Finanzminister Schäuble: Unversöhnlicher Gegner finanzieller Unregelmäßigkeiten
"Hätte man schon viel eher machen müssen", lautet der Hauptvorwurf der Fachleute, denn das, so die meisten von ihnen, "hätte auch ohne CD geklappt." Um aktuell aber nicht die Arbeitsfähigkeit der Strafverfolgungsbehörden einzuschränken, sollte sich nicht jeder Steuersünder selber anzeigen. Zum Beispiel nicht, wenn:
- laut Steuererklärung zum Zweck der "Erarbeitung des Umsatzplans für das 2. Quartal" mit Herrn Dr. Dellmeyer ein Geschäftsessen bei McDonald's (13,60 Euro) eingenommen wurde,
- das Fachbuch "Biss zum Ende der Nacht" von Stephanie Meyer in der Abrechnung auftaucht,
- an einem 14. Februar bei "Blume 2000" ein Strauß Tulpen (3,99 Euro) als "Repräsentationsgeschenk für Auftragsakquise" erworben wurde,
- "Rechercheaufwendungen" fürs Strandbad Wannsee (24,50 Euro, Familienkarte plus ein Kind, Leihgebühr für vier Liegestühle) abgerechnet wurden.
Das alles, so die Steuerexperten, könne man ja später gern nachholen, im Moment aber ginge es ausschließlich "um diese Sache mit der Schweiz".
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