SPIEGEL-Schülerzeitungspreis: Innfloh ist beste Schülerzeitung Deutschlands

Titelverteidigung an der Ericusspitze: Der SPIEGEL hat wieder die Auszeichnung "Beste Schülerzeitung Deutschlands" vergeben und wieder siegt: der "Innfloh" aus Bayern. In unserem Minutenprotokoll stehen alle Sieger - und ihre eindrucksvollen Arbeiten zum Nachsehen und Nachlesen.

Preisverleihung in Hamburg: Der SPIEGEL kürt die besten Schülerzeitungen 2012 Zur Großansicht

Preisverleihung in Hamburg: Der SPIEGEL kürt die besten Schülerzeitungen 2012

+++ Gesamtsieger +++

[18.45 Uhr] Jetzt ist auch Mascolo wieder im Raum. 18:45 Uhr war ausgemacht, um 18:45 Uhr betritt er die Kantine.

Spiegel-Chefredakteur Georg Mascolo vergibt den Pokal des Gesamtsiegers an: Innfloh. Man kann das ruhig noch einmal schreiben: Innfloh, Innfloh, Innfloh.

Für Innfloh nehmen den Preis auf der Bühne entgegen: Elisa Sichelstiel, Mona Steininger und Florian Zitzelsberger. Der Preis ist eine Israel-Reise. Damit gewinnt der "Innfloh" diesen Titel nun schon zum vierten Mal in Folge. Herzlichen Glückwunsch den diesjährigen Gewinnern.

Die Begründung, warum immer der "Innfloh" gewinnt ist kurz und klar: "Weil wir aus Bayern sind", heißt es von der Bühne. Das ist natürlich quatsch, weil man in diesem Jahr damit doch höchstens Vizemeister wird. Mit dem "Innfloh" geht einer der ersten und wichtigsten Titel 2012 nach Bayern.

+++ Warten warten warten +++

[18.44 Uhr] Jetzt soll der Gesamtsieger verkündet werden, aber SPIEGEL-Chef Mascolo ist noch nicht zurück. Rüdiger Ditz beantwortet daher spontan Fragen aus dem Publikum. Wie lange arbeitet man so als Journalist? Wichtige Erkentnis für den Nachwuchs: "In den Verträgen steht 40 Stunden. Das kommt dann auch schon mal vor", sagt Ditz.

+++ Sonderpreise +++

[18.35 Uhr] Alles klar, jetzt geht es um die neuen Medien, um die Kooperationspartner und um Sachpreise. Das Sonderthema "Beziehung 2.0: XOXO ich küsse dich :*" wird von Gerhard Kinzl, Geschäftsführer der Das Telefonbuch-Servicegesellschaft mbH, übergeben.

3. Preis: "Unzertrennlich aber teilbar", Laurentinews, von Alina Buxmann, Laurentius-Siemer-Gymnasium, Saterland. Der Preis: Ein Smartphone. 2. Preis: "Verliebt via Facebook - Gefällt mir?", Pressident, von Mailin Struck, der Theodor-Heuss-Schule aus Pinneberg. Preis: Ein iPad 3.

Gewonnen hat Immanuel Jork (und das schon zum zweiten Mal). Sein Text heißt "Blabla, blabla, bla - <3 dich so sehr, kussi". Die Schülerzeitung "Wooling" freut sich sicher, dass Immanuel nun ein neues Notebook hat.

Ingrid Famula, Leiterin Kommunikation SOS-Kinderdörfer, hält nun wie immer eine Rede mit "viel Pathos". Das macht sie jedes Jahr und wie immer hat sie recht. "Alle sind Sieger und nun applaudiert euch mal gegenseitig!", sagt Famula. Zwei Redakteure von der Schülerzeitung "Goaner" dürfen nach Nepal fliegen und dort über SOS-Kinderdörfer schreiben.

+++ U13-Preis +++

[18.29 Uhr] Es folgt der "Bester Beitrag U13" übergeben von Juror Ansbert Kneip. Sieger ist: "Das Jahr der Apokalypse" der Schülerzeitung Mary High News von Niklas Rohlfes, 12 Jahre. Die Marienschule in Hildesheim freut sich.

+++ Das beste Foto +++

[18.25 Uhr] Wieder ist Nils Küppers auf der Bühne und überreicht stellvertretend für Jurorin Claudia Jeczawitz den Preis in der Kategorie "Bestes Foto".

