesaster attestiert den Architekten, dass sie Planungsfristen nicht eingehalten und so das Chaos auf der Baustelle vergrößert haben. Vielleicht sind die Pariser auch deswegen skeptisch.

Hamburger Elbphilharmonie. 789 Millionen statt 77 Millionen Euro Zur Großansicht
DPA

Hamburger Elbphilharmonie. 789 Millionen statt 77 Millionen Euro

abl/dpa/AFP

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insgesamt 55 Beiträge
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1.
schriftsetzer 01.07.2015
Museum Küppersmühle, Elbphilharmonie, etc. Alles, was Herzog & de Meuron in letzter Zeit angepackt haben, ist ja irgendwie in die Hose gegangen...
2. Elbphilharmonie
einuntoter 01.07.2015
Woher kommen ewig die Zahl 77 Mio Eur für die Elbphilharmonie? Das war doch nur der Zuschusss der Stadt Hamburg, geplant waren Kosten von 200 Mio Eur
3. Denkmal der Illuminaten
ANTITHESIS 01.07.2015
Es ist kein Zufall, dass viele Bauten eine Dreiecksform beinhalten oder darstellen (EZB, Maintower). Hier setzen dich die Eliten wieder Denkmäler, um sich selbst zu beweihräuchern. New World Order lässt schön Grüssen!
4. Les blocs logiques!
jambon1 01.07.2015
Wie Einfallslos! Statt eines gewöhnlichen Kubusses nun ein Dreieck, mit rechteckigem Grundriss natürlich. Jetzt fehlt noch ein Hochhaus in Kreisform und ich nenne das Ensemble "Les blocs logiques de Paris"! Ich schlage weiterhin vor alle drei Gebäude mit einer in verschieden Farben erleuchtbaren Glasfront zu versehen so könnenn die Gebäude durch verdunkelbare senkrechte Segmente dick oder dünn, durch ausfahrbare Balkone glatt oder geriffelt, sowie durch die Beleuchtung, Gelb, Blau, Grün oder Rot erscheinen; ganz nach dem Vorbild der "logischen Blöcke", mit denen man Anfang der 1970er Jahre die Schüler im Grundschulbereich Mathe beglücken wollte. Nur leider waren die Lehrer oftmals zu dumm.
5. ja eigentlich...
nunun 01.07.2015
sollte man aufhören mit diesen selbstgefälligen bauten...
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