Schüleraustausch: Breakfast, ich brech' fast
Vergorene Bohnen, gekochtes Hirn, modriger Fisch: Austauschschüler sollten sich auf einiges gefasst machen, wenn sie in einem fremden Land in einer Gastfamilie wohnen. Das Jugendmagazin "Yaez" hat kulinarische Schreckmomente zusammengetragen.
Was in anderen Ländern auf den Tisch kommt, ist manchmal ganz schön gewöhnungsbedürftig. Wer morgens sein Müsli braucht und ohne Vollkornbrot nicht leben kann, hat gute Chancen, in seinem Austauschjahr ein paar Kilo abzunehmen. Am besten erkundigt man sich vorher, was in der neuen Heimat so alles serviert wird. Dann ist der Schreck nicht ganz so groß.
In vielen Gegenden sind gemeinsame Mahlzeiten eher unüblich - jeder nimmt sich etwas, wenn er Hunger hat. "Teilweise ist die Ernährung sehr einseitig, in manchen Ländern gibt es wenig frisches Obst und Gemüse, obwohl dort zum Beispiel viele Südfrüchte heimisch sind", sagt Birte Vehrs, Teamleiterin in der Betreuung bei der Austauschorganisation AFS.
In Thailand, China oder Hongkong könnte der Kulturschock beim Essen besonders heftig werden - "weil man dort auch mit Hühnerfüßen, Schweinehaut, Fischköpfen, Insekten und einigen anderen ungewöhnlichen Dingen konfrontiert werden kann", sagt Vehrs.
Die 18-jährige Helen hat das selbst erlebt: Sie fand es ziemlich unappetitlich, als ihr in Thailand ein paar Hühnerkrallen aus dem Essen entgegenwinkten. Schokolade, Nutella, Marzipan und Gummibärchen machen sich da gut im Gepäck - als Notration für Krisenzeiten oder als Mitbringsel für die Gastfamilie.
Dem Jugendmagazin "Yaez" berichteten sechs Austauschschüler von skurrilen Essgewohnheiten rund um den Globus. Klicken Sie zum Weiterlesen auf die Fotostrecke.
Protokolle: Ineke Haug und Bettina Schneider für das Jugendmagazin "Yaez"
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