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Pro und Contra Schulreform: Gleichmacherei oder große Chance?

Zwei Eltern bekennen Farbe im Hamburger Schulkampf: Andreas Homann und Ute Schürnpeck haben beide Kinder auf Gymnasien - und doch sehen sie den Schulumbau völlig unterschiedlich. Vor der Entscheidung am Sonntag gibt der Vater Pro, die Mutter Contra.

Schulreform: Was Hamburger Eltern denken Fotos
ddp

PRO

Andreas Homann

Andreas Homann, 48, wohnt in Eimsbüttel und ist Grafik-Designer. Seine Tochter besucht ein städtisches Gymnasium. Er sagt: "Sechs Jahre Primarschule sind eine gute Idee."

Ich habe bereits per Briefwahl abgestimmt, und zwar recht zügig. Ich beobachte die Debatte um die Schulreform aufmerksam, seitdem das Volksbegehren gestartet wurde - auch wenn es meine Tochter, die demnächst in die achte Klasse eines Hamburger Gymnasiums geht, nicht mehr betrifft.

Eine Haltung zur Schulreform hatte ich aber vorher schon. Ich fand sogar den ursprünglichen Plan von Schwarz-Grün, also den ersten Entwurf, der kein Wahlrecht der Eltern vorsah, besser - aber auch jetzt bin ich noch für die Reform.

Sechs Jahre Primarschule sind eine gute Idee. Das finde ich vor allem aus der Erfahrung mit meiner Tochter, die demnächst 13 Jahre alt wird. Sie war in der Grundschulzeit in einer sehr homogenen Klasse an einer tollen Schule. Es war keine reine Erziehungsanstalt, das fand ich toll. Dort ging es ihr vier Jahre lang richtig gut.

Der Wechsel war für meine Tochter sehr hart

Eine reine Gesamtschule kam anschließend nicht in Betracht, weil meine Tochter eine Gymnasial-Empfehlung hatte, und da nimmt man für das eigene Kind natürlich das, was allgemein als das Beste gilt. Also kam sie aufs Gymnasium. Leider hat sie sich dort immer wieder unwohl gefühlt, was unter anderem auch an den Schülern lag, die keine Gymnasial-Empfehlung hatten, aber von ihren Eltern aufs Gymnasium geschickt wurden. Dort herrscht eben ein anderer Schlag und ein anderer Anspruch, mit dem manche nicht zurechtkamen.

Zudem war es eine sehr große Klasse mit 29 Kindern, das waren mehr als an der Grundschule. Auch die Klassenstärke ist ja ein Punkt, an dem die Schulreform ansetzt. Ich denke, mit kleineren Klassen ist es eher möglich, auf die Einzelnen einzugehen und die Lernschwächeren zu unterstützen - auch wenn das für meine Tochter kaum notwendig gewesen wäre.

Zwei Jahre hat es meine Tochter am alten Gymnasium probiert, zum vergangenen Schuljahr hat sie das Gymnasium gewechselt - dort ist jetzt alles gut. Die Schule hat sehr gute pädagogische Ansätze und baut Spannungen auf gutem Wege ab, zum Beispiel mit gemeinsamem Musizieren im Klassenorchester. Konflikte werden so seltener im Unterricht oder auf dem Pausenhof ausgefochten.

Der Wechsel aus dem optimalen Umfeld nach der vierten Klasse in die neue Schule war für meine Tochter sehr hart. Noch zwei Jahre mehr, das wäre genau richtig für sie gewesen. Dann hätte man gewusst, wo es langgeht - dafür habe ich keinen Beweis, aber das ist mein Empfinden.

Das Gymnasium muss nicht mit Vollgas ab Klasse 5 losgehen

Am ersten Gymnasium war der Notenschnitt meiner Tochter unter 2, sie ist kein lernschwaches Kind und am Gymnasium genau richtig. Eigentlich müsste ich zu den traditionellen Gegnern der Reform gehören, nach allem, was man über die beiden Lager liest - aber so schwarz-weiß ist das eben nicht.

Die Angst, dass längeres gemeinsames Lernen die leistungsfähigsten Kinder runterzieht, teile ich nicht. Meine Tochter schafft den Stoff recht mühelos, in der Grundschule hat sie gleich die erste Klasse übersprungen - und auch dort war es schon üblich, dass starke Kinder den lernschwächeren helfen. Auch am Gymnasium wurde meine Tochter immer angehalten, andere Kinder zu unterstützen. Geschadet hat ihr das auf keinen Fall.

Ich finde, Kinder sind keine Lernmaschinen. Eine Schule kann auch Spaß bringen. Darum muss es nicht ab der fünften Klasse gleich mit Vollgas am Gymnasium losgehen. Und die Möglichkeiten für mehr Freiräume sehe ich eher in der Primar- und in der Stadtteilschule.

