Obdachlose Jugendliche: Die Ausreißer-WG

Sie sind zu Hause rausgeflogen oder abgehauen, doch eine neue Bleibe hatten sie nicht: Jetzt teilen sich Michi, 18, Lena, 20, Jenny, 18 und Lucky, 19, eine Wohnung für obdachlose Jugendliche. Wie das läuft und wann die Fetzen fliegen, erzählten sie dem Jugendmagazin Jetzt.de.

Sie teilen das Schicksal, in jungen Jahren kein Zuhause zu haben: Die Jugendpension in der Münchener Nockherstraße nimmt junge Menschen auf, die in Not geraten und obdachlos sind. Die Einrichtung wird vom Jugendamt unterstützt und ist Anlaufstelle für alle Personen unter 21 Jahren, die sich dort melden.

Zufallsgemeinschaft: Die Bewohner der Ausreißer-WG
Jetzt.de / Philipp Mattheis

Zufallsgemeinschaft: Die Bewohner der Ausreißer-WG

Die 21 Betten der Jugendpension sind seit einem Jahr konstant ausgebucht, die Zahl der Anfragen steigt stetig. Deshalb gibt es seit dem 1. Februar 2009 eine Außenstelle, in der vier Jugendliche in einer betreuten WG zunächst für drei Monate zusammenleben.

Zwei Sozialpädagogen organisieren mit ihnen zusammen ihren Alltag, unterstützen sie dabei, einen Ausbildungsplatz zu finden und helfen ihnen bei Behördengängen. Das Jugendmagazin Jetzt.de hat die ersten vier Bewohner besucht.

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