Neben dem Feueralarm sollte es an allen Schulen künftig auch Amokalarmsignale geben. Das ist einer von zahlreichen Vorschlägen, die der "Expertenkreis Amok" erarbeitet hat.

Hausalarm: Geht es nach dem Expertenkreis Amok, könnte künftig neben dem Feueralarm auch ein Amokalarm ausgelöst werden
Das Gremium war nach dem Amoklauf an der Albertville-Realschule in Winnenden im März, bei dem 16 Menschen starben, von der baden-württembergischen Landesregierung eingesetzt worden.
In ihrem rund 70-seitigen Bericht fordern die Fachleute nun, schon bei der technischen Ausstattung von Schulen darauf zu achten, dass sich Schüler im Notfall verbarrikadieren könnten.
Zudem sollte über das an vielen Schulen geltende Handyverbot sowie über Pager für Schulleiter nachgedacht werden, damit schnell Hilfe gerufen werden kann. Verbessert werden müsse auch der Informationsaustausch bei Problemschülern, die die Schule wechseln. "Der Datenschutz setzt hierfür aber derzeit noch zu enge Grenzen, die überdacht werden sollten", heißt es in dem Papier.
Das Gremium widmet sich auch dem Waffenrecht und fordert, "die Verfügbarkeit gefährlicher Waffen muss reduziert werden".
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