Ich finde es trotzdem gut, dass es weiter zwei Formen geben soll - das Gymnasium und die Stadtteilschule, an der man es ja auch bis zum Abi schaffen kann. Das ist prima, wenn die Kinder da abgeholt werden, wo sie eben stehen.

CONTRA

Ute Schürnpeck

Ute Schürnpeck, 42, lebt in Hamburg Othmarschen, ist Hausfrau und hat vier Kinder. Sie gehen aufs bilinguale Gymnasium Hochrad, aufs Gymnasium Blankenese, besuchen die evangelische Bugenhagenschule und die Gesamtschule Blankenese. Sie sagt: "Diese Reform zerstört die Schulen."

In meiner Patchwork-Familie habe ich zwei eigene und zwei angenommene Kinder. Bei den Schulformen nutzen wir die Hamburger Bildungsvielfalt. Einer meiner Söhne hat in der Gesamtschule Blankenese seinen Realschulabschluss gemacht, der nächste ist an der Bugenhagen-Schule, einer integrativen evangelischen Schule. Der dritte wechselt jetzt aufs Gymnasium Blankenese, und meine Tochter ist auf einem bilingualen Gymnasium.

Abgestimmt haben wir gleich, als wir die Unterlagen hatten, in der ersten Woche. Seit zwei Jahren engagiere ich mich für die Initiative "Wir wollen lernen" und habe im Kreis der vielen Mitstreiter aus allen Stadtteilen meinen Beitrag geleistet.

Was mich dazu bewogen hat, in der Initiative aktiv zu werden, ist mein Ärger darüber, dass die CDU mit der Bildungspolitik eines ihrer wichtigsten Themen für den Machterhalt aus der Hand gegeben hat. Die weiterführenden Schulen um zwei Jahre zu beschneiden, entbehrt jeder wissenschaftlichen Grundlage und ist sicher nicht das erfolgreiche Mittel, um Bildung zu verbessern.

Um Migrantenkindern zu helfen, braucht es Frühförderung

Schwarz-Grün will die Einheitsschule, und die Reformierer meinen, dass das für die Kinder besser sei - aber das ist pure, verblendete Ideologie. Die Koalition folgt dem Glauben, dass alles gut wird, wenn alle gleich sind.

Diese Reform aber zerstört die Schulen, wie sie jetzt sind. Es gibt immer noch zu viele Jugendliche ohne schulischen Abschluss, und die Probleme der einzelnen Schulen hätte man analysieren können, um dann gezielt dort anzusetzen. In diesen Schulen sollte man auf kleine Klassen und auf mehr Lehrer setzen. Das wäre mit viel weniger finanziellem Aufwand möglich.

Und um Kindern mit Migrationshintergrund zu helfen, muss man in der Frühförderung ansetzen. So kann man Gerechtigkeit und Chancen eröffnen, indem alle Kinder in Klasse 1 das gleiche Sprachniveau erreicht haben.

Das Selektieren nach der vierten Klasse ist genau der richtige Weg, denn nur dann können die weiterführenden Schulen die Kinder optimal in ihren speziellen Fähigkeiten ausbilden. Die Kinder sind in dem Alter reif, sie haben Lust darauf, Neues zu erleben, und sind am besten in der Lage, sich in ein neues soziales Gefüge einzupassen - und sie sind noch nicht in der Pubertät.

In der siebten Klasse zu selektieren, das geht nicht. Ich habe eine Tochter in dem Alter. Ich möchte kein Lehrer sein, der lauter Zwölf- und 13-Jährige in ein neues Gefüge einpassen muss. Das ist der schlimmste Zeitpunkt. Das weiß jeder, der etwas von Kindern versteht.

Wichtig ist jetzt Ruhe - in Bayern wird seit 50 Jahre gleich gelernt

Ich war in Bayern in der Schule und fand das System dort gut. Was ich hier in Hamburg so mag, sind die Bildungsvielfalt und das soziale Miteinander. Derzeit haben wir eine Marktsituation, in der sich die Schulen nach den Bedürfnissen der Kinder entwickelt haben. Hier haben meine Familie und ich immer die Möglichkeit gehabt, die für uns richtige Schulform auszusuchen - und ausgerechnet hier soll jetzt Gleichmacherei eingeführt werden, die alle über einen Kamm schert.

Und was passiert mit den Gymnasien und den weiterführenden Stadtteilschulen? Denen werden doch die Lehrer weggenommen. Und diejenigen, die in die Primarschule wechseln, sind wahrscheinlich die reformwilligen, jungen Pädagogen. Deshalb geht es mir um den Erhalt der Bildungsstruktur, wie wir sie jetzt in Hamburg haben. Man sollte nicht an der Struktur rütteln, sondern versuchen, richtige Reformen in die Schulen zu bringen. Meine Tochter sagte mir, dass sie den Vorwurf, im Gymnasium werde immer nur frontal unterrichtet, "total gemein" finde. Das stimme für ihre Schule nicht.