Der 3. Preis geht an das Thema "Drogen", von der Schülerzeitung Thomapürin, mit Bildern von Jennifer Bareiter und Sabrina Nienholdt, Hans-Thoma-Gymnasium, Lörrach. Der 2. Preis "Bad Boys" der Schülerzeitung "Innfloh" zeigt Bilder von Lehrern, wie Mona Steininger und Elisa Sichelstiel sie lieber sehen wollen. Als Eishockeyspieler oder Romantiker. Sie kommen vom Ruperti-Gymnasium in Mühldorf am Inn.

Clever, für den 1. Preis hat Tobias Schmitt einfach mal die Bilder seiner Urlaubsreise eingereicht. Die Fotostrecke "Die ewige Stadt", in der Schülerzeitung "Focus" vom Benediktinergymnasium in Ettal bekommt dafür 600 €. Es bringt eine volle Urlaubskasse.

+++ Interview +++

[18.19 Uhr] Jetzt: Kategorie Interview. Überreicht von Maximilian Popp, Redaktionsvertretung Dresden und Rick Noack, ehemaliger Preisträger. Popp sagt über sich selbst, er sei so etwas wie "das Maskottchen des Wettbewerbs". Selbst hat er hier schon mehrmals als Schüler gewonnen und nun ist er SPIEGEL-Redakteur.

Der 3. Preis geht an "Der Farbfleck" von David Irion (18) und Johannes Gansmeier (18) vom Landesgymnasium für Hochbegabte (heißt so, ist wohl auch so) aus Schwäbisch Gmünd. 2. Preis: "Da lag diese Klinge", erschienen in "Tempus", gemacht von Tanja Unger (17). Das Carl-Benz-Gymnasium in Ladenburg freut sich sicher mit über 400 € Preisgeld.

Den 1. Preis in der Kategorie Interview bekommt: "Ich wollte immer ein Mädchen sein" von Laura Sikora und Jasmin Hennig vom Oberland-Gymnasium in Seifhennersdorf. Die beiden sprachen mit einem Mädchen, das früher einmal ein Junge war.

Weil die Schülerzeitung "Wooling" ganz in der Nähe von Popps Arbeitsplatz liegt, freut er sich auch besonders. Gern geschehen.

+++ Reportage +++

[18.14 Uhr] Juror Ansbert Kneip, Redaktionsleitung "Dein SPIEGEL" überreicht nun den Preis in der Königsdisziplin Reportage. Er habe beim Lesen wohl am meisten Spaß gehabt, sagt Kneip.

Also los: 3. Preis für den Text "Häftling Z-3526", Innfloh, von Philipp Latzlsperger, Timm Huber, Christian Corvin. Der 2. Preis geht an eine packende Geschichte von Nicole von der Tann. "Organspende rettet Leben - Sei ein Lebensretter!" in der Schülerzeitung "Peer" veröffentlicht.

Die beste Reportage hat Matthias Meyer geschrieben. In "Gitter vorm Fenster" geht es um einen Tag in einer Jugendstrafanstalt. Ein Text, "der die Leute nicht vorführt". Schülerzeitung "Der Klecks" vom Thomas-Morus-Gymnasium in Daun. Preisgeld: 600 €.

+++ Online-Auftritt +++

[18.09 Uhr] Nun vergibt SPIEGEL-ONLINE-Chefredakteur Rüdiger Ditz die Preise in der Kategorie Online-Auftritt. "Beeindruckend, was sich da technisch so tut", sagt Ditz und haut erstmal Preisgeld für Laurentinews vom Laurentius-Siemer-Gymnasium raus (3. Platz) und den "Mittelpunkt" von der Gesamtschule Hardt in Mönchengladbach (2. Platz).

Den besten Online Auftritt hat allerdings die Schülerzeitung mit dem wenig bescheidenen Namen"Pressident" der Theodor-Heuss-Schule in Pinneberg. Da war der Weg nicht so weit. Hier sind laut Rüdiger Ditz die Ansprüche an eine Website am besten erfüllt worden.

+++ Layout +++

[18.05 Uhr] Nils Küppers vom Layout-Ressort beim Spiegel ist etwas aufgeregt, aber er habe "Ideen für die nächsten drei Jahre" bei seiner Jury-Arbeit bekommen. Er überreicht nun die Preise in der Kategorie Layout.

"Liebe auf den zweiten Blick", sagt Küppers und vergibt den 3. Preis an "Echo", Gymnasium Wertingen. Der 2. Preis geht an "Innfloh". "Das wohl preisbehangenste Magazin des Landes." Jeweils 300 € und 400 € für die Redaktionen. Sehr schön.

