Die Formulierung mag manchem Laien merkwürdig erscheinen, kann aber Experten nicht überraschen. »Hier handelt es sich offensichtlich um pathologische Neugier, eine seit längerem bekannte schwere Suchterkrankung«, erklärt Prof. Dr. Ausgedacht von der Charité Berlin. »Es fängt relativ harmlos an: Der Erkrankte liest zunächst die Post seines Ehepartners oder seiner Kinder. Schon bald muss er die Dosis erhöhen und schaut zum Beispiel mit dem Fernglas ins Fenster der Nachbarn oder macht heimlich Fotos am FKK-Strand. Unbehandelt eskaliert die Krankheit dann irgendwann und der Betroffene verliert alle Hemmungen. In diesem Stadium kann es vorkommen, dass er die Wohnungen von Fremden durchwühlt oder sich in ihre Computer hackt. Im Endstadium wird sogar die Frankfurter Rundschau gelesen. Und ob mit Behandlung oder ohne: Ganz am Ende sind sie alle tot!«
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