Lexikon der Freundschafts-Typen: Miteinander feiern, weinen, schlafen

3. Teil: Die Partyfreundin - Außerhalb der Disco tanzen wir unterschiedlich

Verbotener Satz unter Partyfreunden: Mir ist heute nicht nach Leuten. Zur Großansicht
Frank Grätz

Verbotener Satz unter Partyfreunden: Mir ist heute nicht nach Leuten.

Die Partyfreundin kam vermutlich schon im Glitzertop und mit Freigetränken auf die Welt. "Hey, im Keller Klub gibts heute bis Mitternacht Freibier, ich hol dich um zehn ab!" Die Partyfreundin duldet folgende Antworten nicht: "Mir ist heute nicht nach Leuten...", oder "Ich hab morgen Schule!" Alle anderen Erklärungen und Ausreden zählen auch nicht. Und da es dank ihrer guten Laune meist doch lustig wird, stehen wir um Punkt zehn frisch frisiert und gepudert vor unserem Haus. Es gibt Kussi-Bussis zur Begrüßung und alles, was seit der letzten Party passiert ist, tauschen wir im Schnelldurchlauf aus. Ab jetzt geht es nur noch um Party, Jungs und Feindinnen. Das Niveau steigt an diesem Abend nicht mehr, dafür der Alkoholpegel.

Die Partyfreundin sagt nie nein zu einem Drink, verwickelt ihre Sponsoren in Gespräche, lacht laut und ein wenig affektiert und stellt uns allen neuen Bekannten als eine "gute Freundin" vor. Später tanzen wir in der anonymen Masse und sind dabei tatsächlich glücklich.

Dabei tanzen wir außerhalb des Discolichts einen unterschiedlichen Rhythmus. In der Schule oder im Handballtraining reden wir nicht viel miteinander. Wir sind unserer Partyfreundin tagsüber zu nörgelig, zu streberhaft. Und sie ist uns zu laut, zu anstrengend. Wir tauschen Tratsch und Schminkutensilien aus, nicht aber unsere Gefühle und Sorgen. Weil wir nicht solche Freundinnen sind. Wir sind Freitag-Samstag-Abend-Freundinnen, manchmal auch Mittwoch.

Die Partyfreundin ist keine Anlaufstelle bei Liebeskummer, Zukunftsängsten und Elternproblemen. Eine Partyfreundin ist keine Person, auf die wir in jeder Lebenslage zählen können. Aber bei jeder Party.

Autor: Bettina Schneider für das Jugendmagazin "Spiesser"

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1. Lexikon der Freundschafts-Typen: Miteinander feiern, weinen, schlafen Titel:
Phoenix2006 27.02.2012
Zitat von sysopManche wollen sich ausheulen und anlehnen können, andere hoffen auf heiße Nächte und berufliche Vorteile. Was aber macht einen echten Freund aus? Das Jugendmagazin "Spiesser" skizziert die wichtigsten Typen - vom Kumpel bis zum Sexpartner. Lexikon der Freundschafts-Typen: Miteinander feiern, weinen, schlafen - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - SchulSPIEGEL (http://www.spiegel.de/schulspiegel/leben/0,1518,817123,00.html)
Sprichwort: "Gute Freunde/inen kann man an einer Hand abzählen"
2.
joblack 27.02.2012
Zitat von Phoenix2006Sprichwort: "Gute Freunde/inen kann man an einer Hand abzählen"
Ich habe Mitleid mit dem "Zweckfreund". Der lässt sich komplett ausnehmen. Als Informatiker aka Nerd finde ich diese Titulierung ausserdem eine Unverschämtheit. Anstatt dass die Frau einmal PC mässig selbst Zeit reinsteckt ist es doch viel einfacher einen Naivling anzurufen. Eine Schande fürs weibliche Geschlecht.
3. Mitleid ist nicht angebracht
nurmeinsenf 27.02.2012
Zitat von joblackIch habe Mitleid mit dem "Zweckfreund". Der lässt sich komplett ausnehmen. Als Informatiker aka Nerd finde ich diese Titulierung ausserdem eine Unverschämtheit.
Unverschämt? Nein. "Zweckfreund" finde ich da eher noch harmlos. Es ist doch die Wahrheit - er ist dumm genug, für ein weibliches Lächeln und ein Dankeschön zu jeder Tages- und Nachtzeit anzutanzen. In Wirklichkeit ist er nur ein nützlicher Idiot, der bei ihr keinerlei Chancen hat. Je eher ihm klar wird, daß es so nicht funktioniert, desto besser. Raus aus dem selbstgewählten Schicksal, sich so weit ins Nerddasein zu stürzen, daß man nur als kostenloser PC-Support bei Frauen punkten kann. Je eher, desto besser.
4. jaja, immer die bösen Frauen
hannebammel 28.02.2012
Zitat von joblackIch habe Mitleid mit dem "Zweckfreund". Der lässt sich komplett ausnehmen. Als Informatiker aka Nerd finde ich diese Titulierung ausserdem eine Unverschämtheit. Anstatt dass die Frau einmal PC mässig selbst Zeit reinsteckt ist es doch viel einfacher einen Naivling anzurufen. Eine Schande fürs weibliche Geschlecht.
Ihnen ist aber schon aufgefallen, dass der Artikel von einem Mann geschrieben ist?
5. Lesen hilft.
c0re0n 28.02.2012
Zitat von nurmeinsenfUnverschämt? Nein. "Zweckfreund" finde ich da eher noch harmlos. Es ist doch die Wahrheit - er ist.....
Ähm, der Autor, der das geschrieben hat, ist männlich. Dein Beitrag ist damit ganz schön hinfällig :-P "Autor: Theo Müller für das Jugendmagazin "Spiesser""
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