Berlin - Kinder aus Einwandererfamilien haben einer Studie zufolge in der Bildung aufgeholt. Der Abstand zwischen Kindern mit und ohne Migrationshintergrund habe sich in vielen Bereichen verkleinert, berichtete die "Welt am Sonntag" unter Berufung auf den Integrationsbericht, der in der kommenden Woche vom Kabinett verabschiedet werden soll.
Seit 2005 habe es maßgebliche Fortschritte gegeben, sagte die Integrationsbeauftragte der Bundesregierung, Maria Böhmer. So besuchten immer mehr Kinder aus Einwandererfamilien eine Kindertagesstätte. Die Zahl der ausländischen Schulabbrecher sinke, während die Zahl der Migranten mit höheren Bildungsabschlüssen steige, berichtete die Zeitung unter Berufung auf die Studie.
Dem Blatt zufolge nahm der Anteil der unter Dreijährigen, die in einer Krippe betreut werden, zwischen 2008 und 2011 um 53 Prozent zu. Besuchte 2006 fast die Hälfte der Kinder von Zuwanderern eine Hauptschule, ist es jetzt rund ein Drittel, wie es in dem Bericht hieß. Mehr als 37 Prozent hätten einen mittleren Schulabschluss, fast jeder Zehnte mache Abitur.
dkr/Reuters
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