1000 Fragen: Wie überleben Tiere in der Wüste?

Die Sonne brennt heiß, kein Nass ist in Sicht. Trotz der extremen Trockenheit blüht in vielen Wüsten das Leben. Käfer und Spinnen, aber auch große Tiere leben gut im heißen Sand - dank ausgefeilter Tricks.

Wüsten-Bewohner: Arid? Egal! Fotos
dpa

Es gibt sie als Sandmeere und steinige Geröllfelder: Wüsten bedecken große Teile der Erdoberfläche. In Afrika etwa reicht die größte Sandwüste der Erde, die Sahara, vom Atlantik bis nach Ägypten und vom Mittelmeer fast bis zum Äquator. Es gibt Wüsten in fast allen Erdteilen. Nur Europa kann lediglich mit ein bisschen Sand in den Savannen Südspaniens und der Türkei aufwarten.

Furchtbar heiß wird es in der Wüste bei Tag, in der Nacht wiederum schrecklich kalt und Wasser ist meist rar. Die Menschen meiden daher die Wüste, bis auf wenige Nomadenvölker, die sich über Jahrhunderte mit den widrigen Bedingungen arrangiert haben. Vor Tieren allerdings wimmelt es. Wie schaffen sie es, in den kargen Gegenden nicht einzugehen?

Temperaturen von über 50 Grad Celsius, ständige Sonne und völligen Wassermangel halten tierische Wüstenbewohner aus, weiß Christian Voigt, Forscher am Berliner Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung. Die Tiere haben Tricks entwickelt, um in Wüsten überleben zu können.

Wasser aus der eigenen Atemluft

Elefanten etwa sind Meister im Aufspüren verborgener Wasseradern, sagt der Wissenschaftler. Sie graben vor allem in ausgetrockneten Flussbetten danach und werden dann auch fündig. Dabei lassen sich die Elefanten von ihren Instinkten leiten.

Stenocara-Käfer gehen anders vor. Die Insekten versammeln sich in der Dunkelheit regelmäßig auf Sanderhöhungen. Dort entziehen sie dem Morgennebel Feuchtigkeit. Dafür recken sie ihr Hinterteil nach oben. Ihre Flügel ziehen Wasser an. Die Feuchtigkeit sammelt sich dann nach und nach in feinen Tropfen auf den Panzern der Tiere und fließt schließlich zum Mund hinab.

Kängururatten dagegen gewinnen Wasser, das sie normalerweise beim Ausatmen verlieren würden, in der Nase wieder zurück. Kamele haben Wassertanks im Körper, in denen sie Flüssigkeit speichern - allerdings nicht in den Höckern, wie lange vermutet wurde. Sie liegen in großen Zellen in der Magenwand.

cht/dapd

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insgesamt 3 Beiträge
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1. Flach
wildeskraut 25.09.2011
Dieser Artikel hat kaum Inhalt - einfach flach.
2. Klugscheissmodus An
tkrasionorian 25.09.2011
"Wüsten bedecken große Teile der Erdoberfläche. In Afrika etwa reicht die größte Sandwüste der Erde, die Sahara, vom Atlantik bis nach Ägypten und vom Mittelmeer fast bis zum Äquator" 1) Wüsten bedecken nicht einmal 20% der Erdoberfläche. Wenn das schon große Teile sind, was ist dann der Rest? 2) Die Sahara reicht ca. bis zum 15.Grad Nord. Da ein Breitengrad ca. 110km entsprechen, sind es bis zum Äquator noch schlappe 1600km. Da könnte man auch sagen, Oslo liegt fast an der Adria 3) Die größte Sandwüste der Erde ist die Rub al Chali im Süden der arabischen Halbinsel und nicht die Sahara. Die mag zwar in diesem Zusammenhang die größte Wüste sein (eigentlich ist es die Antarktis), besteht aber nur zu geringen Teilen aus Sand.
3. Wozu denn das
striver 26.09.2011
Den Artikel hättet ihr euch wirklich sparen können. So wenig Info auf so viel Fläche sollte man lieber twittern.
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