Als die OECD vor mehr als zehn Jahren die ersten Schüler zum Test zitiert hat, war Pisa nur eine Stadt in Italien. Heute steht Pisa für ein Bildungsdesaster, über das Lehrer, Studenten, Professoren und Politiker in Deutschland immer noch diskutieren.
Dabei begann das, was für viele in der Katastrophe endete, für die Schüler zunächst eher als Spaß, als nette Ablenkung vom tristen Alltag. Cool, zwei Tage keine Schule, dachten manche, als sie von ihren Lehrern erfuhren, dass sie Aufgaben lösen sollten. Pisa sagte ihnen nichts, unter OECD konnten sie sich nichts vorstellen, über Schulen dachten sie nicht nach, sondern gingen einfach jeden Morgen hin.
Die Pisa-Prüflinge von damals verschwanden in einer gesichtslosen Masse. Ihre Namen wurden zu Nummern, die zugesicherte Anonymität wurde gewahrt, nur das Ergebnis zählte.
Im SchulSPIEGEL erzählen Schüler aus drei Pisa-Generationen, wie sie den Test erlebt haben. Eine schrieb im Jahr 2000 mit, einer im Jahr 2003 und eine im Jahr 2006 - ihre Erinnerungen könnten unterschiedlicher kaum sein. Lesen Sie hier weiter, indem Sie auf Fotos oder Überschriften klicken...
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