1. Preis in der Kategorie Layout geht an "Der Spargel" und endlich gibt es mal ein paar offensichtliche Emotionen. Außerdem 600 € für die Redaktion.

+++ Titelbild +++

[18.02 Uhr] Jetzt kommt die Kategorie Titelbild. Überreicht von Juror Arne Vogt, vom Titelbildressort beim Spiegel. Er vergibt zunächst den 3. Preis an die Schülerzeitung "Ich bin" von der Akademie für Kommunikation in Stuttgart.

Der 2. Preis geht an den guten alten "Spargel"vom Erich-Kästner-Gymnasium in Laatzen. Das beste Titelbild in diesem Jahr hat: Primus vom Käthe-Kollwitz-Gymnasium in Dortmund. Glückwunsch! Es gibt 600 € für die Redaktion.

+++ Grundschulpreis, Hauptschulpreis und Förderpreis für Heftinhalt +++

[17.50 Uhr] Den Grundschulpreis für Heftinhalt gewinnt der Schülerfloh aus Varel. Redakteurin Anne-Katrin Schade vergibt 300 € Preisgeld an die jungen Redakteure. Es folgt der Preis für Hauptschulen und ein Förderschulpreis. Überreicht von den Redakteuren Katrin Elger und Markus Verbeet.

In der Kategorie Heftinhalt Hauptschulpreis gewinnt: Kogel Street News, Ganztags-Hauptschule Kogelshäuserstraße, Stolberg. Dafür gibt es 300 €. Kategorie Heftinhalt Förderschulpreis gewinnt: Das Rhododendronblatt, Schule f. d. Einzelhandel in Bremen. Auch 300 € für die Redaktion. Glückwunsch.

+++ Heftinhalt +++

[17.45 Uhr] Erste Kategorie: Heftinhalt Gymnasium, Gesamtschulen, Berufsschulen. Überreicht von Annette Großbongardt, Ressortleitung Sonderthemen.

Der 3. Preis geht an: Der Goaner, Gymnasium Oberalster, Hamburg. Preisgeld: 300 €. 2. Preis geht an den Innfloh, Ruperti-Gymnasium, Mühldorf am Inn. Preisgeld: 400 €. Gewonnen hat in der Kategorie Heftinhalt: Der Spargel vom Erich-Kästner-Gymnasium in Laatzen. Es gibt 600 € für die Redaktion. Glückwunsch.

+++ Um 17.30 Uhr geht es los +++

[17.15 Uhr] Einen schönen guten Abend aus der SPIEGEL-Kantine an der Ericusspitze und herzlich Willkommen zur Wahl der "Besten Schülerzeitung Deutschlands". Es ist der 16. Schülerzeitungspreis in Hamburg. In diesem Jahr wird der Preis zum ersten Mal im neuen SPIEGEL-Haus in der Hamburger HafenCity vergeben. Durch die Preisverleihung begleiten Sie Frauke Lüpke-Narberhaus bei Twitter unter dem Hashtag #SZP12 und Jonas Leppin im Liveticker. Viel Vergnügen!

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insgesamt 3 Beiträge
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1.
HuFu 18.06.2012
Zu gewinnen gab es Werbematerial vom Hype-Hersteller, der dank SPON nochmals besondere Erwähnung fand!
2. Preise
mirzudiensten 19.06.2012
Warum gewinnt eigentlich eine Schüler_innenzeitung aus dem Segment "Heftinhalt Gymnasium, Gesamtschulen, Berufsschulen" mehr Geld als eine aus dem Bereich Hauptschule Grundschule etc. ? Spiegel mir graut vor dir....anscheinend haben dieselben dummen alten Männer wie überall die Fäden in der Hand. Peinlich aber gleichzeitig auch sehr erhellend.
3. Für wen
naturfreund 19.06.2012
Zitat von sysopSpannung an der Ericusspitze: Heute vergibt der SPIEGEL die Auszeichnung zur "Besten Schülerzeitung Deutschlands". In unserem Minutenprotokoll lesen Sie, wer alles einen Preis mit nach Hause nehmen darf. SPIEGEL-Schülerzeitungspreis: Gewinner und Sieger in allen Kategorien - SPIEGEL ONLINE (http://www.spiegel.de/schulspiegel/0,1518,839552,00.html)
Für wen ist die Zeitung die Beste? Es ist immer schlecht, wenn man von der falschen Seite gelobt wird.
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