"Ich werde ein bisschen unruhig, wenn das Handy summt und ich nicht gleich gucken kann. Ich halte es nicht aus, die Nachricht nicht zu lesen und einfach weiter meine Hausaufgaben zu machen.
Manchmal hält mich das Handy von wichtigen Aufgaben ab. Es ist eben sehr einfach, sich so abzulenken. Deswegen muss ich auch aufpassen, dass ich nicht zu oft damit rumhantiere. Im Unterricht etwa: Ich denke immer, dass es nur 30 Sekunden dauert, auf das Handy zu gucken und zurückzuschreiben. Doch es dauert immer länger. Eigentlich ist es richtig, es auszumachen und erst nach dem Unterricht wieder anzumachen.
Seitdem mir mein Smartphone kaputt gegangen ist, habe ich nur so einen Knochen. Damit kann ich wirklich nur SMS schreiben und telefonieren. Einige Zeit hatte ich sogar gar kein Handy. Das hat mich sehr gestört, und mir ist klar geworden, wofür ich das Handy eigentlich brauche. Es ist halt doof, wenn ich verabredet bin, komme zehn Minuten später und die Freunde sind nicht da. Kommen sie noch? Sind sie schon weg? Wo finde ich sie?
Mit meinem Knochen komme ich zur Zeit ganz gut klar, werde mir aber wohl bald wieder ein Smartphone kaufen. Es ist eben doch komfortabler. Facebook würde ich mehr vermissen als ein Smartphone. Über Facebook kommunizieren wir ziemlich viel, Partys würde ich beispielsweise gar nicht mitbekommen. Aber bei Facebook irgendwelche Statusmeldungen von irgendwelchen Leuten angucken - das muss ja eigentlich nicht permanent sein. Aber wenn ich die Möglichkeit habe, tue ich es trotzdem. Paradox, ich weiß."
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