Seine Mission sind glückliche Gäste, seine Waffen Sangria und Schnaps. Wenn die Stimmung bei den feiernden Abiturientengruppen in Lloret de Mar zu kippen droht, muss Reiseleiter Oliver Schwartz Gas geben. "Einfach öfter mal einen Spaß in die Menge hauen", lautet seine Devise, "dann funktioniert das von alleine."
Die Arbeit unter der spanischen Sonne ist nicht immer so einfach. Schwartz' Handy klingelt im Minutentakt. Nach einem Gästenotruf eilt er zu einer Vier-Sterne-Unterkunf.
Ein 17-Jähriger steht kurz vor dem Rauswurf, weil er einen Sicherheitsmann beleidigt haben soll. Eine typischer Fall für den Reiseleiter. Er kennt den Hotelchef persönlich, der Gast darf nach einem Gespräch erstmal bleiben.
Oliver Schwartz springt wieder in seinen Kleinbus, am Strand wartet eine Abiturientengruppe auf ihn. Ein Segeltörn fällt aus, die Gäste sind enttäuscht. Jetzt muss der Reiseleiter schnell handeln. Er bringt die Jugendlichen zu einer Imbissbude. Vier Liter Sangria stehen bereits auf dem Tisch. Die Stimmung der Abiturienten ist gerettet. In der Nacht treffen sie Schwartz in einer Diskothek wieder. Er steht auf einem Podest oberhalb der Tanzfläche. Auch um zwei Uhr morgens scheint es für ihn nichts besseres zu geben, als beruflich in Lloret de Mar zu feiern.
spe
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