Von Lisa Sonnabend
Die Türen der Helene-Lange-Schule in Wiesbaden stehen fast immer offen. Man weiß, was die anderen Schüler machen und das ist Teil des Konzeptes. Die Schüler können den Unterricht mitbestimmen, sie engagieren sich für die Schule, es soll Verantwortung vermittelt werden. Jeden Freitag tagt der Klassenrat, bei dem beispielsweise über eine neue Sitzordnung in der Klasse entschieden wird. Jeden Tag putzen die Schüler ihre Klassenräume selbst.
Sie sollen durch Projektarbeit, eigene Theaterproduktionen und viel Arbeit an und in der Schule zum Lernen angespornt werden. Viele der Ideen gingen auf die mittlerweile pensionierte Rektorin Enja Riegel zurück.
Die Helene-Lange-Schule ist eine Gesamtschule. Noten gibt es erst ab der 7. Klasse. Nach der 10. Klasse wechseln die Besten aufs Gymnasium - und das sind mehr als die Hälfte der Schüler.
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