Die neue Verordnung gilt ab dem 1. Juli: Der US-Bundesstaat South Dakota hat ein Gesetz erlassen, das es Lehrern und anderen Mitarbeitern erlaubt, in der Schule Waffen zu tragen. Laut CNN dürfen Schulämter auch externen Sicherheitsleuten oder Freiwilligen eine entsprechende Erlaubnis erteilen. Jeder "School Sentinel" ("Schulwachposten") muss ein spezielles Training durchlaufen, bevor er eine Waffe auf dem Schulgelände tragen darf.
In anderen Bundesstaaten wie Texas, Utah und Ohio sind Waffen zumindest in einzelnen Schulbezirken bereits erlaubt. In South Dakota war die Einführung des Gesetzes umstritten. Gegner fürchten, mehr Waffen bedeuten auch mehr Gefahr. Befürworter argumentieren, nicht jede Schule könne sich professionelle Sicherheitskräfte leisten. Bewaffnete Lehrer könnten Massaker wie in Newtown verhindern.
In der Kleinstadt im Bundesstaat Connecticut hatte Mitte Dezember ein 20-Jähriger bewaffnet mit einem Sturmgewehr 20 Grundschüler und sechs Erwachsene getötet, bevor er sich selbst erschoss. Seither ist die Zahl der Waffenverkäufe in den USA stark angestiegen. Zudem strömten vielerorts Lehrer in Waffenkurse.
hut/AP
HilfeLassen Sie sich mit kostenlosen Diensten auf dem Laufenden halten:
| alles aus der Rubrik SchulSPIEGEL | Twitter | RSS |
| alles zum Thema Waffenrecht in den USA | RSS |
© SPIEGEL ONLINE 2013
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der SPIEGELnet GmbH