Zwei Preisträger des SPIEGEL-Schülerzeitungswettbewerbs werden im Sommer/Herbst 2012 auf Einladung des Hermann-Gmeiner-Fonds zu Recherchen in ein SOS-Kinderdorf reisen; danach schreiben sie eine Reportage über das Dorf und das Land, die im Ressort SchulSPIEGEL auf SPIEGEL ONLINE und unter www.sos-kinderdoerfer.de veröffentlicht wird.
SOS-Kinderdörfer weltweit, Hermann-Gmeiner-Fonds Deutschland e.V., sind ein Verein zur Förderung von SOS-Kinderdörfern in aller Welt. Die SOS-Kinderdörfer sind ein unabhängiges, nicht staatliches und überkonfessionelles Kinderhilfswerk, das weltweit aktiv ist. Die SOS-Kinderdörfer helfen, indem sie verlassenen Kindern wieder ein Zuhause geben und darüber hinaus Familien stärken, um ihr Auseinanderbrechen zu verhindern.
1949 baute Hermann Gmeiner das erste SOS-Kinderdorf im österreichischen Imst. Er verwirklichte eine ebenso einfache wie bahnbrechende Idee: Jedes Kind braucht eine Mutter und wächst am natürlichsten mit Geschwistern in einem eigenen Haus innerhalb einer Dorfgemeinschaft auf. Dieser familienpädagogische Ansatz machte die SOS-Kinderdörfer zu Pionieren der Kinderbetreuung und fand in den folgenden Jahrzehnten überall auf der Welt Anerkennung.
Derzeit gibt es 508 SOS-Kinderdörfer in 132 Ländern. Hinzu kommen über 1560 SOS-Zusatzeinrichtungen, wie Kindergärten, Schulen, Jugendeinrichtungen, Ausbildungs- und Sozialzentren, Krankenstationen und Nothilfeprojekte, die auch den Menschen in der Nachbarschaft der SOS-Kinderdörfer offenstehen. Insgesamt werden in allen SOS-Kinderdorf-Einrichtungen über eine Million Kinder, Jugendliche und Familien betreut.
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