Wichtig ist jetzt vor allem Ruhe, um dem System und den vorangegangen Reformen eine Chance zu geben, sich weiter zu entwickeln. Wir haben nämlich bereits sinkende Zahlen von Jugendlichen, die ohne Abschluss die Schulen verlassen.

Wenn überhaupt, brauchen wir eine Reform in eine andere Richtung. Unsere Kinder sind in Bildungsvergleichen schwächer als die Schüler an der Spitze. Es ist gut, dass die Kinder hier auch viel Soziales mitbekommen und damit über das Inhaltliche hinaus lernen - aber man sollte jetzt umsteuern und mehr Inhalte in den Unterricht hineinbringen, damit wir bei Pisa und ähnlichen Vergleichstests wieder aufholen.

Guckt man nach Bayern, kann man es am besten sehen: Dort wird seit über 50 Jahren in gleichen Strukturen gelernt. Sicher kann man auch dort etwas verbessern, aber im Großen und Ganzen ist es richtig, bei dem einen System zu bleiben und nicht ständig an Strukturen zu rütteln. Das bestätigen auch einschlägige Bildungsexperten.

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1. Prof. Baumert
Analyser, 17.07.2010
Einer der renommiertesten Bildungsforscher, Prof. Baumert, hat betont: Es gibt keinen wissenschaftlichen Beleg für den Nutzen einer 6jährigen Grundschule. Das heißt, hunderte Millionen Euro für Schulumbauten, das Einzwängen von Kindern in Container, das Pendeln von Eltern und Lehrern zwischen verschiedenen Schulen - alles für vage Versprechungen, die schon bei den Gesamtschulen zu hören waren - und die sind katastrophal gescheitert, sind eine Mitursache für das PISA-Desaster.
2. Gleichmacherei und Benachteiligung
Moralinsaurer 17.07.2010
Jeder bekommt jeden Abschluss, so hofft man...mit dem Ergebnis, dass sich manche ob Ihres Abschlusses für zu qualifiziert halten, um einen Handwerksberuf zu ergreifen, aber letztlich nicht fähig sind, ein qualifiziertes Studium abzuschließen. Es wimmelt dann von geschwätzigen Sozialarbeitern...und die Handwerker sowie Wissenschaftler sterben aus. Welch ein Glück, dass es noch Privatschulen gibt, die wirklich Bildung und Wissen vermitteln. Der Niedergang der Bildung hat einen Namen Rot/Grün.
3. Sowohl als auch...
incognito@spon 17.07.2010
In den meisten Ländern beginnt die Sekundarstufe ab der 6. oder 7. Klasse. Nur Deutschland trennt seine Kinder schon nach der Vierten. Auch ich habe damals einen großen Teil meiner frisch aufgebauten Sozialisation verloren, da ein Teil auf der Haupschule bleib und der andere in der gymnasialen Parallelklasse verschwand. Bindungen könnten sich bei längerem Lernen verfestigen und sich schulunabhängig weiterentwickeln. Auch finde ich es gut, wenn in einer erweiterten Primärstufe die stärkeren Schüler zu sozialem Verhalten einbezogen würden. Also aktiv an der Förderung der Schwächeren mitwirken. Überhaupt sollte die Verlängerung der Primärstufe dazu dienen, soziale und kreative Kompetenzen zu fördern. Dies kommt bei underem traditionellen dreigliedrigem Schulsystem vor allem auf dem Gymnasium zu kurz. Freilich ist es nicht damit gedient, einfach die Primarstufe zu verlängern und sonst alles beim Alten zu lassen. Dann kann man auch gleich das dreigliedrige System lassen.
4. Wie meist im Leben
elwu, 17.07.2010
ist auch in dieser Sache eine schwarz/weiße Sicht der Dinge den Realitäten nicht angemessen. Jedenfalls ist eines unbestreitbar: um schwachen Schülern, zumal solchen aus anderen Kulturen, wirksam zu helfen, muss lange vor der Schule angesetzt werden. Zunächst, indem diese anderen Kulturen sich in mancher Hinsicht auf die deutsche zubewegen. Wenn ein Kind in fremdsprachlicher und fremdkultureller sozialer Umgebung aufwächst, wird es erhebliche Probleme mit der deutschen Sprache haben, deren gute Beherrschung nun mal die Grundlage allen schulischen (und später beruflichen Erfolges ist. Und wenn ein Kind egal welcher Herkunft nicht von klein auf gefördert und gefordert wird, neugierig gemacht und seiner Neugier geholfen, wenn es nicht schon früh spielerisch an unbekanntes herangeführt und dort begleitet wird, wenn es nicht beizeiten mit anderen Kindern in Gruppen die Welt erfahren darf, wenn es von seinen Eltern vorrangig vor der Glotze geparkt wird, dann wird daraus auch schwerlich ein guter Schüler. Das kann aber keine Schulreform und keine Schulform der Welt leisten. Das alles ist primär die Sache der Eltern, nicht des Staates, der Schule.
