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Köln: Abiturienten machen wieder Randale

Das zweite Mal in Folge eskaliert in Köln eine Abi-Feier. Diesmal verwüsteten die Schüler nicht nur eine Schule, zwei Jugendliche wurden schwer am Kopf verletzt.

In der zweiten Nacht in Folge haben rund 200 Abiturienten in Köln randaliert. Bei den Ausschreitungen zwischen rivalisierenden Schülergruppen wurden zwei Jugendliche schwer am Kopf verletzt. Ein weiterer Jugendlicher sei leicht verletzt worden, sagte ein Polizeisprecher.

Die Schüler waren am Humboldt-Gymnasium in der Südstadt aneinandergeraten. Nach ersten Erkenntnissen bewarfen sie sich mit Gegenständen, ein Polizeisprecher sprach auch von Wasserbomben, Farbbeuteln und Eiern. Die Polizei ermittelt wegen Verstößen gegen das Waffengesetz, Körperverletzung und Landfriedensbruch.

Die Polizei prüft nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur auch einen Zusammenhang mit einem weiteren Vorfall in der Nacht: Auf einer Straße in Rodenkirchen seien Molotowcocktails gezündet worden. Allerdings sollen weder Menschen noch Gebäude beworfen worden sein. Ein Tatverdächtiger sei festgenommen worden, weitere seien flüchtig.

Bereits in der Nacht zum Montag hatten mehrere Hundert Abiturienten insgesamt 15 Einsätze der Kölner Polizei ausgelöst und Sachbeschädigungen an sieben Gymnasien verursacht. Laut Polizei waren auch Anzeigen wegen teils gefährlicher Körperverletzung sowie Verstößen gegen das Waffen- und Betäubungsmittelgesetz geschrieben worden. Man habe Drogen sowie Baseballschläger und eine zur Schlagwaffe umgebaute Fahrradkette beschlagnahmt.

asc/dpa

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