"Wie gern wäre so manch einer aus unserer karrierefixierten Hightech-Gesellschaft einer von ihnen, zumindest mal für einen Tag: ein Hippie mit Jesuslatschen, bunten Batikgewändern und langen Haaren, immer lässig und lebensfroh. Der blumige Schmuck, weshalb die Hippies auch 'Blumenkinder' genannt werden, sind Zeichen für Frieden und Liebe.
Ihre Maxime sind freie Liebe und Drogengenuss. Die Hippiebewegung fand ihren Höhepunkt in der Friedensbewegung gegen den Vietnamkrieg Mitte und Ende der sechziger Jahre und prägte das Motto 'Make love, not war'. Sogar in der DDR gab es Hippies.
In den siebziger Jahren wurde die Hippiekultur zur Massenkultur und Ende des Jahrzehnts in der Subkultur endgültig vom Punk abgelöst. Noch heute schwelgen ehemalige 'Blumenkinder' in den Erinnerungen an damals, einige deutsche Hippies sind auf Insel im Mittelmeer oder vor der Westküste Afrikas ausgewandert, wie Gomera oder Teneriffa."
Elisabeth Denzel
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