"Hätte ich das Sagen als Umweltministerin würde ich zuerst versuchen, den Flächenverbrauch zu minimieren, weil sich die Städte immer mehr ausweiten und ständig neue Einfamilienhäuser gebaut werden. Ich würde mehr Informationsmaterial zur Verfügung stellen, damit die Menschen auch von den Problemen erfahren, die durch zu hohen Flächenverbrauch entstehen. Ich würde sie dazu motivieren, sich eher in den Städten anzusiedeln und nicht außerhalb, vielleicht mit dem Anreiz, auch in der Stadt ein erschwingliches Grundstück zu bekommen.
Aufklärung wäre auch in anderen Bereichen nötig, zum Beispiel was den CO2-Verbrauch angeht. Ich würde versuchen, jeden Einzelnen zum Umdenken zu bewegen, beispielsweise könnte die Wärmedämmung der Häuser verbessert und dadurch viel Energie gespeichert werden. Ich würde mich umweltpolitisch auch für Neuerungen im Straßenverkehr einsetzen. So könnten noch mehr der 'Grünbrücken' für den Wildwechsel über Autobahnen entstehen.
Außerdem müsste meiner Meinung nach die Arbeit an den Schulen ausgebaut werden. Wenn ich mich dort umhöre, können sich die meisten meiner Mitschüler nicht mit dem Thema Umweltschutz identifizieren. Dabei ist es so wichtig, dass wir Schüler den Umweltschutz ernst nehmen. Es müsste dazu einfach mehr Projekte geben, mehr Ausflüge ins Grüne zum Beispiel, um eine Verbindung zur Natur aufzubauen. Generell würde ich mir wünschen, dass sich in Zukunft mehr Menschen dafür interessieren, wo und wie sie leben."
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