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Pressekompass: Schluss mit Gedichten im Unterricht? Das sagen die Medien

Schüler im Klassenraum: Welche Inhalte sollten vermittelt werden? Zur Großansicht
DPA

Schüler im Klassenraum: Welche Inhalte sollten vermittelt werden?

Die Schülerin Naina hat via Twitter eine Debatte losgetreten: Ist es besser, in der Schule Mietrecht und Versicherungskunde zu lernen - oder Geschichte und Lyrik? Die Kommentare der Medien im Pressekompass.

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insgesamt 223 Beiträge
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1. Meine Erfahrung
hrboedefeld 18.01.2015
Ich wurde durch einen Lehrer, welcher mich viele Jahre begleitete, genötigt diverse altdeutsche Gedichte von Minnesängern des 15.Jhd zu lernen. In wie fern hat mir das geholfen? Klar, ein paar Klassiker sollte man in seiner Schulzeit schon durchnehmen, aber dann könnte durchaus die restliche Zeit sinnvoller genutzt werden. z.b. mit Grundlagen im Recht und Steuer...
2. Ernst gemeint?
nick-the-greek 18.01.2015
Sieht ganz so aus, als würde man die Kindererziehung auf die Lehrer abwälzen wollen... Sind die Eltern nicht dafür da, die Kinder auf das Leben vorzubereiten... Naja.. warum nicht noch weniger Zeit mit euren Kids verbringen was ;)
3.
marcw 18.01.2015
Gedichtsgedöns ist unnütze, überflüssige Schöngeisterei. Wer will kann seine Freizeit damit verschwenden.
4. Meine Güte
justice005 18.01.2015
Ich frage mich wirklich, wie man selbst groß werden konnte. Als Jurist traue ich übrigens keinem Lehrer zu - nichts mal ansatzweise - den Schülern Mietrecht beizubringen. Dazu müsste man erstmal die Grundzüge des Vertragsrechts im Allgemeinen erlernen. Dafür brauchen Jurastudenten mal mindestens ein Semester BGB, um zu verstehen, warum mietrechtliche Regeln so sind, wie sie sind. Gleiches gilt für Steuern etc. Im Übrigen ist es nicht Aufgabe der Schule, den Jugendlichen alle etwaigen Alltagsprobleme zu erklären, sondern sie intellektuell darauf vorzubereiten, es selbst bei Bedarf hinzukriegen. Wer in der Lage ist, Texte zu verstehen, zu erfassen und zu interpretieren, wird später mit einem Mietrechtsratgeber auch hervorragend zurecht kommen. Wer Faust in der Schule liest, Schillers Glocke lernt oder andere Gedichte interpretiert, der ist auch später in der Lage, sich zu informieren und das dort Gelesene zu verstehen und anzuwenden. Wer Gedichtsinterpretationen schreiben kann, der kann auch später im Alltag Briefe formulieren und seinen Standpunkt schriftlich ausdrücken. Daher ist der klasschische Deutschunterricht eine gute Vorbereitung auf den Alltag. Der spätere Alltag ist viel zu vielschichtig, um alles in der Schule zu lernen. Deshalb kann man nur die geistigen Voraussetzungen schaffen, die es den Schülern später ermöglichen, sich den Rest selbst bei Bedarf anzueigenen.
5. Ja und nein
dertristan 18.01.2015
Ich finde zwar schon, dass Schüler ein Grundwissen über Steuererklärungen, Versicherungen etc. vermittelt werden sollte, aber ich bin nicht der Meinung, dass man deshalb weniger Lyrik machen sollte.
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