In den siebziger Jahren gehörte HipHop noch in die Armenviertel der Schwarzen und war verpönt in Klassenzimmern und an Unis. Heute ist Rap Massenware, ein Millionengeschäft zwischen Bling-Bling und Bushido - und an vielen Unis Forschungsthema.
Mitunter spielt Rap sogar im Abitur eine Rolle: Für die diesjährige niedersächsische Prüfung in Englisch ist der Song "The Message" von Grandmaster Flash relevanter Stoff. Das Kultusministerium gibt den Klassiker als Lektüre an, "grundlegendes Anforderungsniveau".
In den USA philosophierten Studenten über die Zeilen des Rappers Jay-Z. Das Seminar "Soziologie des HipHop: Jay-Z" behandle die Themen, die auch in jedem anderen soziologischen Seminar präsent seien, betont der Professor Michael Eric Dyson, in den USA auch bekannt aus Radio und Fernsehen. "Ich finde, er ist eine Ikone amerikanischer Exzellenz", sagte Dyson.
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