Tipps von Top-Journalisten: "Beliebtheit ist kein Maßstab"
Wie setzt man sich im Journalismus durch? In einem neuen Buch erzählen erfolgreiche Journalisten, wie sie es geschafft haben. "Bild"-Chef Kai Diekmann, "Neon"-Miterfinder Michael Ebert und Talkmasterin Anne Will erklären, wie sie wurden, wer sie sind.
Wie wurde aus Tom Buhrow der ARD-Journalist auf dem wichtigsten Sendeplatz, bei den Tagesthemen? Wie schaffte es Kai Diekmann an die Spitze der "Bild"-Zeitung? Warum hat Anne Will eine eigene Talkshow? Und: Gibt es vielleicht ein Rezept, eine Abkürzung, einen Masterplan, wie man zum Top-Journalisten wird?
Das Klischee von jungen Leuten, die "irgendwas mit Medien" machen wollen, stimmt, wenn überhaupt, nur zum Teil. Wahr aber ist: Der Andrang auf die Ausbildungsplätze ist groß, und entsprechend schwer ist es, einen Volontariatsplatz zu bekommen. Auch die Journalistenschulen in Hamburg, München und anderswo müssen regelmäßig aus hunderten Bewerbern die besten auswählen. Wer einen Platz bekommen möchte, braucht Talent, Glück - und was noch?
- Auf SPIEGEL ONLINE können Sie testen: Wie schneiden Sie beim Triathlon des Wissens ab? Zu den drei großen Herausforderungen für junge Journalisten:
dapd; DPA - Der Wissenstest
- Der Bildertest
- Die Schreibübung
Lesen Sie hier in den Buchauszügen, wie Talkerin Anne Will, "Bild"-Kapitän Kai Diekmann und "Neon"-Gründer Michael Ebert in den Journalismus gelangten und sich durchsetzten.
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- Freitag, 28.09.2012 – 08:56 Uhr
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- Jan Philipp Burgard, geboren 1985, schrieb als Schüler für eine Zeitung im Sauerland - natürlich - über Schützenfeste und Kaninchenzüchter. Heute arbeitet er als Reporter für NDR und ZDF.
Gregor Lautwein - Moritz-Marco Schröder, geboren 1983, gründete nach dem Abi "absolut°karriere", ein Magazin für Schüler. Dafür befragt er Prominente aus Wirtschaft, Politik, Sport nach ihren Erfolgsrezepten.
Florian Geserer
- Wege in den Traumberuf Journalismus

Deutschlands Top-Journalisten verraten ihre Erfolgsgeheimnisse - mit praktischem Studienführer.Herausgegeben von Jan Philipp Burgard, Moritz-Marco Schröder
Solibro Verlag; 286 Seiten; 16,95 Euro.
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Zu den wichtigsten Einrichtungen zählen die Henri-Nannen-Schule (Hamburg), die Deutsche Journalistenschule (München), die Berliner Journalisten-Schule, die Axel-Springer-Akademie und die Evangelische Journalistenschule (alle in Berlin). Die RTL-Journalistenschule (Köln) bildet speziell für TV-Berufe aus, die Electronic Media School (Babelsberg und Bremen) für Radio, Fernsehen und Internet. Die Holtzbrinck-Schule (Düsseldorf) und die Kölner Journalistenschule sind auf Wirtschaft spezialisiert.
Was Chefredakteure der ganz alten Schule von den Absolventen halten? Sie rümpfen die Nase, rollen die Augen und raten: "Studieren Sie lieber etwas Handfestes, Jura oder BWL oder sogar Byzantinistik." Damit haben sie nicht unbedingt Recht, ein Medienstudium kann schon nahe an den Beruf heranführen. Trotzdem gehen Absolventen meist noch ins Volontariat oder in eine Journalistenschule - denn ein schickes Uni-Zeugnis allein beeindruckt im Journalismus niemanden. Erstklassige Arbeitsproben und sinnvolle Praktika schon.
- Fotostrecke: Wie werde ich die nächste Anne Will?
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- Bildertest: Die kenn ich - aber wer ist das?
- Kölner Journalistenschule: Die Unzimperlichen (09.08.2010)
- Evangelische Schule: Ethischer Journalismus, aber ohne Beten (25.06.2010)
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