5. Dagegen
Umbriel 17.07.2010
Wer bekommt schon eigene Kinder, um "dem Staat zu nutzen"? Es mag eine Rolle spielen, daß die Gemeinschaft Kinder braucht um weiterexistieren zu können, aber das ist wohl nur in seltenen Fällen ein ausschlaggebender Faktor. Also wollen wir in der Regel für unsere Kinder ganz verschiedene, eigene Dinge, aber im Grundsatz etwsa Gutes, etwas Zukunftsweisendes, wir wollen ihnen gute Startchancen mitgeben. Wenn ich mir die vergammelten restschulen so ansehe, dann möchte ich da nichtmal selber reingehen. Da bekomme ich schlechte Laune und sehe nur verkritzelten Beton und irgendwelche Kaputzentypen, die sinnlos rumhängen. Das gefällt mir nicht. Meine Kinder sind ganz gut in der Schule und deswegen schicke ich sie dahin, wo es mir gut gefällt und wo es ihnen gefällt. Was die anderen Leute so für richtig oder falsch halten ist mir eigentlich nicht so wichtig, bei Erziehung scheiden sich sowieso die Geister. Von einer großen Vereinheitlichung halte ich garnichts, denn es gibt nunmal Leute, die machen immer ein Riesentheater und trotzdem schreiben die Kinder nur Fünfen. Die sind natürlich für die Abschaffung der Zensuren. Jedes Töpfchen braucht sein Deckelchen.
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Schulkampf in Hamburg: Die Köpfe und die Konzepte
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Schülervermessung nach Ländern: Was können deutsche Schüler wo?
Der Volksentscheid in Hamburg
Showdown eines Schulkampfs
Am 18. Juli stimmen die Hamburger ab: Sollen Kinder künftig sechs Jahre gemeinsam lernen? Oder sollen sie wie bisher nur vier Jahre die Grundschule besuchen? Kaum ein Thema hat die Hansestadt jemals derart polarisiert. Es treten an: Eine Bürgerinitiative gegen die Regierung.
Die Initiative "Wir wollen lernen"
Gemeinsames Lernen bis Klasse sechs? Das geht der Initiative "Wir wollen lernen" zu weit. Sie will das Gymnasium ab Klasse fünf erhalten und die sechsjährige Primarschule stoppen. Der Rechtsanwalt Walter Scheuerl hat "Wir wollen lernen" gegründet, unterstützt wird die Initiative vom Deutschen Lehrerverband und dem Deutschen Philologenverband. Sie richtet sich nicht gegen die Einführung der Stadtteilschulen.
Per Paukenschlag zum Volksentscheid
Um einen Volksentscheid zu erzwingen, musste "Wir wollen lernen" zunächst ein Volksbegehren durchführen lassen. Im Herbst 2009 sammelte "Wir wollen lernen" 184.500 Unterschriften - dreimal mehr, als nötig gewesen wäre. Bürgermeister Ole von Beust musste einräumen: Das war ein "Paukenschlag".
Gescheiterte Verhandlungen
Nach dem erfolgreichen Volksbegehren gingen der Hamburger Senat und die Initiative in Verhandlungen. Hätten sie sich geeinigt, wäre der Volksentscheid vom Tisch gewesen. Doch es kam anders: Sechsmal traf man sich, doch eine Einigung kam nicht zustande. Damit war der Weg frei zum Volksentscheid.
Überparteilicher Schulfrieden
Im März schloss die schwarz-grüne Regierung einen Schulfrieden mit der Opposition: Die SPD und Die Linke stellten sich hinter das Vorhaben. Die Parteien einigten sich, in den nächsten zehn Jahren nicht an der Schulstruktur zu rütteln. Nun trommeln alle gemeinsam für die Schulreform. Die FDP, die nicht im Parlament vertreten ist, schloss sich nicht an: Sie unterstützt die Gegeninitiative.
Der Volksentscheid
Das Ergebnis des Volksentscheids ist bindend. Dafür hatten sich die Grünen bei den Koalitionsverhandlungen mit der CDU vehement eingesetzt. Jetzt könnte genau dies ihr zentrales Projekt kippen. Die Hürden für einen erfolgreichen Entscheid sind jedoch hoch: Ein Fünftel der Wahlberechtigten muss sich gegen die Reform aussprechen, das entspricht 247.335 Stimmen. Zudem müssen es mehr Stimmen gegen die Reform sein als dafür.

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