"Ich habe das schon vor ein oder zwei Jahren gelernt", beklagte sich March Tian Boedihardjo bei den wartenden Reportern.
Der Neunjährige nahm heute sein Mathematik-Studium auf, nachdem ihn die Hongkonger Baptisten-Universität vor knapp zwei Wochen zum Mathematik-Studium zugelassen hatte. Das Wunderkind hatte zuvor Tests absolviert, die für 18-Jährige vorgesehen sind.
Die Hochschule bot ihm einen eigenen Stundenplan an, der ihn in fünf Jahren zum Masterabschluss führen soll. Während Gleichaltrige mit Plastikautos und Puppen spielen, will sich der hochbegabte Junge chinesisch-indonesischer Herkunft mit mathematischen Fragestellungen auseinandersetzen. Mit gleichaltrigen Freunden könne er nicht "auf akademischer Ebene" kommunizieren, sagte March.
Dass es sich um ein besonders anspruchsvolles Kind handelt, zeichnete sich schon ab, als sich der Knirps kürzlich erstmals der Öffentlichkeit zeigte - auf den Presserummel und das Blitzlichtgewitter der Fotografen reagierte er mit Gähnen. Nun ist es auch der Universität nicht gelungen, March zu begeistern - jedenfalls nicht am ersten Tag.
Auch seine Kommilitonen haben bei ihm keinen guten Eindruck hinterlassen: "Sie geben keine Antworten. Sie hören nur zu und interagieren nicht miteinander", sagte der Mathe-Überflieger.
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ngh/AFP
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