Aus Mexiko berichten Julia Jaroschewski und Sonja Peteranderl
Immer wieder werden grausam entstellte Mordopfer und Massengräber gefunden, in vielen mexikanischen Städten haben Drogenbanden mehr Macht als Politiker und Polizei, und konkurrierende Banden liefern sich Schusswechsel mitten auf der Straße - Kartellkriminalität, Angst und Gewalt gehören in Mexiko zum Alltag.
Seit der mexikanische Präsident Felipe Calderón im Jahr 2006 das Militär gegen die Kartelle eingesetzt hat, ist der sogenannte Drogenkrieg eskaliert: Fast 50.000 Mexikaner sind bei den Auseinandersetzungen zwischen Kartellen oder Kartellen und den staatlichen Sicherheitskräften ermordet worden - Bandenmitglieder, aber auch viele Zivilisten.
Junge Mexikaner wachsen mit der Gewalt auf - und immer mehr arbeiten als Handlanger für Kartelle, werden als Drogendealer angeworben, erledigen Botengänge oder Mordaufträge, weil sie keine anderen Perspektiven sehen und die kriminelle Karriere Macht und Geld verspricht.
Im UniSPIEGEL berichten sie von ihren Träumen - und den Hindernissen, die ihnen im Weg stehen, den Gefahren, denen sie ausgesetzt sind, und den Narben, die sie davontragen. Zum Weiterlesen klicken Sie auf Fotos und Überschriften...
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