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21.11.2006
 

Von Erfurt nach Emsdetten

Zu wenig Psychologen - zu wenig Kontrolle

Von Carola Padtberg

Der Amoklauf in Emsdetten erschüttert Deutschland: Parallelen zu den Massenmorden von Erfurt 2002 und Columbine Highschool in Littleton 1999 sind deutlich. SPIEGEL ONLINE beantwortet acht zentrale Fragen - unter anderem: Gibt es effektive Warnsysteme? Und wurde das Waffenrecht genug verschärft?

Der Amoklauf eines 18-jährigen Ex-Schülers in Emsdetten weckt Erinnerungen an das Schulmassaker von Erfurt. Dort hatte im April 2002 der 19-jährige Robert Steinhäuser bei dem bislang schlimmsten Gewaltakt an einer deutschen Schule 16 Menschen erschossen - und anschließend sich selbst.

Nur wenige Verbrechen haben Deutschland so schockiert wie das Erfurter Schulmassaker. Immer wieder wurden Fragen nach den Ursachen dieser Tat gestellt - und danach, wie man sie hätte verhindern können.

Welche Lehren wurden in den viereinhalb Jahren seit dem Erfurter Unglück gezogen? Welche Vorschläge wurden befolgt - welche ignoriert? Werden gefährdete Jugendliche heute besser betreut? Und wie wird mit Hinweisen im Internet umgegangen? SPIEGEL ONLINE beantwortet die zentralen Fragen.

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